Wandervorschläge

„Wanderblume“ – Wanderrouten auf dem Albuch
Das Wandern ist in Verbindung mit der Natur und Geologie eines der stärksten Potentiale unserer Raumschaft. Beim Projekt Wanderblume wurden in enger Zusammenarbeit mit dem Schwäbischen Albverein acht gut ausgeschilderte Wandertouren mit insgesamt 170 Kilometer Länge zusammengefasst. In der Summe ergeben die acht Touren die Form einer Blüte und haben somit die Wanderblume geprägt. Die Touren sind geeignet für Familie, Vereine und Einzelwanderer. Sie führen zu vielen Sehenswürdigkeiten und durch eine herrliche Natur.
Die attraktiven Wanderrouten mit Wanderstrecken je Rundwanderweg von 17 km bis 25 km Länge bieten herrliche Eindrücke von Natur und Landschaft des Albuchs. Zu jeder Wandertour ist eine ausführliche Wanderbeschreibung, Karten- und Bildmaterial auf der Grundlage der topographischen Karten des Landesvermessungsamtes erhältlich. Zusätzlich ist ein Höhenprofil enthalten.
 
Wanderblume Tour 1: „Orchideenweg“
Länge: 20 km, Höhendifferenz: 200 m, Höhenmeter gesamt: 434 m
Der Orchideenweg führt über das nördliche Albuch, zum größten Teil auf den Gebietswanderwegen des Schwäbischen Albvereins. Die Strecke von insgesamt 20 km und 200 Höhenmetern kann durch die 3 km lange West-Ost-Verbindung, Lauterburg-Naturschutzgebiet Weiherwiesen, halbiert werden, die meisten Höhenunterschiede müssen auf der nördlichen Seite überwunden werden.
Sehenswertes auf dem Weg:
+ Pfaffenberg
+ Remsursprung
+ Ev. Kirche in Essingen
+ Dorfmuseum Essingen auf Anfrage
Lohnende Abstecher:
+ Essinger Schlosspark
+ Naturschutzgebiet "Weiherwiesen"
+ Prinzeck
 
Wanderblume Tour 2: „An den Weiherwiesen“
Länge: 25 km, Höhendifferenz: 200 m, Höhenmeter gesamt: 439 m
Die Tour startet beim Dorfhaus Bartholomä (645 m ü. NN) und führt über die Weiherwiesen hinauf zum Volkmarsberg. Von dort gehts abwärts zum Kocherursprung bei Oberkochen. Durch das Tiefental führt der Weg hinauf nach Tauchenweiler und zum Ausgangspunkt in Bartholomä zurück.
Sehenswertes auf dem Weg:
+ Naturschutzgebiet "Weiherwiesen"
+ Volkmarsberg
+ Kocherursprung
 
Wanderblume Tour 3: „Quellwiesenweg“
Länge: 22 km, Höhendifferenz: 200 m, Höhenmeter gesamt: 378 m
Die Tour startet beim Dorfhaus Bartholomä (645 m ü. NN) und führt über Zang hinunter zum Brenztopf in Königsbronn. Durch das Große Brenzeltal führt der Weg hinauf zur Grenzstockhütte und über Irmannsweiler zum Ausgangspunkt in Bartholomä zurück.
Sehenswertes auf dem Weg:
+ Evangelische und Katholische Kirche in Bartholomä
+ Brenztopf
+ Wilderermuseum Königsbronn
+ Großes Brenzeltal
 
Wanderblume Tour 4: „Im Felsenmeer“
Länge: 17 km, Höhendifferenz: 100 m, Höhenmeter gesamt: 171 m
Los geht’s am Dorfhaus Bartholomä (645 m ü. NN) und durch das Felsenmeer und das Wental bis ins Hirschtal bei Steinheim. Die Rauhe Steige hinauf führt der Weg über die Klösterleswiese und Bibersohl zum Ausgangspunkt in Bartholomä zurück.
Sehenswertes auf dem Weg:
+ Denkmal "Drei Steine"
+ Felsenmeer im Wental
+ Unteres Wental
+ Steinhüttle
+ Rückhaltebecken
GPX-Daten Wanderblume Tour 4 zum Download (102 KB)
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Wanderblume Tour 5: „Heideblütenweg“
Länge: 24 km, Höhendifferenz: 130 m, Höhenmeter gesamt: 360 m
Das Dorfhaus Bartholomä (645 m ü. NN) ist der Ausgangspunkt für diese ca. 24 km lange Wanderung. Über den Wirtsberg und Gnannenweiler führt der Weg hinunter ins Mauertal. Über die Heidhöfe und hinauf zum Kolmanswald geht die Tour dann wieder zum Ausgangspunkt in Bartholomä zurück.
Sehenswertes auf dem Weg:
+ Wirtsberg mit Ehrenmal
+ Mauertal mit Rückhaltebecken
+ Denkmal Kolmannskapelle
GPX-Daten Wanderblume Tour 5 zum Download (131 KB)
 
Wanderblume Tour 6: „Drei Linden“
Länge: 23 km, Höhendifferenz: 225 m, Höhenmeter gesamt: 527 m
Vom Dorfhaus Bartholomä (645 m ü. NN) beginnt die Tour, die sich über 23 km erstreckt. Über das Schöpfle und Drei Linden geht der Weg am Falkenberg vorbei zum Bernhardus. Nach einem kurzen Abstecher hinunter zur Ölmühle führt die Tour wieder auf das Kitzinger Feld hinauf. Über das Bargauer Horn und den Möhnhöf kehren wir wieder zum Ausgangspunkt in Bartholomä zurück.
Sehenswertes auf dem Weg:
+ Falkenhöhle
+ Bernhardus
+ Bargauer Horn
+ Kapelle beim Inneren Kitzing
GPX-Daten Wanderblume Tour 6 zum Download (122 KB)
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Wanderblume Tour 7: „Im Himmelreich“
Länge: 20 km, Höhendifferenz: 270 m, Höhenmeter gesamt: 552 m
Start und Ziel ist das Dorfhaus Bartholomä (645 m ü. NN). Die Tour kann entweder als kurze Wanderung von rund 8 km, als mittlere Strecke von rund 16 km oder auch als große Tour von 20 km gewählt werden.
Sehenswertes auf dem Weg:
+ Bargauer Kreuz
+ Himmelreich
+ Scheuelberg
+ Philosophenweg
+ Teufelsklinge
+ Mittlere Wanderstrecke: Beurener Kapelle
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Wanderblume Tour 8: „Zum Rosenstein“
Länge: 19 km, Höhendifferenz: 225 m, Höhenmeter gesamt: 503 m
Diese Tour führt über eine Strecke von 19 km. Vom Dorfhaus Bartholomä wandern wir über den Brunnenfeldweg in Westrichtung zum "Bärenberg". Mit einem weißen Bären auf braunem Holz ist dort am Waldrand der Bärenberg-Rundweg ausgeschildert. Wir folgen diesem Zeichen, erreichen den kleinen Parkplatz "Adelheids Stoile", biegen dort rechts ab und wandern etwa 500 m, bis wir rechter Hand auf einem Hochmasten kommen. Wir nehmen den Weg, der links in den Wald führt. Wer sich nicht ganz fit fühlt, läuft geradeaus weiter, folgt dem Bärenberg-Rundwanderschild und erreicht nach rund 6 km Fußmarsch wieder Bartholomä.
Sehenswertes auf dem Weg:
+ Ruine Lauterburg, Lärmfelsen
+ Haus und Große Scheuer, Ostfelsen
+ Lappertal, Wäschbachtal, Ruine Lauterburg
+ Evangelische Kirche Lauterburg
 
Weitere Informationen zur Wanderblume – Wanderrouten auf dem Albuch erhalten Sie bei den Rathäusern der Touristikgemeinschaft Sagenhafter Albuch, also in den Rathäusern Bartholomä, Essingen, Heubach und Steinheim am Albuch und darüber hinaus bei den beteiligten Gemeinden in Böhmenkirch, Königsbronn und der Stadt Oberkochen.
Darüber hinaus informieren auch die Gastronomiebetriebe im Sagenhaften Albuch über die Wanderblume. Allen Wanderfreunden wünschen wir viel Spaß und herrlichen Wandergenuss bei der Wanderblume.
Die "Wanderkarte Wanderblume" können Sie entweder
hier herunterladen (4,1 MB),
bei der Touristikgemeinschaft Sagenhafter Albuch online bestellen
oder Ortsplanim Ortsplan anzeigen.
GPS-Daten
GPX-Daten Wanderblume Tour 4 zum Download (102 KB)
GPX-Daten Wanderblume Tour 5 zum Download (131 KB)
GPX-Daten Wanderblume Tour 6 zum Download (122 KB)
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Mit dem Freizeitbus Wandern auf dem Albuch
Im Sommerhalbjahr startet wieder der Freizeitbus, der vor allem Wanderer und Erholungssuchende zum Start- und Zielpunkt der „Wanderblume“ bringt. Ab 31. März bis Ende Oktober gibt es an Sonn- und Feiertagen wieder dieses zusätzliche Fahrtenangebot mit dem OVA-Freizeitbus.
Dieser verkehrt zu folgenden Zeiten zwischen Aalen und Bartholomä an Sonn- und Feiertagen:
Ab Aalen/ZOB: 10:20 / 12:20 / 15:20 / 17:20 Uhr
Ab Bartholomä: 10:53 / 12:53 / 15:53 / 17:53 Uhr
Weitere Informationen erhalten Sie im BUSPUNKT am ZOB Aalen, bei der OVA www.ova.de, bei der Gemeinde Bartholomä und bei der Touristikgemeinschaft Sagenhafter Albuch www.albuch.de.
Broschüre "Wanderbus" (610 KB)
Rufbus an Sonn- und Feiertagen
Ebenfalls wird zwischen Heidenheim und Bartholomä von April bis Oktober an Sonn- und Feiertagen ein Rufbus eingerichtet. Telefonisch erreichen Sie den Rufbus unter: 07173/91473-0, bzw. unter: 0172/2458798.
Abfahrt und Rückfahrt nur nach vorheriger Anmeldung per Telefon
Von Heidenheim nach Bartholomä:
Ab Heidenheim nach Bartholomä über Sontheim und Steinheim
Heidenheim ZOB Haltestelle 14: 10:30 Uhr
Sontheimer Wirtshäusle: 10:40 Uhr
Steinheim Apotheke: 10:45 Uhr
Wental: 10:55 Uhr
Ankunft Bartholomä Adler: 11:00 Uhr

Von Bartholomä nach Heidenheim über Steinheim und Sontheim:
Ab Bartholomä Adler: 16:20 Uhr
Wental: 16:25 Uhr
Steinheim Brünnele: 16:35 Uhr
Sontheim Wirtshäusle: 16:40 Uhr
Heidenheim ZOB Haltestelle 14: 16:50 Uhr
Mit dem Rufbus von Heidenheim nach Bartholomä (4,6 MB)
Durchs Wental nach Bibersohl
Wanderzeit 2 ½ - 2 ¾ Stunden, Streckenlänge 10 km.

Vom Parkplatz am Dorfhaus gehen wir rechts, überqueren die Beckengasse und wandern gegenüber mit der Markierung gelbes Dreieck zwischen katholischer Kirche und Rathaus durch die Amtsgasse Richtung Wental - Steinheim.
Gleich kommen wir an der evangelischen Kirche vorüber und schreiten abwärts zur Hauptstraße, welcher wir gegenüber der Raiffeisenbank links folgen. Im späteren Rechtsbogen der Straße biegen wir links ein auf den Wentalweg Richtung Ziegelhütte - Segelfluggelände (gelbes Dreieck). Bei der Rechtsabzweigung zum Segelfluggelände gehen wir geradeaus und kommen bald an der Bartholomäer Kläranlage vorüber. Links drüben - nahe - Birkenteich, dahinter auf der Höhe Irmannsweiler.
Dann erreichen wir die sehr schön hergerichtete Gedenkstätte "Bei den drei Steinen". Sie wurde errichtet zur Erinnerung an Magister Friedrich Weng, der im November 1634 - also im 30jährigen Krieg - vor dem Ort von kaiserlichen Soldaten erschossen wurde. Pfarrer Weng hatte sich geweigert, das wenige noch vorhandene Geld und die letzten Nahrungsmittel der Gemeinde an die Soldaten auszuliefern. Gegenüber des schönen Rastplatzes befindet sich zwei große Erdsenkungen (Dolinen) die über Jahre hinweg für die Versickerung der geklärten Abwässer der Kläranlage von Bartholomä genutzt wurden.
Wir wandern nun auf dem Fahrsträßchen weiter Richtung Steinheim - Wental.
Dann kommen wir hinüber in die Nähe des Waldrandes. Damit befinden wir uns im heute trockenen Tal des ehemaligen Wentalflusses, der sein Quellgebiet im Bereich des Naturschutzgebietes "Weiherwiesen" besaß (s. Nr. 4) und seinen Lauf unterhalb von Irmannsweiler und vorbei an Birkenteich hier durchnahm. Bald rechts drüben ein einsamer Felsen, der sich wie ein Wächter aus Urzeiten aufbaut. Dann wandern wir mit gelbem Dreieck durch das flache Hochtal dahin. Später rechts am Wege der graue, geheimnisvolle Erdriss "Hexenloch" (Naturdenkmal).
Dann erreichen wir auch schon den Eingang zum Felsenmeer des Wentals mit seinen steinernen Zeugen einer längst vergangenen Zeit. Eindrucksvoll zeigen sich die ausgewaschenen Dolomitfelsen mit ihren durch die Wasserkraft entstandenen bizarren Formen. Welche Urwüchsigkeit der Natur springt uns doch hier ins Auge. Wie bereits vorstehend erwähnt, wurde das Wental einst von einem Wasserlauf durchflossen, dem Wedel oder Wentel. Doch nach Abzug des Jurameeres vor ca. 150 Mio. Jahren begann die Alb zu verkarsten, das Wasser fraß sich immer tiefer ins Gestein und versickerte schließlich völlig. Zurück blieben die seltsam geformten Dolomitfelsen, die wohl jeden Besucher faszinieren.
Bei der Wentalgaststätte überqueren wir die Straße nach Steinheim und wandern mit gelbem Dreieck am Parkplatz vorbei auf dem sehr qualifizierten Lehrpfad weiter. Bald schreiten wir auf heimlichem Waldgrund dahin, vorbei an vielen verzaubert erscheinenden Winkeln und an Felsformationen mit so beziehungsreichen Namen wie Spitzbubenstadel mit einer kleinen Höhle, Rondell, Ruinen, Sphinx mit deutlich sichtbaren Erosionsspuren von Wasser, Nilpferd, Bischofshut.
Dann kommen wir zu einer Wegekreuzung. Hier geht es geradeaus wentalabwärts Richtung Steinheim.

Hier biegen wir nun rechts ab und folgen dem gelben Dreieck Richtung Bibersohl - Heidhöfe - Weißenstein. Durch das in seinem unteren Teil ebenfalls felsige Seitental wandern wir in ca. 15 Minuten hinauf zum einsamen, romantisch inmitten einer weiten Lichtung gelegenen Forsthaus Bibersohl.
Die Wanderzeit bis Bibersohl beträgt ca. 1 ½ stunden, die Wegstrecke ca. 5,5 km. Bei Bibersohl zweigt links der mit gelbem Dreieck markierte Wanderweg ab zu den Heidhöfen und weiter nach Weißenstein (10 km bis dahin). Wir aber folgen hier rechts dem Fahrsträßchen von Gnannenweiler her. Vorbei am Forsthaus wandern wir mit gelbem Dreiblock Richtung Rötenbach - Degenfeld, wobei wir gleich an mehreren Hülben vorbeikommen. Achtung! Bei der einzelnen, links stehenden Kastanie bzw. an der Waldecke, wo von links ein Fahrweg herankommt, verlassen wir das seitherige Fahrsträßchen und gehen mit gelben Dreiblock kurz am Waldrand entlang und dann im Wald auf einem bequemen Weg dahin, der langsam ansteigt. Schließlich erreichen wir einen Fahrweg, wo der gelbe Dreiblock links Richtung Rötenbach zieht. Wir aber wandern hier mit gelber Raute rechts Richtung Bartholomä - Lauterburg (auch Markierung Fingerhut). Schon in Kürze, an der Waldabteilung "Hohspitz", weist uns die Markierung nach links. Später lenkt uns die gelbe Raute rechts auf einen abwärts führenden Weg ein. Nach Waldaustritt folgen wir einem Fahrweg wenige Meter links, um dann rechts zum Wirtsberg (701 m) hinaufzusteigen. Links sehen wir über die Felder hinweg Rötenbach (s. Nr. 2+5). Aussichtsschön überqueren wir den Wirtsberg und kommen zum Spielplatz "Laubenhart" bzw. zum Gefallenendenkmal. Von hier haben wir einen sehr schönen Blick über Bartholomä hinweg und zum Bärenberg (s. Nr. 1) hinüber. Doch dann wandern wir vollends hinab nach Bartholomä, wo die Tour beim Dorfhaus endet.
Diese Tour ist auch als Skiwanderung möglich.
Mit dem Rad nur bis zur Abzweigung hinter dem Forsthaus Bibersohl, von dort rechts weiterfahren bis zur Straße und dort links zurück nach Bartholomä. Einkehrmöglichkeiten: Wentalgaststätte (Mo. Ruhetag) Bartholomä
Wanderbeschreibungen von Curt Blessing – Das Handbuch "Die schönsten Rundwanderungen" ist leider vergriffen!
Ortsplanim Ortsplan anzeigen
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