Mit einem feierlich getragenen Musikstück eröffnete der Musikverein
Bartholomä diese feierliche Gemeinderatssitzung.
Sodann blickte Bruno Bieser in seiner Begrüßung auf die Zeit des
Wahlkampfes zurück. Er bezeichnete die Entscheidung von Thomas Kuhn,
sich in der Albuchgemeinde als Bürgermeister zu bewerben als eine für
Bartholomä gute und glückliche Entscheidung. Mit seinem Wahlslogan „
Miteinander für ein lebenswertes – liebenswertes Bartholomä“ habe der
Bürgermeister überzeugt.
Landrat Klaus Pavel meinte, dass die Kommunalpolitik im Grunde die
einzige Sparte der Politik sei, die noch ein hohes Ansehen bei den
Bürgern genieße und doch die Königsdisziplin der Politik darstelle. Lob
zollte Pavel dem neuen Bürgermeister, bei dem man einerseits noch den
Elan der Jugend und andererseits die bislang gesammelte Berufserfahrung
spüre.
Die Landtagsabgeordneten Dr. Stefan Scheffold und Mario Capezzuto
wünschten sodann dem neuen Schultes alles Gute für die anstehenden
Aufgaben. Der Verbandsvorsitzende Bürgermeister Klaus Maier überbrachte
sodann die Glückwünsche der Verwaltungsgemeinschaft Rosenstein. In
seinem Grußwort richtete er seinen Blick nochmals auf die hohe
Prozentzahl die der neue Schultes bei der Bürgermeisterwahl erreicht
hatte und zeigte sich überzeugt davon, dass dieses gute Ergebnis bei den
anstehenden Aufgaben dem neuen Schultes den Rücken stärke.
Essingens Bürgermeister und früherer „Chef“ von Kuhn, Wolfgang Hofer,
konnte nicht verschweigen, dass es weh tue, einen wertvollen und
geschätzten Kollegen im Essinger Rathaus verloren zu haben. Sodann gab
er der Bartholomäer Bevölkerung sechs nützliche Tipps zum Umgang mit
ihrem Bürgermeister. Die Grüße aus der italienischen Partnergemeinde
Casola Valsenio überbrachte Bürgermeister Georgio Sagrini. Er wünschte
sich unter Bürgermeister Kuhn die Fortsetzung der Freundschaft im Sinne
des europäischen Gedankens.
Den Grußworten der Schulleiterin Anette Binder, folgten die Grüße der
beiden Kirchengemeinden durch Pfarrer Ulrich Büttner und Pfarrer
Hans-Peter Bischoff. Feuerwehrkommandant Michael Knöpfle bezeichnete in
seinem Grußwort den neuen Schultes als obersten Feuerwehrmann. Der
Bürgermeister werde mit der Freiwilligen Feuerwehr Bartholomä ein
Lieblingsspielzeug erhalten, das einen sehr guten und intakten Zustand
habe.
Sodann hieß Vereinssprecher Ernst Kopp im Namen aller Vereinen und
Organisationen der Gemeinde den neuen Schultes herzlich willkommen und
wünschte sich mit dem neuen Rathauschef ein gutes und vertrauensvolles
Miteinander.
In seiner Antrittsrede versicherte Kuhn, dass er sein Amt nicht als Job,
sondern als Beruf im Sinne der Berufung verstehe. Er wolle sich stets
bemühen, nicht bloß Vorsitzender des Gemeinderats und Leiter der
Verwaltung zu sein, sondern das Gemeinwohl mit Ideen und Eigeninitiative
zu bereichern. Sodann richtete er seinen persönlichen Gruß an alle
Kräfte in der Gemeinde, insbesondere an die Mitglieder des
Gemeinderates. Er äußerte den Wunsch, mit allen zusammen die zukünftigen
Aufgaben gemeinschaftlich anzupacken, um das Beste für die schöne
Gemeinde Bartholomä und der Raumschaft zu erreichen. Spätestens mit dem
heutigen Tag warte auf alle ein umfangreiches Arbeitsprogramm und vor
der Gemeinde läge eine Vielzahl von Aufgaben. Dabei bezeichnete Kuhn die
aktuell begonnenen bzw. eingeleiteten drei Investitionsmaßnahmen, die
Erneuerung und Ausbau der Verbandskläranlage in Böbingen mit einer
Kostenbeteiligung durch die Gemeinde Bartholomä von rund 250.000 €, die
Erschließung der Gemeinde mit Erdgas durch die Gasversorgung Essingen –
Oberkochen GmbH mit rund 150.000 € Investitionszuschuss und die
Erneuerung des kommunalen Kunstrasenplatzes mit voraussichtlichen Kosten
von ca. 230.000 € als finanzielle Herausforderung in den nächsten
Jahren.
Die weitere Perspektive Bartholomäs umriss Kuhn in einer „äußeren“ und
„inneren“ Entwicklung der Gemeinde. Für die „äußere“, also bauliche
Entwicklung sei die Fortführung der Wohnbebauung wie auch die
Bereitstellung gewerblicher Standorte unabdingbar. Die „innere“
Entwicklung bedeute ein noch stärkeres Zusammenrücken, die Stärkung des
ehrenamtlichen Engagements und des vielfältigen Vereinsleben. Der
Bürgermeister regte dabei ein gemeinsames Dorffest, dass von den
Vereinen getragen werden, eine regelmäßige Auszeichnung ehrenamtlich
Tätiger, eine Jugendkonferenz, wie auch die stärkere Unterstützung der
Seniorenarbeit an.
Abschließend bedankte sich der neue Schultes bei allen, die sich bislang
für die Gemeinde eingesetzt haben und einsetzen. So dankte er seinem
Vorgänger, Bürgermeister a.D. Georg Haas, ebenso wie den früheren und
aktiven Mitglieder des Gemeinderates für die zurückliegende engagierte
Arbeit. Ein Dank galt auch den Vertretern aus Bund und Land, wie auch
dem Landkreis. Schließlich sprach er den Dank an die gesamte Bevölkerung
für das bisherige große Vertrauen aus und wünschte sich für die Gemeinde
Bartholomä eine gute, erfreuliche und erfolgreiche Zeit..
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