Aus Bartholomä
Volkstrauertag 2008 18.11.2008
„Wer nichts tut, macht mit“
Volkstrauertag
1925 wurde das sog. Kriegerdenkmal auf dem Wirtsberg errichtet
Nach dem 2. Weltkrieg wurden die Tafeln mit den Namen der Vermissten und Gefallenen angebracht
Am vergangenen Sonntag wurde sowohl im ökumenischen Gottesdienst in der Kath. Kirche, wie auch bei der Totenehrung am Mahnmal auf dem Wirtsberg der Toten von Krieg und Gewaltherrschaft gedacht.

Die kirchliche Feier wurde als Friedensgottesdienst begangen. Diakon Dr. Wolfgang Rube ging in seiner Begrüßung darauf ein, dass das Erinnern an die schrecklichen Ereignisse der Kriege sehr wichtig sei. Pfarrer Ulrich Büttner legte in seiner Predigt dar, das Böse nicht zu akzeptieren, sondern diesem das Gute entgegen zu setzen.

Unter der musikalischen Begleitung durch den Musikverein und dem Liederkranz Bartholomä wurde im Anschluss an den Gottesdienst am Ehrenmal auf dem Wirtsberg der Opfer von Gewalt und Krieg gedacht. Bürgermeister Kuhn hob in seiner Ansprache hervor, dass Frieden nicht bloß eine Aufgabe zwischen den Völkern, sondern vor allen Dingen eine Aufgabe von Mensch zu Mensch sei. Durch das Erinnern an die schrecklichsten Folgen der Kriege trage jeder zur Gestaltung einer friedlichen Gegenwart und Zukunft bei. Stellvertretend für die Bevölkerung legte er als äußeres Zeichen dieser Friedenshoffnung einen Kranz am Ehrenmal nieder.

Beim anschließenden Musikstück „Ich hatt’ einen Kameraden“ senkten die Abordnungen der Vereine ihre Fahnen über den Erinnerungstafeln. Der Bürgermeister dankte anschließend allen, die sich zum Gedenken am Ehrenmal auf dem Wirtsberg und zum Wachhalten der Erinnerung versammelt haben.
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