Gemeinde Bartholomä

Nahwärmeportal – Informationen vom Energiekreis und Sanierungsmanagement

06.12.2019
Hier soll ab sofort und in regelmäßigen Abständen aktualisiert, zum jeweils augenblicklichen Stand sowie der nächsten Schwerpunktsetzungen der Arbeiten des Energiekreises und des noch zu installierenden Sanierungsmanagements informiert werden …
Schneller Start mit einem Basisnetz
In der Bürger-Informationsveranstaltung am 16.04.2019 wurden in den Vorträgen, die auf dieser Webseite im Nahwärme-Informationsportal einzusehen sind, die Vorteile einer Nahwärmeversorgung und die Kostenvergleiche verschiedener Heizungssysteme dargestellt und in einer offenen Diskussion erläutert.
Für einen schnelleren und beispielgebenden Start einer Nahwärmeversorgung in Bartholomä wurden frühere Varianten sehr umfassender und komplexer Netzauslegungen auf ein weniger aufwendig und teuer zu errichtendes Basis-Nahwärmenetz reduziert. Spätere in Etappen folgende Ausbaustufen sind mit jeweils geringen Zeitversätzen vorgesehen. Es ist jedoch zu beachten, dass auf einem in einem Straßenzug einmal verlegten Trassenabschnitt in nur sehr begrenztem Umfang spätere Hausverteilungen noch eingebracht werden können und diese dann in dem einmaligen Anschlusspreis (gepl. z.Zt. ca. 3000,-€ f. norm. Hausanschluss bis ca. 20kW) deutlich teurer werden. Ebenso ist eine spätere Verlegung einer zweiten parallelen Haupttrasse sehr unwahrscheinlich (siehe dazu auch unter "Hausanschlüsse").
Netzplanung
Entsprechend der vorgenannten Ausführungen zum Plan für ein Basisnetz ist hierfür ein wenig verzweigter und so kurz wie möglich gehaltener Verlauf für die Haupttrasse(n) zu finden und bei kürzester Streckenlänge eine hohe Anschlussdichte zu erreichen. Das ist wichtig im Sinne eines günstigen und attraktiven Wärmeabnahmepreises für alle Anschlussnehmer. Ebenso wollen wir nach Möglichkeit alle Anschlussnehmer in diesen Verlauf einbinden, die bereits Vorverträge oder Zusagen abgegeben haben. Für eine Optimierung nach diesen Kriterien haben wir zur besseren Übersicht sogenannte Trassenabschnitte vordefiniert (siehe dazu auch unter "Trassenabschnitte"). In folgender Abbildung sind diese zur Diskussion und in Bearbeitung stehenden Trassenabschnitte und deren mögliche Verläufe auf der Ortskarte von Bartholomä dargestellt.
Trassenabschnitte
In der hier folgenden Auflistung und Beschreibung der Trassenabschnitte werden als Parameter für die Netzplanung und -optimierung angegeben - 1. die Länge der Trasse, 2. die Anzahl aller potentiell möglichen Hausanschlüsse, 3. die Anzahl der bisherigen Anschlusszusagen und 4. die Anzahl der für eine optimale Wärmedichte und für günstige Wärmepreise notwendigen Hausanschlüsse (Zielstellung). Es können bei späteren Aktualisierungen auch noch weitere technische Angaben, die in einer Legende erklärt werden, hinzukommen. Aus datenschutzrechtlichen Gründen werden jedoch sowohl in bildlichen als auch textlichen Darstellungen hier keine Angaben erfolgen, die auf Name oder Adresse von Zusagen oder Absagen schließen lassen.

Stand: 09.07.2019
In der Tabelle zu den Trassenabschnitten ist u.a. auch die als optimal zu beziffernde Anzahl von Anschlüssen und die Differenz bis zu diesen Zielen ausgewiesen. Die Spalte zu der durchschnittlichen Anschlusszahl je 100 Meter ist nur zum Zwecke des Vergleichs mit anderen Nah- bzw. Fernwärmenetzen hier eingefügt worden, dieser selbst im Durchschnitt über alle Trassenabschnitte niedrige Wert (=1,6) ist schon ein Hinweis auf Probleme unserer ortstypischen Netztopologie. Deutlicher und für alle Berechnungen und Auslegungen viel wichtiger und entscheidend sind die beiden letzten Spalten zur erreichten und optimal erreichbaren Wärmedichte. Alle Werte unter 160 MWh/100m sind im Sinne eines effektiven Investments und Betreibens des Systems und somit letztendlich einer kostengünstigen und attraktiven Preisgestaltung für die Wärmeabnehmer ein fast unlösbares Problem. Bei der mit den bisherigen 29 Zusagen auf einer dazu notwendigen Gesamttrassenlänge von 1.840 m liegt der Wert bei ca. 110 MWh/100m. Es liegen auch noch weitere Zusagen vor, um diese Abnehmer aber zu erreichen, ist die Trassenführung und deren Länge derart zu erweitern, dass der Wert dieses Entscheidungskriterium nicht besser wird. Deswegen ist für das geplante Basisnetz jetzt die wichtigste Arbeitsaufgabe, auf den hier benannten Trassenabschnitten die Zielwerte durch Gewinnung weiterer Anschlussnehmer auf den schon grob vordefinierten Trassenabschnitten, insbesondere in T3, T4 und T5 zu erreichen und natürlich auch in den Abschnitten T1 und T2 noch zu verbessern.
Das Erreichen des Zielwertes von ca. 180 MWh/100m bedeutet, dass die Bauphase des Projekts gestartet werden kann und die Konditionen des Wärmepreises so günstig gestaltet werden können, das zu all den Vorzügen der Nahwärmeversorgung auch die finanzielle Seite keinen Vergleich mehr scheuen braucht.
Bürgerberatungen
Bis jetzt gibt es noch keinen Trassenabschnitt mit einer gewünscht gleichmäßigen und optimalen Wärmedichte je Trassenmeter. Konkret bestehen noch in den Trassenabschnitten T1 - T7 z.T. erhebliche "Lücken", d.h. zu lange Streckenabschnitte ohne Verteilung zu möglichen Anschlussnehmern.
Deswegen ist es jetzt bis zu einem hier jeweils noch zu benennenden Stichtag so wichtig, dass noch einmal intensive Beratungsgespräche mit den betroffenen Hauseigentümern erfolgen. Dazu werden diese potentiellen Anschlussnehmer nochmals über die Gemeinde informiert und durch die Mitglieder des Arbeitskreises Energie kontaktiert, die Ihnen dann gerne zu persönlichen Gesprächen vor Ort zur Verfügung stehen. Parallel dazu werden in dieser Rubrik auch offene Termine für Bürgerberatungen im alten Rathaus benannt und ggf. noch weitere Angebote für Information und Diskussion bekanntgegeben.
Weitere Infos folgen …
Hausanschlüsse
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Anfragen und Kontakt
Hier können Sie Ihre Frage zur Nahwärmeversorgung Bartholomä stellen.
 
Aktuelles und Archiv zur Nahwärmeversorgung Bartholomä
06.12.2019
Die Gemeinde hat ein Energie-Sanierungsmanagement für alle Bürger eingesetzt
Die Schlagworte Klimawandel, Ökologie und Nachhaltigkeit sind in aller Munde. Täglich hören wir in Rundfunk und Fernsehen von CO2-Abgaben, Klimaschutzzielen und Energiekonzepten. Wir alle sind davon betroffen. Um nicht nur zu reagieren, schreitet die Gemeinde Bartholomä jetzt voran und bietet allen Bürgern an, an der Energiewende teilzunehmen und davon zu profitieren.
26.04.2019
Bei der Einwohnerversammlung in der vergangenen Woche waren rund 60 interessierte Bürgerinnen und Bürger anwesend.
Zunächst informierte der Sprecher des Arbeitskreises „Energie“, Dr. Lothar Lork, über den aktuellen Stand der Planungen.
12.04.2019
Nahwärmeversorgung Bartholomä“ am Dienstag, 16. April 2019, 19.30 Uhr, Dorfsaal, Brunnenfeldstraße 1
Einwohnerversammlung zur Nahwärmeversorgung
29.03.2019
Der Arbeitskreis Energie hat bei der Gemeinderatssitzung in der vergangenen Woche die aktuellen Planungen für die Nahwärmeversorgung präsentiert.
Es ist ein Basisausbau der Nahwärme in der Ortsmitte vorgesehen, der attraktive Tarife für die an der Trasse liegenden Grundstücke vorsieht.
Bei einer Einwohnerversammlung im Dorfhaus am Dienstag, 16. April 2019, 19.30 Uhr, Dorfsaal, Brunnenfeldstraße 1, Bartholomä, wird die aktuelle Planung allen interessierten Bürgerinnen und Bürgern vorgestellt. Es besteht dort die Möglichkeit der Erörterung und Diskussion.
Dazu ergeht herzliche Einladung.
Nahwärmeversorgung
08.03.2019
Der Arbeitskreis Energie arbeitet an dem Konzept zur Aufstellung einer Nahwärmeversorgung in der Ortsmitte. Geplant ist, die öffentlichen Gebäude und die an der geplanten Trasse liegenden private Haushalte an eine Nahwärmeversorgung anzuschließen. In der öffentlichen Sitzung des Gemeinderats am 13. März wird dazu dem Gremium ein überarbeitetes Konzept vorgestellt. Die neue Planung sieht attraktive, marktgängige Tarife vor. Der Gemeinderat wird dazu in seiner öffentlichen Sitzung das weitere Verfahren beschließen, insbesondere ist für den April eine weitere Information bei einer Einwohnerversammlung geplant.
Nahwärmeversorgung in Bartholomä – Stand der aktuellen Planungen
02.10.2018
Unsere Bürgerschaft hat dem Ziel einer „energieautarke Gemeinde“ eine hohe Priorität einräumt. Dies war eines der Ergebnisse aus unserem Dorfentwicklungskonzept im Juli 2014.
Die Gemeindeverwaltung Bartholomä und der Arbeitskreis Energie haben bei zwei Einwohnerversammlungen im April und im Juni und bei verschiedenen Bürgergesprächen zur Planung einer Nahwärmeversorgung informiert. Die Gebäude- und Grundstückseigentümern in der Ortsmitte wurden für eine Belieferung mit Nahwärme angeschrieben und ihnen wurde ein Kostenangebot unterbreitet. Es zeigt sich dabei, dass das Interesse bei vielen Eigentümern vorhanden ist.
Innerhalb des ursprünglich geplanten Termins für den Rücklauf der Angebote (ursprünglich Mitte Juli) sind daher einige Vertragsbekundungen abgegeben worden. Aufgrund der Vielzahl an Anfragen stehen immer noch weitere persönliche Informations- und Beratungsgespräche aus, die innerhalb der gesetzten Zeit bisher nicht erledigt werden konnten. Die Mitglieder im Arbeitskreis Energie sind sehr bemüht, zeitnah die Gespräche durchzuführen und bieten darüber hinaus nochmals Gesprächszeiten wie folgt an:
Dienstag, 2. Oktober 2018, 19 Uhr und
Dienstag, 9. Oktober, 19 Uhr jeweils im Rathaus, Sitzungssaal.
Die konkrete Planung zur Konzeption des Wärmenetzes in unserem Bartholomä nimmt zudem auch mehr Zeit in Anspruch als ursprünglich gedacht. Dies hat gute Gründe, denn die Gemeinde und der Arbeitskreis Energie möchten eine versorgungssichere, umweltfreundliche und auch bezahlbare Wärmeversorgung ermöglichen.
Gerade bei einer Energieversorgung durch ein Wärmenetz ergeben sich neben der eigentlichen Netzverlegung zahlreiche Optionen für die Wärmeversorgung. Wir bewegen uns hier im Rahmen des so genannten energiewirtschaftlichen Dreiecks. Dies bedeutet nichts anderes, dass beispielsweise eine absolut sichere Versorgung zu 100 % aus erneuerbaren Energien zwangsläufig zu höheren Verbraucherpreisen führt, da erneuerbare Energien, wie Solarthermie nicht auf Wunsch des Nutzers Wärme erzeugen, sondern dann, wenn die Sonne scheint. Deshalb muss für Zeiten mit wenig Sonne eine entsprechende Ersatzversorgung mit bedacht werden, die ebenfalls Geld kostet.
Innerhalb dieser Rahmenbedingungen sind Gemeinde Bartholomä und Arbeitskreis Energie sehr bemüht, die bestmögliche Lösung anzubieten. Dies bedeutet nichts anderes als eine möglichst erneuerbare Energieversorgung zu bezahlbaren Preisen bei garantierter Versorgungssicherheit.
Die Sicherheit in der Versorgung möchten wir garantieren. Deshalb wird unsere Erzeugung bei Projektumsetzung so funktionieren, dass wir im Falle des Ausfalls einer Anlage eine Ersatzanlage zur Verfügung haben.
Für die bezahlbare Versorgung mit möglichst umweltfreundlichen Einsatzstoffen haben wir auch aufgrund der Anregungen der Bürger aus den bisherigen Gesprächen und trotz des knappen ursprünglichen Zeitplanes zahlreiche Akteure angesprochen, um diese Bedingung zu erfüllen. Hier hat sich aktuell eine neue Möglichkeit ergeben, die wir gerade noch mit Hochdruck verfolgen. Sie würde für die Gebäude einen sehr günstigen Primärenergiefaktor bedeuten und hätte für unsere Bürger doch bezahlbare Preise zur Grundlage, die mit den Betriebskosten eines Ölkessels gerade jetzt durchaus sehr konkurrenzfähig sind.
Derzeit arbeitet die Gemeinde mit dem Arbeitskreis an verschiedenen Wirtschaftlichkeitsberechnungen. Wir bitten daher, noch etwas Geduld mit unserer Konzeption zu haben. Schließlich soll keiner von uns mehr als notwendig für unsere neue Wärmeversorgung bezahlen müssen.
Die Vertragsentwürfe sind nachfolgend verfügbar:
Allgemeine Bedingungen für die Versorgung mit Fernwärme (AVBFernwärmeV) (95 KB)
Tarifblatt für Bartholomä (113 KB)
Tarifblatt-Nachtrag für Bartholomä (102 KB)
Technische Anschlussbedingungen Heizwasser (TAB-HW) (572 KB)
Datenschutzhinweise steag (25 KB)

Die Präsentationen der Fachleute vom 16. April 2018 sind nachfolgend verfügbar:
Vortrag von Fabian Zippel (Manager Wärmenetze der Hochschule Aalen) (152 KB)
Vortrag von André Ludwig (Senior Manager tilia GmbH, Leipzig) (1,16 MB)
Vortrag von Helmut Böhnisch (Klimaschutz und Energieagentur Baden-Württemberg, Karlsruhe) (1,49 MB)
Nahwärme in der Ortsmitte
27.07.2018
Unsere Bürgerschaft hat dem Ziel einer „energieautarke Gemeinde“ eine hohe Priorität einräumt. Dies war eines der Ergebnisse aus unserem Dorfentwicklungskonzept im Juli 2014.
Die Gemeinde und der Arbeitskreis Energie haben bei zwei Einwohnerversammlungen im April und im Juni und bei verschiedenen Bürgergesprächen zur Planung einer Nahwärmeversorgung informiert. Die Gebäude- und Grundstückseigentümern in der Ortsmitte wurden für eine Belieferung mit Nahwärme angeschrieben und ihnen ein Angebot unterbreitet. Es zeigt sich dabei, dass das Interesse bei vielen Eigentümern vorhanden ist.
Innerhalb des ursprünglich geplanten Termins zur Rückgabe der Angebote (13.07.) sind daher auch einige Verträge abgegeben worden. Aufgrund der Vielzahl an Anfragen, stehen jedoch noch persönliche Informations- und Beratungsgespräche aus, die innerhalb der gesetzten Zeit nicht erledigt werden konnten. Unser Arbeitskreis Energie und die Gemeindeverwaltung Bartholomä sind sehr bemüht, bitten jedoch die Interessenten, die bisher keinen Termin für die Beratung erhalten haben, um ihre Geduld. Gleichzeitig besteht für alle weiteren Interessenten nach wie vor das Angebot, sich wegen eines Beratungstermins im Rathaus zu melden. Es wird sich in jedem Falle ein Vertreter unseres Arbeitskreises mit Ihnen in Verbindung setzen.
15.06.2018
zur Einwohnerversammlung „ Nahwärmeversorgung Bartholomä“ am Donnerstag, 21. Juni 2018, 19.30 Uhr, Erlebnisgastronomie Braighausen
05.06.2018
Der Arbeitskreis Energie wird Beratungstermine für alle interessierten Bürgerinnen und Bürger im Rathaus anbieten. Weiterhin ist für Donnerstagabend, 21. Juni 2018, 19.30 Uhr, Braighausen, eine weitere Informationsveranstaltung geplant.
18.04.2018
Die Präsentationen der Fachleute des Abends sind hier verfügbar:
Vortrag von Fabian Zippel (Manager Wärmenetze der Hochschule Aalen) (152 KB)
Vortrag von André Ludwig (Senior Manager tilia GmbH, Leipzig) (1,16 MB)
Vortrag von Helmut Böhnisch (Klimaschutz und Energieagentur Baden-Württemberg, Karlsruhe) (1,49 MB)
13.04.2018
zur Einwohnerversammlung „ Nahwärmeversorgung Bartholomä“ am Montag, 16. April 2018, 19.30 Uhr, Dorfhaus Bartholomä
06.04.2018
Die Gemeinde Bartholomä und der Arbeitskreis Energie laden alle Bürgerinnen und Bürger zur Informationsveranstaltung Nahwärmeversorgung Bartholomä am Montag, 16. April 2018, 19.30 Uhr, Dorfhaus Bartholomä herzlich ein.
30.05.2017
Im Gemeinderat wurde am vergangenen Mittwoch Abend das Nahwärmekonzept beraten.
24.01.2017
Die seitens der Gemeindeverwaltung angestoßene Umfrage zur Interessenslage Nahwärme nimmt Fahrt auf. Um weiteren Bürgern die Teilnahme zu ermöglichen, hat sich die Verwaltung dazu entschlossen, die gesetzte Abgabefrist um einen Monat verlängern.
29.11.2016
Das Ingenieurbüro Schuler, IBS aus Bietigheim-Bissingen, hat in einer öffentlichen Informationsveranstaltung im Dorfhaus über den momentanen Stand der Erarbeitung eines „Energetisches Quartierskonzept“ informiert.
Die Präsentation des Abends kann hier heruntergeladen werden:
Nahwärmekonzept Bartholomä (8,30 MB)
Den Fragebogen zum Anschlusswunsch zur Nahversorgung finden Sie hier:
Fragebogen Nahwärmekonzept (91 KB)
KfW-Quartierskonzept Bartholomä – Einladung zur Informationsveranstaltung
15.11.2016
Die Gemeinde Bartholomä beschäftigt sich seit vielen Jahren mit der Frage, wie der Energieverbrauch im öffentlichen sowie privaten Bereich reduziert und damit der Klimaschutz vorangebracht werden kann. Spätestens seit der Gemeindeentwicklungsplanung 2013/14, aus der sich ein Arbeitskreis „Energie“ gegründet hat, hat das Thema wieder hohe Priorität.
Zielsetzung der Verwaltung und des Energiekreises ist letztlich eine vollständige Energie-Autarkie der Gemeinde.
Als Zwischenschritt wird in Zusammenarbeit mit dem Ingenieurbüro Schuler aus Bietigheim-Bissingen derzeit ein Quartierskonzept für die Ortsmitte Bartholomäs erstellt. Hier sollen die Einsparpotenziale im Rahmen von Gebäudemodernisierungen ermittelt und ein Konzept für eine Nahwärmeversorgung erarbeiten werden.
Neben der Versorgung der öffentlichen Gebäude, soll auch privaten Eigentümern und Betreibern die Möglichkeit gegeben werden, ihre Gebäude an ein entstehendes Wärmenetz anzuschließen.
Den Bürgern könnten sich neben umweltpolitischen auch wirtschaftliche Vorteile gegenüber dem Betrieb bzw. der Erneuerung von Einzelheizungen bieten. So lässt sich durch den Anschluss ein niedriger Primärenergiebedarf realisieren – ein wichtiger Schlüssel zur Generierung von KfW-Fördermitteln zu einer baulich-energetischen Modernisierung von Bestandsgebäuden; jetzt oder zu einem späteren Zeitpunkt. Gleichzeitig können durch einen Anschluss gesetzliche Auflagen wie die des Erneuerbare-Wärme-Gesetzes (EWärmeG) erfüllt werden.
Es ist unbestritten, dass die Energiewende nur durch eine gemeinsame Kraftanstrengung von Bund, Ländern, Gemeinden, Versorgungsunternehmen sowie den Bürgerinnen und Bürgern vor Ort erreicht werden kann. Die Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger an diesem Prozess ist deshalb außerordentlich wichtig.
Daher möchten wir Sie möglichst frühzeitig in den Planungsprozess mit einbeziehen und Sie im Rahmen einer öffentlichen Informationsveranstaltung am Dienstag, den 22. November 2016 um 19:30 Uhr im Dorfhaus, Saal, 2.OG, über die Vorgehensweises sowie erste Ergebnisse informieren. Im Anschluss besteht die Gelegenheit, die kommenden Aufgaben zu diskutieren.
25.10.2016
Der Gemeinderat Bartholomä und der Energiekreis besuchten am vergangenen Mittwoch die Gemeinde Aspach bei Backnang. Ziel war die Besichtigung der dortigen Nahwärmeversorgung im Ortsteil Kleinaspach.
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