Um die Schönheiten der Landschaft rund um unsere italienische Partnergemeinde näher kennen zu lernen, veranstaltete der
Schwäbische Albverein in Zusammenarbeit mit dem Partnerschaftsverein eine einwöchige Kultur-und Wanderwoche nach Casola
Valsenio, dem Dorf der Kräuter und der vergessenen Früchte. Bei den Wanderungen durchstreiften die 20 Teilnehmer der
Reise sanfte Hügelketten des „Regionalparks della Vena del Gesso Romagnola“. Die Einzigartigkeit der
Landschaft rund um Casola Valsenio, die durch Obst- und Weinplantagen geprägt ist, erstrahlte im Juni durch die Ginster-
und Lavendelblüte in voller Pracht.
Gleich am ersten Wandertag zeigte sich die Vielfalt des Bundeslandes Emilia-Romagna auf dem Rundwanderweg „Anello
del Rio Mescola“ in Geologie und Flora. Bei heißen italienischen Temperaturen führte die Tour auf schmalen Pfaden
zum Monte Penzola entlang eines Talkessels mit Sicht in die Toskana.
|

Auf schmalen Pfaden zum Monte Penzola
|
|
Am zweiten Tag führte eine 8-Std.-Wanderung über den Felsrücken Sasso Letroso zum Monte Battagliola und weiter zum
Wahrzeichen der Region, dem legendären Monte Battaglia. Die steilen Anstiege der schweißtreibenden Tour und das Auf
und Ab auf den sanften Hügeln wurden durch grandiose Ausblicke in die Hügellandschaft des Appenin entlohnt. Soweit das
Auge reichte, erstrahlte der blühende Ginster im Sonnenlicht und der Duft des blühenden Lavendels vermittelte das Gefühl
in einem Kräutergarten zu wandeln.
|

Ausgangspunkt für den Wanderweg „La corolla delle ginestre“ über den Monte Battaglia
|
|
Nach einer ausgiebigen Rast beim Monte Battaglia ging es weiter über verschiedene Bergrücken vorbei am Monte Carnevale
bergab ins Tal Rio Cestina nach Baffadi.
|

Wohlverdiente Pause
|
|
Mittwochs führte eine Halbtagestour zum Monte Rontana mit herrlichen Ausblicken auf die Berge rund um Brisighella. Ein
anschließender Bummel durch die Altstadt lud zum dortigen Verweilen, Bummeln und Eis essen ein.
|

Gruppenbild Monte Rontana
|
|
Den Abend ließ die Gruppe auf Einladung der italienischen Freunde aus Casola hin in einer nahe liegenden Weinkellerei
in Riolo Terme ausklingen. Bei einer kurzweiligen Führung durch die Kellerei durften im Anschluss die typisch
romagnolischen Weine verkostet und genossen werden.
|

Weinprobe
|
|
Der ehemalige Bürgermeister Giorgio Sagrini ließ es sich tags darauf nicht nehmen, den Besuchern aus Bartholomä bei
einer Sightseeing-Tour durch Casola die Entstehung des Ortes zu erläutern und die historischen Plätze zu zeigen. Bei
einer anschließenden Wanderung rund um Casola zeigte er stolz die Schönheiten der Partnergemeinde. Hier wurde
deutlich, dass Casola die Kräuterhauptstadt Italiens ist.
|

Wanderung mit dem ehemaligen „Sindaco“ Giorgio Sagrini
|