| Aus dem Gemeinderat |
| Sitzungsbericht über die öffentliche Sitzung des Gemeinderates am Montag, 28. Januar 2008 |
Anwesend: Bürgermeister Kuhn sowie 9 Gemeinderäte
Beginn der Sitzung um 19.00 Uhr
Ende der Sitzung um 22.00 Uhr
Zuhörer: 9
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- Verwaltungsgemeinschaft Rosenstein
- Vorberatung der Verbandsversammlung mit Jahresrechnung 2006 und Haushaltssatzung 2008
A. Sachverhalt
Am Donnerstag, 14.02.2008 findet die Verbandsversammlung der VG Rosenstein statt. Unter anderem sind bei der Verbandsversammlung als Tagesordnungspunkte
die Billigung der Jahresrechnung 2006 und Haushaltssatzung mit Haushaltsplan 2008 vorgesehen.
1. Jahresrechnung
2006 Die Grundlage für die Haushaltswirtschaft des Jahres 2006 bildete die am 18. Mai 2006 beschlossene Haushaltssatzung 2006. Das Ergebnis der
Jahresrechnung hat ein Volumen von 1.818.456,16 €. Hiervon entfallen auf den Verwaltungshaushalt 1.808.955,02 €; auf den Vermögenshaushalt
9.501,14 €. Das Haushaltsvolumen liegt damit um 7.763,84 € unter dem Haushaltsplan 2006. Die Verbandsumlage 2006 (bestehend aus einer
Betriebskostenumlage, einer Umlage für KAG-Nachveranlagung und der Vermögensumlage) beläuft sich im Rechungsergebnis auf 1.043.053 €. Der Haushaltsplan
2006 hatte insgesamt eine Verbandsumlage in Höhe von 1.081.500 € veranschlagt. Insgesamt erhalten die Gemeinden daher eine Rückzahlung mit 38.447 €.
Für die Gemeinde Bartholomä beträgt die Verbandsumlage für das Jahr 2006 tatsächlich 101.538 € (Plan: 105.082 €). Beim Vermögenshaushalt ist
neben dem Ankauf von Leasinggeräten lediglich Kleingeräte und Software angefallen.
2. Haushaltssatzung und Haushaltsplan 2008
Der Haushaltsplan 2008 hat ein Gesamtvolumen in Höhe von 1.945.520 €. Er liegt damit um 94.780 € über dem Plan 2007. Auf den Verwaltungshaushalt
entfällt ein Volumen in Höhe von 1.910.120 € (plus 69.180 € zum Plan 2007). Der Vermögenshaushalt hat ein Volumen in Höhe von 35.400 €
(plus 25.200 € zum Plan 2007). Während das höhere Volumen des Verwaltungshaushalts im Plan 2008 im Wesentlichen auf die Steigerungen der Personalkosten
zurück zu führen ist, berücksichtigt der höhere Vermögenshaushalt 2008 notwendige Anschaffungen im EDV-Bereich durch Servertausch.
Für die Gemeinde Bartholomä ist eine Gesamtkostenumlage in Höhe von 113.657 € eingeplant (vgl. 2007: 106.554,-- €). Damit ist die Umlage zum
Plan 2007 um 7.103,-- € erhöht. Im Haushaltsplan der Gemeinde ist die höhere Kostenumlage 2008 eingeplant.
B. Beratung und Beschlussfassung
Der Leiter der Verbandskämmerei, Bernd Schweizer, informierte über die Jahresrechnung 2006 und die aktuelle Haushaltssatzung mit Haushaltsplan. Für das
abgelaufene Jahr 2007 sei erfreulich festzustellen, dass dieses voraussichtlich um 50.000 € günstiger als der Plan abschließen werde.
Nach weiterer ausführlicher Beratung und Diskussion beauftragte der Gemeinderat einstimmig die Vertreter in der Verbandsversammlung, die Jahresrechnung
2006 festzustellen und die Haushaltssatzung 2008 zu beschließen.
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- Abwasserzweckverband Lauter-Rems
- Vorberatung der Verbandsversammlung mit Jahresrechnung 2006 und Haushaltssatzung 2008
A. Sachverhalt
Für die geplante Verbandsversammlung des Zweckverbandes am 20.02.2008
stehen unter anderem die nachfolgenden Tagesordnungspunkte an: -
Jahresrechnung 2006 - Haushaltssatzung mit Haushaltsplan 2008
1. Jahresrechnung 2006
Grundlage für die Haushaltswirtschaft des Jahres
2006 bildete die am 22. Mai 2006 verabschiedete Haushaltssatzung. Das
Rechnungsergebnis 2006 schließt nun mit 2.381.108, 37 € ab. Damit bleibt
das Ergebnis 2006 unter dem Plan von ursprünglich 2.490.950 €
(Verbesserung um 109.841,63 €). Auf den Verwaltungshaushalt entfällt ein
Volumen von 805.933,86 €; im Vermögenshaushalt sind Einnahmen und
Ausgaben von 1.575.174,51 € angefallen. Für den laufenden Betrieb war
eine Betriebskostenumlage mit 808.650 € eingeplant. Nach dem
Rechnungsergebnis sind es nun 753.728,51 €. Damit bleibt die Umlage um
54.922 € unter dem Plan. Immerhin unterschreitet die
Betriebskostenumlage die Vorjährige um 113.335 €. Die Einsparung bzw.
Mehreinnahmen sind auf geringere Unterhaltungskosten zurück zu führen.
Für die Gemeinde Bartholomä wird eine Betriebskostenumlage mit 59.374 €
abgerechnet (2005: 68.435 €).br>
Die Investitionsumlage war ursprünglich mit 1.491.000 € geplant. Das
Rechnungsergebnis 2006 schließt nun mit einer Vermögensumlage in Höhe
von 1.340.300 € ab. Auf die Gemeinde Bartholomä entfällt hier eine
Umlage in Höhe von 113.550,23 € (geplant: 117.609,52 €).
2. Haushaltssatzung mit Haushaltsplan 2008
Der Haushaltsplan 2008 hat
ein Volumen von 1.036.430 €. Davon entfallen auf den Verwaltungshaushalt
980.430 €; auf den Vermögenshaushalt 56.000 €. Die geplante
Betriebskostenumlage 2008 beträgt insgesamt 803.930 €. Hierauf entfällt
auf die Gemeinde Bartholomä eine Umlage in Höhe von 63.328,41 € ( Plan
2007: 64.858,30 €). Die Investitionsumlage 2008 beträgt 56.000 €.
Berücksichtigt hierfür ist ein Betrag mit 43.000 € zur Herstellung eines
neuen Kanals in Mögglingen und der Neuanschaffung von Kleingeräten
(13.000 €). Auf die Gemeinde entfällt ein Anteil der Investitionsumlage
2008 mit 4.744,32 € (vgl. Plan 2007: 46.653,52 €). Die Gesamtumlage 2008
beträgt demnach für die Gemeinde Bartholomä 68.072,73 €.
B. Beratung und Beschlussfassung
Der Geschäftsführer des Zweckverbandes, Bernd Schweizer, legte das
Zahlenwerk der Jahresrechnung 2006, wie auch die vorliegende
Haushaltssatzung mit Haushaltsplan 2008 dem Gremium dar.
Nach ausführlicher Beratung beauftragte der Gemeinderat die Vertreter in
der Verbandsversammlung die Jahresrechnung festzustellen und die
Haushaltssatzung 2008 zu beschließen.
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- Haushaltsplan 2008 und mittelfristige Finanzplanung
- hier: Satzungsbeschluss
A. Sachverhalt
Der Haushaltsplan 2008 mit mittelfristiger Finanzplanung wurde in der
Gemeinderatsitzung am 10.Dezember 2007 eingebracht und beraten. Der
Verwaltungshaushalt weist ein Volumen von 3.898.267 € auf. Der
Vermögenshaushalt umfasst Einnahmen und Ausgaben von 1.810.000 €. Die
Kreditaufnahme beträgt 973.500 €, bei einer geplanten
Pro-Kopf-Verschuldung zum 31.12.2008 mit 644 €. Die Hebesätze bleiben
gegenüber dem Vorjahr unverändert.
Die Haushaltsplanberatung am 10.12.2007 erbrachten kleinere Änderungen
gegenüber dem Entwurf (z.B. Erhöhung der Energiekosten, Senkung der
Kreisumlage). Die Zuführungsrate verringerte sich dadurch insgesamt um
2.000 € auf 283.000 €. Die geplante Kreditaufnahme erhöhte sich von
962.500 € auf 973.500.
B. Beratung und Beschlussfassung
Bürgermeister Kuhn bezeichnete den vorliegenden Haushaltsplan als
erfreulich, da der Verwaltungshaushalt eine positive Zuführung an den
Vermögenshaushalt liefere. Der Vermögenshaushalt beinhalte eine ganze
Reihe baulicher Maßnahmen. In erster Linie sei hier die Erschließung
eines Wohngebiets zu nennen. Der Plan sehe hierfür Kosten in Höhe von
225.000 € vor. Maßgeblich sei der Vermögenshaushalt durch die geplante
Kanalsanierung in der Lauterburger Straße/Beckengasse beeinflusst. Neben
der Kanalsanierung werde auch die Wasserleitung, wie auch die
Straßendecke erneuert werden.
Als weitere Punkte nannte er die restliche Rate an die Gasversorgung
Essingen-Oberkochen GmbH (GEO) für die Erdgaserschließung (50.000 €) und
die Ersatzbeschaffung eines Unimog und eines PKW’s für den Bauhof.
Ausführlicher ging Bürgermeister Kuhn auf die Sanierung der TSV-Halle
ein. Hierzu lägen die Kosten für die brandschutztechnische Sanierung der
Halle nunmehr auf dem Tisch. Gemeinsam mit dem TSV Bartholomä habe die
Gemeinde vereinbart, im Sinne eines Gesamtkonzeptes die Halle zu
untersuchen. Es sei erkennbar, dass über die brandschutztechnischen
Sanierungsmaßnahmen hinaus weitere Unterhaltungsmaßnahmen an der Halle
erforderlich seien. Die Erarbeitung dieses Gesamtkonzeptes benötige noch
Zeit, so dass mit dem Verein einvernehmlich besprochen sei, die
komplette Hallensanierung – auch unter Nutzung von Zuschüssen – im Jahr
2009 umzusetzen.
Die für das Jahr 2008 geplanten Investitionen würden Gelder von über 1,8
Millionen Euro binden. Mehr als die Hälfte der Kosten müssten dazu über
Kredite, nämlich 973.000 €, finanziert werden. Die Pro-Kopf-Verschuldung
werde laut Plan daher auf 648 € ansteigen und übertreffe den
Landesdurchschnitt vergleichbarer Städte und Gemeinden.
Verbandskämmerer Thomas Kiwus wies darauf hin, dass im Haushaltsjahr
2007 höhere Einnahmen erzielt werden konnten. Insofern sei mit einer
Verbesserung des Haushaltsjahrs 2007 von ca. 300.000 € zu rechnen. Dies
verschaffe der Gemeinde Luft, die hohen Investitionen 2008 schultern zu können.
Nach weiterer Beratung und Diskussion beschloss sodann das Gremium
einstimmig die Haushaltssatzung 2008, wie auch die mittelfristige Finanzplanung.
Haushaltssatzung 2008 als PDF-Datei (10 KB)
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- Kanalsanierungs- und Wasserleitungsarbeiten in der Lauterburger Straße
- Vorstellung der Planung - Ausschreibungsbeschluss
A. Sachverhalt
Im Rahmen der gesetzlichen Eigenkontrollverordnung hat die Gemeinde
Mitte der 90er Jahre sämtliche Kanäle in der Gemeinde auf Zustand und
Schadensbild dokumentiert. Im Jahr 2002 hat die Gemeinde einen
Zuschussantrag zur Kanalsanierung in der Lauterburger Straße, der Straße
Zum Turnerheim und der Unteren Bärenbergstraße beim Land
Baden-Württemberg eingereicht. Das RP Stuttgart hat jedoch im Mai 2003
den Zuschuss abgelehnt, da das Volumen der Förderanträge für das
Programmjahr die dem RP zugewiesenen Mittel um ein Vielfaches
überstiegen hatte. Die Kanalsanierung in der Lauterburger Straße wurde
daher auch in der Folge nicht ausgeführt.
In den zurück liegenden Jahren
musste die notwendige Maßnahme immer auch wegen der finanziellen Lage
der Gemeinde verschoben werden. Im Zuge der Reinigung der Kanäle hat die
Gemeindeverwaltung nun Mitte 2007 eine Kanaluntersuchung der
Abwässerkanäle in der Beckengasse, der Lauterburger Straße und der
Unteren Bärenbergstraße durch die Firma Eisenring beauftragt.
Dabei
wurde festgestellt, dass eine dringliche und notwendige Sanierung des
Kanals erforderlich ist. Das Ergebnis dieser Untersuchung wurde dem
Gemeinderat im September vorgestellt. Das Gremium hat hierzu einstimmig
beschlossen, zunächst einen Zuschussantrag nach dem Förderprogramm
Wasserwirtschaft beim Land zu stellen. Dieser Antrag wurde jedoch
zwischenzeitlich abgelehnt.
Dennoch hat sich der Gemeinderat bei der
Klausurtagung im November 2007 und in einer weiteren Beratung dafür
ausgesprochen, die notwendige Kanalsanierung in der Lauterburger Straße
2008 anzugehen und die Maßnahme so bald als möglich auszuschreiben.
Dies
auch deshalb, da das Land Baden-Württemberg signalisiert, im Zuge von
anstehenden Tiefbauarbeiten, die Straßendecke (Feinbelag) auf eigene
Kosten zu erneuern.
Umso mehr sind daher die Kanalsanierungsarbeiten
motiviert, da durch die aktive Beteiligung des Landes an der
Straßendecke insgesamt Synergien entstehen. Im Zuge der Kanalsanierung
ist es auch erforderlich, dass auch die Trinkwasserleitung erneuert
wird.
Die Tiefbauarbeiten dauern ca. drei Monate. Es ist geplant, unter
Vollsperrung die Tiefbauarbeiten durchzuführen.
B. Beratung und Beschlussfassung
Ingenieur Helmut Kolb legte noch einmal dem Gremium ausführlich die
Planungen für die Tiefbaumaßnahme in der Lauterburger Straße dar.
Darüber hinaus stellte er einzelne punktuelle Vorschläge für die
Straßenraumgestaltung dem Gremium vor. Er unterbreitete den Vorschlag,
am Ortseingang von Essingen-Lauterburg her kommend eine Verschwenkung
der Fahrbahn vorzunehmen. Allein diese Baumaßnahme verursache jedoch
Kosten von ca. 30.000 €.
Während ein Gemeinderat darauf hinwies, die
geschwindigkeitsreduzierenden Maßnahmen sehr intensiv zu überprüfen,
regte ein weiterer Gemeinderat wegen der noch offenen Fragen zur
Straßengestaltung an, die Maßnahme insgesamt um ein Jahr zu verschieben.
Der Vorsitzende plädierte dafür, den Ausschreibungsbeschluss zu fassen
und die ganz konkreten Punkte zur Gestaltung und die Maßnahmen zur
Geschwindigkeitsreduzierung mit dem Straßenbaulastträger und den
Grundstückseigentümern vor der endgültigen Bauentscheidung zu erörtern.
Nach weiterer intensiver Beratung und Diskussion beschloss der
Gemeinderat mit einer Gegenstimme sodann die geplanten Tiefbauarbeiten
für die Lauterburger Straße öffentlich auszuschreiben.
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- Erschließungsarbeiten "Marktwiese, 1. Änderung"
- Vorstellung der Planung - Ausschreibungsbeschluss
A. Sachverhalt
Der rechtskräftige, seit 14.03.2003 in Kraft getretene Bebauungsplan
"Marktwiese, 1. Änderung" setzt abgehend von der Straße "Gaisgasse"
Stichwege zur Erschließung von Baugrundstücken an der Marktwiese fest.
Aufgrund eines städtebaulichen Vertrages aus dem Jahr 2002 ist die
Gemeinde verpflichtet, innerhalb einer in dem Vertrag bestimmten Frist,
die Erschließung dieser Baugrundstücke herzustellen.
B. Beratung und Beschlussfassung
Nach kurzer Beratung beschloss der Gemeinderat bei zwei
Stimmenthaltungen einstimmig, die öffentliche Ausschreibung der
Erschließungsarbeiten für die Wohnbauplätze vorzunehmen.
Weiterhin beschloss der Gemeinderat, auch zugleich für eine kleinere
Teilresterschließung der Straße "Hirschrain" die Tiefbauarbeiten
ebenfalls auszuschreiben.
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- Beauftragung von Ingenieurleistungen
- Tiefbauarbeiten Lauterburger Straße/Beckengasse - Erschließungsarbeiten Wohnbauplätze %quot;Marktwiese, 1. Änderung"
A. Sachverhalt
Die Tiefbauarbeiten Lauterburger Straße/Beckengasse umfassen die
Kanalsanierung mit Kanalauswechslung und Sanierung, der Neuverlegung der
Wasserleitung, wie auch der Gestaltung der Straßenoberfläche. Für die
fachtechnische Planung, der Überwachung der Baumaßnahme mit Bauleitung
und Objektbetreuung soll das Ingenieurbüro Helmut Kolb, Steinheim
beauftragt werden. Für die Tiefbauarbeiten Lauterburger
Straße/Beckengasse hat das Ingenieurbüro Kolb daher auf der Grundlage
der Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI) einen
Vertragsentwurf vorgelegt. Aufgrund der Zusammenstellung des Honorars
ist für die Leistungen von einem Gesamtbetrag in Höhe von 30.959,48 €
auszugehen.
Darüber hinaus hat das Ingenieurbüro Kolb für die Erschließung von
Bauplätzen im Bebauungsplangebiet „Marktwiese, 1. Änderung“ ebenfalls
einen Honorarvorschlag unterbreitet. Entsprechend der Zusammenstellung
ergibt sich hier ein Honorar von voraussichtlich 12.813,92€.
B. Beratung und Beschlussfassung
Nach kurzer Aussprache beschloss der Gemeinderat bei einer
Stimmenthaltung einstimmig, die Verträge mit dem Ingenieurbüro Kolb
abzuschließen.
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- Austausch des Heizkessels im Feuerwehrhaus
- Vergabe
A. Sachverhalt
Im Feuerwehrhaus, Beckengasse steht die notwendige Erneuerung des
Heizkessels an. Derzeit erfolgt über die ölbefeuerte Heizzentrale die
Versorgung des Feuerwehrgerätehauses, einschließlich Feuerwehrsaal, die
Wohnung im Obergeschoss und die Versorgung der DRK-Wache. Die bestehende
Heizungsanlage wurde im Jahr 1982 eingebaut. 2006 wurde ins Gebäude ein
Erdgasanschluss verlegt.
Der Gemeinderat hat in seiner öffentlichen Sitzung am 16.08.2007
einstimmig beschlossen, für den Austausch des Heizkessels auf der Basis
eines atmosphärischen Kessels Angebote einzuholen.
Da in Folge von Anbietern angeregt wurde, alternativ hierzu auch
Angebote für einen Heizkessel mit Brennwerttechnik einzuholen, hat das
Energiezentrum in Böbingen der Gemeinde empfohlen, alternativ zu der
bestehenden Ausschreibung auch solche Angebote einzuholen.
Hierzu wurde über das Energiekompetenzzentrum sodann eine
Leistungsbeschreibung erarbeitet, die im Dezember an drei Anbieter zur
alternativen Angebotsabgabe ausgegeben wurde.
Auf der Grundlage einer Leistungsbeschreibung, die vom
Energiekompetenzzentrum gefertigt wurde ging bei der Gemeindeverwaltung
schließlich ein Angebot ein. Dieses Angebot der Firma Härter, Bartholomä
beläuft sich auf 18.917,92 €. Das Angebot wurde fachtechnisch geprüft
und über das Energiekompetenzzentrum die Vergabe empfohlen.
B. Beratung und Beschlussfassung
Nach kurzer Beratung und Diskussion beschloss der Gemeinderat
einstimmig, den Auftrag für den Austausch des Heizkessels im
Feuerwehrhaus an die Firma Thomas Härter, Bartholomä zum Angebotspreis
von 18.917,92 € zu beauftragen.
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- Überprüfung zum weiteren Ausbau von Betreuungsangeboten an der Laubenhartschule
A. Sachverhalt
Die Laubenhartschule Bartholomä wird als „verlässliche Grundschule“
geführt. Das bedeutet, dass Unterrichtszeiten an der Grundschule
verlässlich in einem Zeitkorridor von 8.30 Uhr – 12.00 Uhr gelegt sind
(Aufgabe der Schule). Darüber hinaus besteht im Rahmen der
„verlässlichen Grundschule“ ein kommunales Betreuungsangebot in
freiwilliger Aufgabenerfüllung durch die Gemeinde als Schulträgerin
(sog. Kernzeitbetreuung). Diese Kernzeitbetreuung findet täglich von
7.00 – 8.30 Uhr und von 12.00 Uhr – 13.00 Uhr an der Laubenhartschule
statt. Derzeit sind 8 Kinder in der Kernzeitbetreuung angemeldet.
Die Gemeinde steht einem erweiterten Betreuungsangebot offen gegenüber.
Sofern ein Bedarf im Rahmen einer Umfrage erkannt wird, soll dem
geänderten Bedarf im Sinne einer familienfreundlichen Gemeinde Rechnung
zu tragen. So ist eine Ausweitung der Betreuungszeit unter
Kostenbeteiligung in der Kernzeit denkbar, wie auch ein generelles
zusätzliches Konzept „Nachmittagsbetreuung“. Bei einer angenommenen
zusätzlichen Betreuungszeit am Nachmittag von 8 Std. pro Woche (z.B.
Montag – Donnerstag je 2 Std.) würde sich zusätzlich ein Elternentgelt
von durchschnittlich 40 €/Kind/Monat einstellen.
B. Beratung und Beschlussfassung
Der Vorsitzende berichtete aus der Vorberatung des Ausschuss für Soziale
Angelegenheiten. Dort wurde angeregt, das Angebot auch an ältere Kinder
bspw. der Klassen 5 und 6 zu richten und im Rahmen der Bedarfsabfrage
auch eine Ferienbetreuung und ggf. den Bedarf an einem Mittagstisch
abzufragen.
Nach weiterer Beratung und Beschlussfassung beauftragte der Gemeinderat
einstimmig die Verwaltung, eine entsprechende Bedarfserhebung
durchzuführen.
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- Kindergartenbedarfsplanung
- Entwicklung der Kinderzahlen - Überprüfung zur Aufnahme unter 3-jähriger
A. Sachverhalt
In der Gemeinde Bartholomä sind zwei Kindergärten vorhanden, die in
kirchlicher Trägerschaft stehen. Die Gemeinde übernimmt nach den
gesetzlichen Vorschriften, wie auch aufgrund der vertraglichen
Regelungen mit den beiden Kirchengemeinden, die überwiegenden Kosten des
laufenden Betriebs der Kindergärten. Insgesamt stehen in den drei
Kindergartengruppen max. bis 78 Kindergartenplätze für Kinder im Alter
von 3 – 6 Jahren zur Verfügung. Während im laufenden Kindergartenjahr
2007/2008 in beiden Einrichtungen die vorhandenen Kindergartenplätze
annähernd voll belegt werden, ist ab dem kommenden Kindergartenjahr
festzustellen, dass rd. sieben Plätze, im Kindergartenjahr 2009/10 sogar
15 nicht belegt sein werden.
Mit den rückläufigen Kinderzahlen in der Altersgruppe der 3-6Jährigen
bietet sich die Möglichkeit, im Rahmen der Betreuung in den
Einrichtungen Kinder unter 3 Jahren in die Kindergärten zusätzlich mit
aufzunehmen.
B. Beratung und Beschlussfassung
Hier berichtete der Vorsitzende von einer Anregung aus der Mitte des
Ausschuss für Soziale Angelegenheiten, für die Konzepterstellung eine
Arbeitsgruppe zu bilden.
Nach weiterer kurzer Beratung beauftragte der Gemeinderat einstimmig die
Verwaltung, im Rahmen einer Arbeitsgruppe gemeinsam mit den
Kirchengemeinden ein Konzept für die Betreuung unter 3-jähriger zu
erarbeiten und auf Grundlage dieser Konzeption eine Bedarfsabfrage zu
erheben. In die Arbeitsgruppe entsandte der Gemeinderat einstimmig neben
dem Bürgermeister, Gemeinderätin Sabine Bühr.
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- Dorffest mit Kinderfest 2008
- Vorbereitende Beschlüsse
A. Sachverhalt
Das Dorffest wurde 2006 erstmals wieder in Bartholomä gefeiert. Anlass
für das Dorffest bildet der offizielle Besuch der Delegation aus der
italienischen Partnergemeinde Casola Valsenio. So stellt das Dorffest
neben dem Ziel, die Dorfgemeinschaft, das gemeinsame Feiern und Festen
in der Gemeinde wieder erlebbar zu machen, auch den festlichen Rahmen
für das Willkommen an unsere Partnergemeinde dar. Das Kinderfest genießt
in Bartholomä eine langjährige Tradition. In den vergangenen Jahren hat
das Kinderfest zunehmend weitere Bedeutung durch die Einbindung aller
Kinder und Jugendlichen erfahren. Auch die Kindergartengruppen und
Eltern-Kind-Gruppen beteiligen sich an dem Kinderfest.
Als Termin für das Dorffest mit Kinderfesttag bietet sich der 20. – 22.
Juni 2008 an. Für das Dorffest ist u.a. ein Abend der Vereine mit
„Buntem Programm“, einem Treffen der Altersgenossenvereine und ein
Abendprogramm mit ggfs. einem italienischen Abend, wie auch ein
ökumenischer Gottesdienst am Sonntag vorgesehen.
Der Kinderfesttag findet traditionell mit Kinderfestumzug und einem
Spieleparcour auf der Marktwiese statt. Auf Vorschlag der Kindergärten
und der Schule lautet das Thema des Kinderfesttages: Formen und Farben.
Die nachfolgende Umzugsstrecke ist für den Kinderfestumzug vorgesehen:
Aufstellung im Bereich Wentalweg; Umzugsstrecke: Hauptstraße –
Beckengasse – Amtsgasse – Marktwiese.
Alle Kinder der Kindergärten und der Schulen erhalten traditionell
wieder Gutscheine für ein Getränk und eine Rote Wurst.
B. Beratung und Beschlussfassung
Nach Beratung und Diskussion beschloss der Gemeinderat einstimmig, dass
Dorffest mit Kinderfesttag vom 20. – 22. Juni 2008 durchzuführen und die
Bewirtschaftung hierzu dem Musikverein, der KJG Bartholomä und dem
Partnerschaftsverein übertragen. Für den Kinderfesttag, der im
wesentlichen vom Förderverein Laubenhartschule bewirtschaftet wird,
erhält jedes Kind aus den örtlichen Kindergärten und der
Laubenhartschule einen Gutschein. Daneben erhalten die Kindergärten und
die Schule für die teilnehmenden Gruppen und Klassen einen Zuschuss für
Bastelmaterial von 7,50/Kind auf Nachweis ausbezahlt.
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- Zuschuss zur Anschaffung eines Aufsitzrasenmähers zur Pflege des Skigelände
A. Sachverhalt
Der Skiclub Heubach – Bartholomä e. V. unterhält am Wirtsberg den
Skilift, die Skihütte und das darum liegende Gelände wie Skihang und
Sportplatz.
Grundlage bildet hierzu ein Pachtvertrag aus1998 zwischen der Gemeinde
und dem Verein, wonach dieser die Pflege des gesamten Geländes der im
Eigentum der Gemeinde stehenden Flächen übernommen hat. Für die Pflege,
insbesondere auch des Skihangs stand dem Skiclub bislang ein
Aufsitzrasenmäher zur Verfügung. Hierzu ist nun eine Ersatzbeschaffung
erforderlich, nach dem der bisherige Mäher kaputt gegangen ist.
Der Skiclub Heubach – Bartholomä ist an die Gemeinde mit dem Antrag auf
Bezuschussung dieser Maschine herangetreten.
B. Beratung und Beschlussfassung
Nach kurzer Diskussion beschloss der Gemeinderat einstimmig, zum Erhalt
der touristischen Infrastruktur des Skigeländes am Wirtsberg zu der
notwendigen Anschaffung eines Aufsitzmähers einen Zuschussbetrag in Höhe
von 1.500 € zu gewähren.
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- Freiwillige Feuerwehr Bartholomä
- Zuschussregelung Führerscheine
A. Sachverhalt
Die Gemeinde Bartholomä hält nach den gesetzlichen Vorschriften die
Freiwillige Feuerwehr als Pflichtaufgabe vor. Die Einsatzbereitschaft
der Freiwilligen Feuerwehr ist mittel-, und langfristig nur
sicherzustellen, wenn auch ausreichend Fahrer für die Feuerwehrfahrzeuge
zur Verfügung stehen.
Der Erwerb des Führerscheins, der das Fahren des Löschfahrzeugs LF 16/12
erlaubt, ist daher zu unterstützen.
B. Beratung und Beschlussfassung
Nach kurzer Aussprache beschloss der Gemeinderat bei einer Gegenstimme
einen Zuschuss in Höhe von 1000 € als Barzuschuss zum Erwerb eines
Führerschein der Klasse C und CE zu gewähren. Dabei ist der Zuschuss an
den aktiven Feuerwehrdienst von mindestens 5 Jahren und an den Besuch
von Feuerwehrübungen (mind. 50 %) und der Durchführung von Fortbildungen
gekoppelt.
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- Verschiedenes/Bekanntgaben
Der Vorsitzende informierte zu den nachfolgenden Punkten:
- Benutzungs- und Entgeltordnung der Gemeindebücherei im Dorfhaus Bartholomä
Die Benutzungs- und Entgeltordnung wurde auf die Rechtmäßigkeit durch
das Landratsamt Ostalbkreis – Kommunalaufsicht – geprüft und wurde nicht
beanstandet.
- Änderung der Satzung über die öffentliche Abwasserbeseitigung (Abwassersatzung)
Die vom Gemeinderat im Dezember beschlossene Änderung der Satzung wurde
auf die Rechtmäßigkeit durch das Kommunalamt überprüft. Die Satzung
wurde nicht beanstandet, so der Vorsitzende.
- Ersatzbeschaffung eines Unimog für den Bauhof Bartholomä
Der Vorsitzende informierte über einen Präsentationstermin von
Unimogfahrzeugen am 14.02. in Bopfingen und lud die Gemeinderäte zur
Besichtigung ein.
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Ende der öffentlichen Sitzung um 22.00 Uhr.
Eine nichtöffentliche Sitzung mit zwei Tagesordnungspunkten schloss sich an.
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