| Aus dem Gemeinderat |
| Sitzungsbericht über die öffentliche Sitzung des Gemeinderates am Montag,
02.04.2007 |
Anwesend: Bürgermeister Kuhn sowie 9 Gemeinderäte
Zuhörer: 6
Beginn der Sitzung um 19.00 Uhr
Ende der Sitzung um 21.45 Uhr
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- Zustimmung zur Wahl des stellvertretenden Kommandanten der Freiwilligen Feuerwehr Bartholomä
A. Sachverhalt
Der seitherige stellvertretende Kommandant, Herr Thomas Stütz hat nach
Ende seiner Amtszeit aus beruflichen Gründen für die Stellvertretung des
Feuerwehrkommandanten nicht mehr kandidiert. Bei der in der
Hauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr geheim durchgeführten Wahl
des neuen Stellvertreters wurde Herr Tobias Kalbantner mit großer
Mehrheit gewählt.
Nach den Vorschriften des Feuerwehrgesetzes bedarf die Wahl der
Zustimmung durch den Gemeinderat.
B. Beratung und Beschlussfassung
Ohne weitere Aussprache stimmte der Gemeinderat einstimmig der Wahl von
Herrn Kalbantner zum stellvertretenden Feuerwehrkommandant zu. Der
Vorsitzende würdigte die Verdienste des seitherigen Stellvertreters,
Herrn Thomas Stütz und dankte ihm für sein Engagement und seine
Verantwortungsbereitschaft. Dem neuen stellvertretenden
Feuerwehrkommandant wünschte er alles Gute und viel Freude in seinem neuen Amt.
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- Polizeiliche Statistik für Bartholomä
A. Sachverhalt
Über das Landeskriminalamt Baden-Württemberg wird die polizeiliche
Kriminalstatistik zusammengefasst. Für den Polizeiposten Heubach, der
für die Stadt Heubach, die Gemeinden Bartholomä, Böbingen a. d. Rems und
Mögglingen zuständig ist, ergeben sich bzgl. der Straftaten im Vergleich
zum Vorjahr unterschiedliche Entwicklungen.
Die statistischen Werte für die Gemeinde Bartholomä liegen im Jahr 2006
(38 Straftaten) erfreulicherweise unter denen des Vorjahres (43
Straftaten).
B. Beratung und Beschlussfassung
Polizeihauptkommissar Joachim Roth zeigte sich erfreut darüber, dass die
Straftaten rückläufig seien. Die 38 erfassten Fälle in Bartholomä
verteilten sich wie folgt:
Sechs Fälle von Körperverletzungen, zehn Diebstähle, eine
Vergewaltigung, neun Sachbeschädigungen, sechs Betrugsdelikte und sieben
sonstige Straftatbestände nach dem Strafgesetzbuch. Mit 18 aufgeklärten
Fällen sei die Quote nicht allzu hoch, bedauerte Roth. Er meinte, dass
zur Aufklärung auch immer ein Quäntchen Glück dazu gehöre.
Nachdem sich Fragen des Gremiums an den Polizeihauptkommissar
angeschlossen haben, nahm sodann der Gemeinderat die polizeiliche
Statistik für Bartholomä 2006 zur Kenntnis.
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- Ergebnis der Straßenverkehrsschau vom 28.02.2007
A. Sachverhalt
Am 28.02.2007 fand in der Gemeinde eine Straßenverkehrsschau statt. In
der Straßenverkehrsschau sind neben dem Bürgermeister die Vertreter des
Landratsamt Ostalbkreises aus den Geschäftsbereichen Straßenverkehr und
Straßenbau und der Straßenmeisterei Schwäbisch Gmünd vertreten. Darüber
hinaus ist ein Teilnehmer der Polizeidirektion Aalen regelmäßig an der
Straßenverkehrsschau beteiligt. Zu einzelnen Tagesordnungspunkten nahm
außerdem ein Vertreter des Regierungspräsidium Stuttgart teil. Im Rahmen
der Verkehrsschau im Februar wurden die nachfolgenden Punkte besprochen:
1. Überprüfung der Verkehrssicherheit im Zuge der L 1162 im
Bereich Möhnhof, Fahrtrichtung Heubach
Da bereits ein zweiter Unfall
wegen des Befahren des rechten, unbefestigten Fahrbahnrandes registriert
wurde, wurde von der Verkehrsschau festgelegt, dass das Bankett
überprüft und ggf. verdichtet wird.
2. Überprüfung der Verkehrssicherheit im Zuge der L 1221, Bartholomä
– Kreisgrenze, Richtung Böhmenkirch
Von Seiten der Gemeinde, wie auch
dem Landratsamt wurde bereits schon des öfteren angeregt, die
Landesstraße verkehrsgerecht auszubauen, d.h. den fehlenden
Straßenquerschnitt (Straßenbreite) herzustellen.
3. Überprüfung des Straßenzustands der L 1162 und L 1165 in der
Ortsdurchfahrt Bartholomä
Die Gemeinde hat die Überprüfung des Zustands
der Straßendecken in der Ortsdurchfahrt der Landesstraßen dringend
angeregt und um eine Sanierung nachgefragt. Das Regierungspräsidium hat
eine Überprüfung zugesagt.
4. Überprüfung der Verkehrssicherheit im Knotenpunkt L 1165/L 1162
hinsichtlich der sicheren Querung von Fußgängern
Die Straßenverkehrsschau hat festgelegt vor weiteren Maßnahmen zunächst eine
Verkehrszählung durchzuführen.
5. Überprüfung der Vorfahrtsregelung im Bereich der Hirschgasse bei
der Einmündung Theodor-Wolf-Weg
Die Verkehrsschau regt die Ausweisung
der Zone 30 auf der Hirschgasse an.
6. Überprüfung der Anbringung bzw. Erweiterung der
Geschwindigkeitsbegrenzung auf „70“ beim Amalienhof
Die Straßenverkehrsschau spricht sich gegen eine Änderung aus.
7. Überprüfung von geschwindigkeitsmindernden Maßnahmen in der
Böhmenkircher Straße
Bevor weitere Maßnahmen erfolgen, wird nach
Einrichtung der „Zone 30“ im vergangenen Jahr nochmals eine
Verkehrsmengenzählung durchgeführt.
8. Überprüfung der wegweisenden Beschilderung im Zuge der L 1221 bei
der Einmündung der L 1162
Die Vorwegweisung aus Fahrtrichtung Böhmenkirch wird verbessert bzw. erneuert.
9. Überprüfung der Verkehrsverhältnisse im Zuge der L 1162 in
Bartholomä bei der Abzweigung Möhnhof Richtung Kitzinghöfe
Die Verkehrsschau spricht sich aus Gründen der Verkehrssicherheit gegen die
Anbringung eines Verkehrsspiegels aus.
10. Wegweisende Beschilderung der L 1162 und L 1165 in der
Ortsmitte
Die Vorwegweisung in der Heubacher Straße ist entbehrlich.h.
11. Sperrung der Böhmenkircher Straße aus Anlass von Beisetzungen auf
dem Friedhof
Die Straßenverkehrsschau ordnet die Sperrung für den
Durchgangsverkehr(„frei bis Friedhof“) anlässlich von Beerdigungen an.
B. Beratung und Beschlussfassung
Sehr eingehend befasste sich das Gremium mit den Punkten der
Straßenverkehrsschau. Bezüglich der Verkehrssicherheit der Landesstraße
1221 (Bartholomä – Böhmenkirch) war sich der Gemeinderat einig darin,
den verkehrsgerechten Ausbau der Landesstraße nochmals zu fordern. Für
die Herstellung des notwendigen Straßenquerschnitts kann hierzu nach
Ansicht des Gemeinderates die Fläche des vorhandenen Gehwegs genutzt
werden. Für diesen Fall fordert die Gemeinde die Herstellung eines Geh-
und Radwegs parallel zur Landesstraße auf den noch fehlenden
Teilstücken.
Intensiv befasste sich das Gremium sodann mit der Vorfahrtsregelung im
Bereich der Hirschgasse bei der Einmündung Theodor-Wolf-Weg. Nach
ausführlicher Beratung und Diskussion beschloss der Gemeinderat
mehrheitlich bei drei Gegenstimmen, dem Vorschlag der
Straßenverkehrsschau zu folgen und auf der Hirschgasse eine „Zone 30“
auszuweisen.
Alle weiteren Punkte der Straßenverkehrsschau nahm der Gemeinderat nach
ausführlicher Beratung und Diskussion zustimmend zur Kenntnis.
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- Kommunale Ehrungsrichtlinie - Gestaltung der Bürgermedaille
A. Sachverhalt
Es wird von Seiten der Gemeinde als wichtige Aufgabe angesehen, auf
ehrenamtliches und bürgerschaftliches Engagement zu setzen und die
ehrenamtlich Tätigen, die sich für die Allgemeinheit und für andere
einsetzen und die ihre Freizeit dafür investieren, verstärkt zu ehren
und deren Arbeit zu würdigen. In der öffentlichen Gemeinderatssitzung am
23.10.2006 hat daher der Gemeinderat den Wortlaut einer kommunalen
Ehrungsrichtlinie beschlossen. Mit der Ehrung ist eine Auszeichnung
durch eine Bürgermedaille verbunden.
Frau Kerstin Vogt (geb. Bühr) hat der Gemeinde verschiedene Entwürfe für
die Gestaltung der Bürgermedaille vorgelegt. Die Medaillen zeigen auf
der Vorderseite das Wappen der Gemeinde mit der Umschrift
„Bürgermedaille“ und „Gemeinde Bartholomä“. Auf der Rückseite zeigen die
Entwürfe eine Ortsansicht Bartholomä’s.
B. Beratung und Beschlussfassung
Der Vorsitzende dankte Frau Vogt für die Ausarbeitung der verschiedenen
Entwürfe, die sie in ihrer Freizeit entwickelt habe. Die Mitglieder des
Gemeinderates zeigten sich von der Qualität der Vorschläge überzeugt;
jeder einzelne der vorgelegten 9 Entwürfe sei geeignet.
Dass Fragen zur Gestaltung und zum künstlerischen Ausdruck
unterschiedlich gesehen werden, wurde sodann in der anschließenden
Beratung und Diskussion deutlich.
Mehrheitlich verständigte sich sodann der Gemeinderat auf einen
Vorschlag zur Gestaltung der Bürgermedaille.
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- Vorbereitung der Verbandsversammlung des Abwasserzweckverbandes Lauter-Rems
a. Jahresrechnung 2005 b. Haushaltsplan 2007
A. Sachverhalt
Der Abwasserzweckverband Lauter-Rems wurde im Jahr 1970 gegründet, mit
dem Ziel, das auf dem Verbandsgebiet anfallende Abwasser zu sammeln und
zu reinigen. Seit 01.01.1996 ist die Gemeinde Bartholomä Mitglied des
Verbandes und seit Dezember 1996 ist die Abwasserdruckleitung von
Bartholomä nach Lauterburg in Betrieb. Am 22.05.2007 wird die
Verbandsversammlung stattfinden. Im Rahmen der Verbandsversammlung ist
die Billigung der Jahresrechnung 2005 und die Verabschiedung des
Haushaltsplanes für das Haushaltsjahr 2007 vorgesehen.
1. Jahresrechnung 2005
Die Jahresrechnung 2005 hat ein Gesamtvolumen in Höhe 2.242.886 €.
Hiervon entfallen auf den Verwaltungshaushalt 896.963,68 € und auf den
Vermögenshaushalt 1.345.922,31 €. Der Verband erhebt von den
Mitgliedskommune eine Kostenumlage zur Finanzierung des laufenden
Betriebes. Diese fällt mit 867.064 € rund 1.100 € günstiger als der
Planansatz 2005 aus. Für die Gemeinde Bartholomä ergibt sich eine Umlage
in Höhe von 68.443,76 €. Die Investitionsumlage für den Bau der
Schlammbehandlungsanlagen und den Erwerb eines Grundstücks beträgt 2005
insg. 1.341.421,80 €; hiervon entfällt auf die Gemeinde Bartholomä eine
Umlage von insg. 113.645,25 €.
2. Haushaltsplan 2007
Der Haushaltsplan geht von einer
Betriebskostenumlage von nsg. 821.750 € aus. Auf die Gemeinde
Bartholomä entfällt damit ein Betrag in Höhe von 64.858,30 €. Die
Investitionskostenumlage ist mit 758.000 € angesetzt. Die Gemeinde
Bartholomä ist mit einem Investitionsanteil in Höhe 46.653 € beteiligt.
Insgesamt leistet damit die Gemeinde Bartholomä an den
Abwasserzweckverband für den laufenden Betrieb und die vorgesehenen
Investitionen eine Umlage in Höhe 111.511,82 €.
B. Beratung und Beschlussfassung
Der Geschäftsführer des Verbandes, Herr Bernd Schweizer erläuterte dem
Gemeinderat die wesentlichen Eckpunkte der Jahresrechnung 2005 und des
Haushaltsplanes 2007. Nach ausführlicher Beratung und Diskussion
beauftragte sodann der Gemeinderat einstimmig die Vertreter der
Gemeinde, in der Verbandsversammlung der Jahresrechnung 2005 und dem
Haushaltsplan 2007 so zuzustimmen.
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- Gemeindepartnerschaft Bartholomä – Casola Valsenio - Zuschussregelung bei der offiziellen Begegnung
A. Sachverhalt
Seit dem Jahr 2003 pflegen die Gemeinde Bartholomä und die Gemeinde
Casola Valsenio, Italien, Provinz Ravenna, eine Gemeindepartnerschaft.
Beide Gemeinden haben sich verpflichtet, eine dauerhafte Beziehung zu
pflegen, nicht nur zwischen den Verwaltungen, sondern und besonders vor
allem zwischen der Bevölkerung beider Gemeinden mit dem Ziel, eine
bessere gegenseitige Verständigung zu erreichen. In Absprache unter den
Partnerschaftsvereinen beider Gemeinden und den Verwaltungen wurde
besprochen, neben den vielfältigen Begegnungen im jährlichen Turnus eine
offizielle Veranstaltung zu organisieren, die sich an die gesamte
Bevölkerung beider Gemeinden richtet und zu der allgemein eingeladen
wird. Diese jährliche offizielle Veranstaltung wird in einem Jahr in
Casola Valsenio, im anderen Jahr in Bartholomä durchgeführt. In diesem
Jahr ist diese offizielle Präsentation der Gemeinde Bartholomä im Rahmen
des in Casola stattfindenden Sommeranfangsfestes („festa di inizio
estate“) vom 15. – 17. Juni 2007 geplant.
Von Seiten der Verwaltung wird es als Aufgabe angesehen, insbesondere
diese stattfindenden offiziellen Begegnungen beider Gemeinden nach
Kräften zu unterstützen. Eben diese offiziellen Begegnungen bieten die
Möglichkeit für alle Bürgerinnen und Bürger an der Partnerschaft
teilzuhaben und sich im Sinne der internationalen Verständigung
einzubringen.
B. Beratung und Beschlussfassung
Bürgermeister Kuhn schlug dem Gremium vor, diese offiziellen
Partnerschaftstreffen durch die Gemeinde finanziell zu unterstützen. Von
Seiten einzelner Gemeinderäte wurde darauf hingewiesen, dass eine
finanzielle Unterstützung dieser offiziellen Begegnung nur im Rahmen der
finanziellen Machbarkeit und nicht auf Dauer darstellbar sei.
Nach weiterer Beratung und Diskussion beschloss sodann der Gemeinderat
bei einer Gegenstimme und einer Stimmenthaltung mehrheitlich, diese
offizielle Begegnung finanziell zu unterstützen und hierzu einen Betrag
von max. 1.000 € zur Verfügung zu stellen.
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- Kenntnisnahme von Beschlüssen des Technischen Ausschusses vom 27.03.2007
Der Technische Ausschuss hat in seiner öffentlichen Sitzung am 27.03.2007 die nachfolgenden Beschlüsse gefasst, die dem Gemeinderat zur Kenntnis gegeben wurden:
7.1 Bausachen
a.) Neubau eines Wohnhauses mit Garage Flst. 475, Hochbergstraße
Auf dem Grundstück 475 an der Hochbergstraße ist ein Wohnhaus mit Garage
geplant. Hierzu wurde ein Bauantrag im Kenntnisgabeverfahren eingereicht
und die notwendigen Befreiungen von den Festsetzungen des
Bebauungsplanes schriftlich beantragt.
Nachdem die beantragten Befreiungen untergeordnet und städtebaulich
vertretbar waren, hat der TA einstimmig das kommunale Einvernehmen zu
den Befreiungen erteilt.
b.) Neubau eines Wohnhauses mit Garage Flst. 527, Rosensteinstraße
Der Bauherr plant auf seinem Grundstück an der Rosensteinstraße, Flst.
Nr. 527 ein Wohnhaus zu errichten. Das Vorhaben befindet sich innerhalb
des rechtskräftigen Bebauungsplanes „Brunnenfeld“ und hält Festsetzungen
des Bebauungsplanes nicht ein.
Nach ausführlicher Beratung hat der TA den notwendigen Befreiungen
einstimmig zugestimmt und das kommunale Einvernehmen erteilt.
c.) Neubau eines Geräteschuppens, Flst. Nr 746 und 747, Schimmelweg
Auf den Grundstücken 746 und 747 ist ein Geräteschuppen in
Grenzüberbauung geplant. Das Vorhaben weicht lediglich bzgl. der
Dachneigung von den Festsetzungen des Bebauungsplanes „Amalienhof, 5.
Änderung“ ab.
Der TA hat nach Beratung einstimmig beschlossen, das kommunale
Einvernehmen zu der Abweichung zu erteilen.
7.2 Sanierungsarbeiten an den Regenüberlaufbecken (RÜB) - Ausschreibungsbeschluss
Von Seiten des Ingenieurbüro Bäuerle & Partner wurden an den beiden
Regenüberlaufbecken in der Gemeinde, dem RÜB am Abwasserpumpwerk und dem
RÜB Brunnenfeld ein Sanierungsbedarf festgestellt. So sind am Zulauf des
Beckens beim RÜB am Abwasserpumpwerk zwei Einläufe zu reparieren; auch
die Dehnfugen im Becken sind sanierungsbedürftig. Beim
Regenüberlaufbecken Brunnenfeld soll die Verlängerung der
Drosselschiebeantriebe für eine Überflurbedienung hergestellt werden.
Nach eingehender Beratung hat der TA von der geplanten Sanierung der
Regenüberlaufbecken Kenntnis genommen und beschlossen, die
Sanierungsmaßnahmen auszuschreiben.
7.3 Sanierung der Hülben in der Gemeinde
Für das Jahr 2007 ist die Sanierung der Rötenbachhülbe im Teilort
Rötenbach vorgesehen. Die Maßnahme ist mit der Unteren
Naturschutzbehörde und dem Landschaftserhaltungsverband des
Ostalbkreises abgestimmt. Über den Landschaftserhaltungsverband erfolgt
demnach die Ausbaggerung der Rötenbachhülbe im Herbst 2007. Die Kosten
hierfür belaufen sich auf ca. 8.000 €. Die Kosten sind abhängig davon,
wie viel Schlamm tatsächlich ausgebaggert werden muss. Die Gemeinde als
Eigentümerin der Hülbe ist mit einem Kostenanteil von 30 %, also ca.
2.500 €, an diesen Kosten beteiligt. Im Winter 2007/2008 sollen dann
durch den Schwäbischen Albverein die Entholzungsarbeiten erfolgen.
Nach ausführlicher Beratung hat der TA der Sanierung der Rötenbachhülbe
einstimmig zugestimmt.
7.4 Instandsetzungsmaßnahmen Rasenspielfeld, Sportgelände
Das Rasenspielfeld auf Grundstück Flst. 881 wurde in den Jahren
1994/1995 hergestellt.
Neben den laufenden Pflege- und Unterhaltungsmaßnahmen wie bspw. den
Mäharbeiten und Bewässerungsarbeiten sind von Zeit zu Zeit am
Rasenspielfeld aufwändige Instandsetzungsmaßnahmen erforderlich, um die
Nutzung des Platzes für den Schul-, Vereins- und Freizeitsport zu
erhalten. Nach Begutachtung durch die Gemeindeverwaltung sind nun im
Jahr 2007 wieder Instandsetzungsmaßnahmen am Rasenspielfeld
erforderlich. Dabei handelt es sich zum Einen um eine
„Frühjahrsinstandsetzung“ mit Vertikutiermaßnahmen (Auskämmen der
Rasenfläche) und dem Düngen der Sportrasenfläche, wie auch um eine
„Hauptinstandsetzung“, bei der im Wesentlichen der Sportplatz neu
besandet wird.
Nach ausführlicher Beratung hat der TA einstimmig beschlossen, die
Frühjahrsinstandsetzung in Eigenregie durch den Bauhof durchzuführen und
für die Hauptinstandsetzung, die im Juni/Juli erfolgen wird, den Auftrag
an die Firma Manfred Horlacher zum angebotenen Preis von 4.190,-- €
(zzgl. MwSt.) zu vergeben.
7.5 Aufstellen von Hundetoiletten
Das Problem von Hundekot in öffentlichen Grün- und Erholungsanlagen und
auf Gehwegen, Straßen und Plätzen ist allgemein bekannt. Es ist
erfreulicherweise vermehrt festzustellen, dass Hundehalter die
Hundekottüten, wie sie das Rathaus zur Ausgabe bereit hält, verwenden
und sich an die bestehende Umweltschutzverordnung der Gemeinde halten.
Es wird von Seiten einzelner Hundehalter angeregt, wie in anderen
Gemeinden bereits üblich, sog. „Hundetoiletten“ im Gemeindegebiet
aufzustellen. Somit soll ein Angebot für alle Hundehalter geschaffen
werden, diese Hundetoiletten zu benutzten und Hinterlassenschaften ihrer
Hunde bequemer zu beseitigen.
Der TA hat sich intensiv mit der Aufstellung von Hundetoiletten befasst
und nach ausführlicher Beratung und Diskussion beschlossen, vier
Hundetoiletten zum Preis von insgesamt 1.483,22 € anzuschaffen und an
vier Standorten im Gemeindegebiet aufzustellen.
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- Verschiedenes/Bekanntgaben
Unter dem Punkt Verschiedenes gab der Vorsitzende die nachfolgenden Punkte bekannt:
- Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum (ELR)
Bürgermeister Kuhn zeigte sich erfreut darüber, dass die Gemeinde für
den Abbruch und die Grundstücksherstellung für eine wohnbauliche Nutzung
im Bereich der gewerblichen Brache „Ginzkey“ einen Zuschuss zu den
Sanierungskosten seitens des Landes erhalten habe.
- Museumsscheune Amalienhof geöffnet
Die Museumsscheune wird am Sonntag, 20.05.2007 im Rahmen des
Internationalen Museumstags am Nachmittag für die Öffentlichkeit
geöffnet sein.
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Ende der öffentlichen Sitzung um 21.45 Uhr.
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