| Aus dem Gemeinderat |
| Sitzungsbericht über die öffentliche Sitzung des Gemeinderates am
18. Mai 2009 |
Anwesend: Bürgermeister Kuhn sowie 9 Gemeinderäte
Beginn der Sitzung um 19.30 Uhr
Ende der Sitzung um 22.10 Uhr
Zuhörer: 7
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- Bürgerfragestunde
Im Rahmen der Bürgerfragestunde meldete sich ein Zuhörer zu Wort und bat den Gemeinderat, mit denen im Rahmen des Dorfentwicklungskonzeptes durch die
lokale Planungsgruppe erarbeiteten Handlungsempfehlungen verantwortlich umzugehen.
Die Anfragen eines weiteren Zuhörers richteten sich zum Sachstand einer konkreten Bauvoranfrage und dem Abbau der Stromfreileitung und der damit
verbundenen Errichtung einer Umspannstation durch die EnBW auf einem gemeindeeigenen Grundstück im Inneren Kitzinghof. Die Bauvoranfrage sei seitens des
Bauherrn zurückgenommen. Die Anfrage zur Baumaßnahme der EnBW werde durch die Gemeinde näher überprüft, so der Vorsitzende.
Eine Anfrage einer Zuhörerin betraf den Bedarf einer Kinderbetreuung während der Ferienzeiten. Der Vorsitzende erklärte dazu, dass die Gemeindeverwaltung im
letzten Jahr hierzu eine Umfrage unter allen Eltern durchgeführt habe und kein erkennbarer Bedarf für eine Ferienbetreuung vorhanden gewesen war.
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- Projekt: „Jedem Kind ein Instrument“ (JEKI)
- Information
Zu dem Tagesordnungspunkt begrüßte Bürgermeister Thomas Kuhn den
Schulleiter der Laubenhartschule Bartholomä, Herrn Karl-Heinz Hägele,
den Leiter der Jugendmusikschule Rosenstein, Herrn Martin Pschorr und
den Vorsitzenden des Musikvereins Bartholomä e. V. Herrn Reinhard
Kreisel. Herr Pschorr stellte zunächst Grundsätzliches zu dem Projekt
„Jedem Kind ein Instrument“ vor.
Herr Pschorr legt dar, dieses Projekt
bereits an mehreren Schulen erfolgreich eingeführt sei und er könne nur
Positives berichten. Weiter erklärte er, dass durch das gemeinsame
Erlernen eines Instrumentes die Kreativität der Kinder gefördert werde,
ebenso die soziale Kompetenz und die Ausdauerfähigkeit. An Schulen, an
denen ein solches Projekt bereits durchgeführt wurde nehme auch die
Gewalt und die Aggression der Schüler untereinander ab. Schulleiter
Hägele führte aus, dass die Ausbildung der Kinder die Musikschule in
Kleingruppen übernehmen werde (1 Std. pro Woche). Es sei geplant, eine
Arbeitsgemeinschaft in der Schule einzurichten, in der die Kinder mit
ihren Musikinstrumenten üben können. Sowohl die Jugendmusikschule
Rosenstein, wie die Laubenhartschule und der Musikverein Bartholomä und
evtl. der Ev. Posaunenchor, der plane, sich an dem Projekt zu
beteiligen, würden von einer gemeinsamen Kooperation profitieren.
Schließlich jedoch würde jeder Grundschüler einen großen Nutzen
erfahren, jeder Schüler sei eingeladen, ein Musikinstrument zu erlernen.
Reinhard Kreisel führte ebenfalls aus, dass jedes Kind kostengünstig ein
Musikinstrument erlernen solle, sofern die Eltern es möchten. Ein
Unkostenbeitrag von 18,50 € pro Monat für den Musikunterricht plus 5
€/Pro Monat für Wartung und Versicherung des Instrumentes, sei ein
attraktives Angebot an die Familien. Es werde noch ein Informationsabend
für die Eltern stattfinden, damit vor den Sommerferien die Rückmeldungen
vorhanden seien und alle weiteren Planungen vorgenommen werden können.
B. Beratung und Beschlussfassung
Das Gremium begrüßte grundsätzlich das Projekt und die seitens der
Schule, der Jugendmusikschule Rosenstein und durch den
Musikverein/Posaunenchor geleisteten Vorarbeiten zu dem Projekt. Neben
einigen Verständnisfragen stimmte der Gemeinderat grundsätzlich zu, das
Projekt zu unterstützen, um kostengünstig jedem Grundschüler der
Laubenhartschule Bartholomä es zu ermöglichen, ein Musikinstrument zu
erlernen. Die mit dem Projekt verbundenen Kosten könnten mit
Unterstützung der Bevölkerung, der Vereine und insbesondere der
Fördervereine sicherlich finanziert werden. Letzten Endes war sich der
Gemeinderat in der Ansicht einig, das Projekt, das ab September 2009 an
der Laubenhartschule starten solle, nicht aus Kostengründen scheitern zu
lassen.
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- Dorfentwicklungsplanung „Bewegtes Dorf – Mobilität für Jung und Alt“
- Beratung über die weiteren Handlungsempfehlungen
A. Sachverhalt
Der Gemeinderat Bartholomä hat in seiner öffentlichen Sitzung am
20.04.2009 von der Dorfentwicklungsplanung „Bewegtes Dorf – Mobilität
für Jung und Alt“ und die hieraus entwickelten Handlungsempfehlungen
Kenntnis genommen.
Gleichzeitig hat der Gemeinderat entschieden, alle weiteren Beschlüsse
im Zuge der Dorfentwicklungsplanung in die anstehenden Sitzungen des
Gemeinderates zu vertagen.
Die nachfolgenden Handlungsempfehlungen liegen vor:
1. Angebotsstruktur
Die Hierarchisierungen der Lokalen Planungsgruppe oberhalb einer Bewertung von 4,0 Punkten haben folgende Ergebnisse gebracht:
a. Schwimmkurse
b. Kinderturnen
c. Waldspielplatz (Wirtsberg)
d. Klettern
e. Trimm-Dich-Pfad f. Gesundheitssportkurse
g. Kulturelle Veranstaltungen
h. Kletterkurse
2. Organisationsstruktur
Die Planungsgruppe macht hierfür nachfolgenden Vorschlag:
a. Die Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Organisationen soll verbessert werden.
b. Die Zusammenarbeit Schule – Kindergarten – Sportvereine (- und weitere z. Arzt)
c. Die Zusammenarbeit im Bereich der Jugendarbeit
d. Kommunikationsstrategie – Öffentlichkeitsarbeit wie:
- Darstellung aller Angebote
- Ortsplan „Mobilität für Jung und Alt“
- ausgeschilderte Radwege und ausgeschilderte Wanderwege
3. Infrastruktur
Neben der von der Lokalen Planungsgruppe zur Infrastruktur angeregten und vorgeschlagenen Mehrzweckhalle wurden die nachfolgenden Einrichtungen durch die
Planungsgruppe priorisiert::
b. Waldspielplatz (Wirtsberg)
c. ausgeschilderte Wanderwege
d. Trimm-Dich-Pfad
e. ausgeschilderte Radwege
f. Kletterwand
g. Grillstellen
B. Beratung und Beschlussfassung
Sehr ausführlich wurde das weitere Fortgehen zur Umsetzung der
Handlungsempfehlungen aus dem Dorfentwicklungskonzept im Gemeinderat
beraten. Das Gremium war sich darin einig, dass die hohe Anzahl an
Handlungsempfehlungen nur schrittweise und entsprechend der finanziellen
und personellen Ressourcen umgesetzt werden können.
Um eine stärkere Hierarchisierung und Priorisierung zu bekommen, wurde
die Verwaltung beauftragt, insbesondere die Empfehlungen zur
Infrastruktur mit einer jeweiligen Kostenschätzung zu versehen.
Darüber hinaus wurde aus den Wortmeldungen der Gemeinderäte deutlich,
dass die Umsetzung der Entwicklungsplanung nur mit Beteiligung der
Bevölkerung, der Vereine, der Schule, den Kindergärten, den
Gewerbetreibenden und der Gastronomie und den Vertretern des STB und der
GEK möglich sei. Der Gemeinderat beauftragte sodann einstimmig die
Verwaltung, neben der Aufstellung einer Kostenschätzung einen
ausgearbeiteten Vorschlag für die Organisationsstruktur in der kommenden
Sitzung vorzulegen.
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- Jahresrechnung 2008
hier: Bildung von Haushaltseinnahme und –ausgaberesten
A. Sachverhalt
Die Jahresrechnung ist innerhalb von sechs Monaten nach Ende des
Haushaltsjahres aufzustellen und vom Gemeinderat innerhalb eines Jahres
nach Ende des Haushaltsjahres festzustellen.
In den Beschluss sollen die Abschlusssummen des kassenmäßigen
Abschlusses, das Kassenergebnis, die Abschlusssummen der
Haushaltsrechnung, die Zuführung zur allgemeinen Rücklage bzw. der
Fehlbetrag sowie die Haushaltsreste aufgenommen werden. Die Entscheidung
über die Bildung der Haushaltsreste ist zeitlich vorzuziehen, da diese
die Abschlusssummen der Jahresrechnung beeinflussen.
Vor Aufstellung der Jahresrechnung muss daher entschieden werden, welche
der im abgelaufenen Rechnungsjahr nicht verbrauchten Haushaltsmittel und
der noch nicht eingegangenen Einnahmen in das Haushaltsjahr 2009 zu
übertragen sind. Die Verwaltung hat alle Haushaltsstellen überprüft und
schlägt dem Gemeinderat die Bildung der nachfolgend aufgeführten
Haushaltseinnahme- u. Haushaltsausgabereste vor. Positiv ist für den
Jahresabschluss 2008 zu vermerken, dass trotz der Bildung der
Haushaltsausgabereste auf die geplante Kreditaufnahme 2008 (973.500 €)
voraussichtlich komplett verzichtet werden kann. Aus der Rücklage müssen
jedoch rd. 151.000 € entnommen werden, um die Haushaltsreste zu
finanzieren. Die Rücklage wäre dann bis zum Mindestbestand abgebraucht.
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| Gemeinde Bartholomä |
| Haushaltseinnahme- und -ausgabereste 2008 (HER / HAR) |
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| Rest |
Haushaltsstelle |
Text |
Betrag |
| HER |
2.6300.3530.000-0002 |
Hirschrain Erschließungsbeiträge |
10.000 € |
| HER |
2.6300.3590.000-0002 |
Marktwiese Erschl.beiträge |
100.000 € |
| HER |
2.8150.3670.000-0002 |
Zuschuss Härtsfeld-Albuch WV |
121.500 € |
| HER |
2.9100.3770.000-0002 |
Kreditermächtigung 2008 |
0 € |
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Haushaltseinnahmereste gesamt |
231.500 € |
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| Rest |
Haushaltsstelle |
Text |
Betrag |
| HAR |
1.2150.668100.1 |
Schule Budgetübertrag |
3.900 € |
| HAR |
1.6300.5100.000 |
Straßenunterhaltung |
17.000 € |
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| HAR |
2.0200.9350.000-0002 |
Rathaus (Ausstattung) |
4.000 € |
| HAR |
2.4645.9880.000-0002 |
Kindergarten Treppe usw. |
10.000 € |
| HAR |
2.5500.9870.000-0002 |
TSV Sporthalle Brandschutz |
17.000 € |
| HAR |
2.6300.9505.000-0002 |
Hirschgasse Ost Straßenbau |
10.000 € |
| HAR |
2.6300.9510.000-0002 |
BG Gänsteich Zufahrten |
30.000 € |
| HAR |
2.6300.9520.000-0002 |
Marktwiese Stichstraßen |
121.000 € |
| HAR |
2.6300.9530.000-0002 |
Hirschrain Erschließungskosten |
29.500 € |
| HAR |
2.6300.9552.000-0002 |
BG "Brunnenfeld" (Ginzkey) |
75.000 € |
| HAR |
2.6300.9570.000-0002 |
Amalienhof Straßensanierung |
22.000 € |
| HAR |
2.7050.9501.000-0002 |
Kanalsanierung Lauterburger Str./Beckeng. |
285.000 € |
| HAR |
2.7050.9580.000-0002 |
Kanalisation Amalienhof |
30.000 € |
| HAR |
2.7710.9350.000-0002 |
Bauhof Ersatzbeschaffungen |
5.000 € |
| HAR |
2.7900.9350.000-0002 |
Wanderwege Beschilderung |
20.000 € |
| HAR |
2.7900.9860.000-0002 |
Auszahlung ELR-Zuschuss |
59.500 € |
| HAR |
2.8150.9510.000-0002 |
WV Lauterburger Straße/Beckengasse |
154.000 € |
| HAR |
2.8150.9511.000-0002 |
WV HA Lauterburger Straße |
59.000 € |
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Haushaltsausgabereste gesamt |
951.900 € |
B. Beratung und Beschlussfassung
Nach kurzer Aussprache beschloss der Gemeinderat einstimmig die Bildung
von Haushaltseinnahme- und –ausgaberesten wie von der Verwaltung
vorgeschlagen.
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- Kommunale Betreuungsangebote an der Laubenhartschule
A. Sachverhalt
Der Gemeinderat hat sich im vergangenen Jahr intensiv mit dem Ausbau von
Betreuungsangeboten an der Laubenhartschule beschäftigt. Auf der
Grundlage der Ergebnisse einer Bedarfsumfrage vom Frühjahr 2008 wurde
festgestellt, dass ein Bedarf an einer Nachmittagsbetreuung an der
Schule gegeben ist. Mehrheitlich hat daher der Gemeinderat in der
öffentlichen Sitzung am 07.04.2008 beschlossen, eine
Nachmittagsbetreuung einzurichten, sofern mind. 4 Kinder in der
Betreuung angemeldet werden. Diese Nachmittagsbetreuung soll
versuchsweise und befristet zunächst auf ein Jahr, im Schuljahr
2008/2009 angeboten werden.
Die Konzeption mit der Einführung der Nachmittagsbetreuung setzt daran
an, das bereits mit der Kernzeitbetreuung vorhandene familienfreundliche
Angebot an der Laubenhartschule zu ergänzen und auszubauen. Nachdem die
Nachmittagsbetreuung im September zu Beginn des Schuljahres 2008/2009
eingerichtet wurde, kann nach rund einem knappen ¾ Jahr festgestellt
werden, dass sich die Aufweitung und der Ausbau des Betreuungsangebotes
an der Laubenhartschule sehr bewährt hat. Momentan werden im Rahmen des
kommunalen Betreuungsangebotes insg. 12 Kinder an der Schule außerhalb
der Unterrichtszeiten betreut.
Seit der Einführung der Nachmittagsbetreuung und dem Angebot des
Mittagstisches steht eine Ganztagesbetreuung (!) an der Laubenhartschule
zur Verfügung. Es handelt sich um ein verbindliches und verlässliches
Angebot während den Schultagen. Von 7 Uhr – 16 Uhr. Innerhalb der
Betreuung werden Spiel- und Freizeitangebote geschaffen. Insbesondere
besteht am Nachmittag auch das Angebot der Hausaufgabenbetreuung. Es
handelt sich jedoch nicht um einen Zusatzunterricht.
B. Beratung und Beschlussfassung
Der Gemeinderat zeigte sich erfreut darüber, dass insbesondere die neu
eingeführte Nachmittagsbetreuung gute Resonanz finde. Nach weiterer
kurzer Beratung beschloss der Gemeinderat sodann einstimmig, die
kommunalen Betreuungsangebote an der Laubenhartschule unbefristet
fortzusetzen.
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- Durchführung einer Bürgerversammlung
- Festlegung von Ort, Zeit und Tagesordnung
A. Sachverhalt
Es ist in Bartholomä gängige Praxis, der Bürgerschaft und den Einwohnern
auf verschiedenen Ebenen die Teilhabe am kommunalpolitischen
Gemeindegeschehen zu ermöglichen.
Informationsveranstaltungen wie jüngst zur Dorfentwicklungsplanung, zu
Tiefbaumaßnahmen der Beckengasse und Lauterburger Straße, zu
Bebauungsplanverfahren und ähnliches stellen genau diese
Erörterungsmöglichkeiten in der Form der Bürgerversammlung dar.
Mit Blick auf die anstehenden Kommunalwahlen und der Tatsache, dass mit
der konstituierenden Sitzung im September des Jahres ein neuer
Gemeinderat für die Amtszeit 2009 bis 2014 eingesetzt wird, und wegen
anstehender kommunaler Entwicklungen ist es sinnvoll, eine allgemeine
Bürgerversammlung im Sinne der Gemeindeordnung anzubieten. Darüber
hinaus besteht die Möglichkeit im Rahmen der Bürgerversammlung allgemein
eine Übersicht über die Entwicklung der Gemeinde zu geben, über die
finanzielle Situation der Gemeinde zu berichten und zugleich auch einen
Ausblick auf anstehende und mögliche Projekte zu geben.
Schlussendlich besteht im Rahmen der Bürgerversammlung vor allem die
Möglichkeit, auf Fragen und Anregungen der Einwohner einzugehen.
Für die Durchführung einer Bürgerversammlung wird vorgeschlagen, diese
am Donnerstag, 18. Juni 2009, 19.30 Uhr, Dorfhaussaal anzuberaumen.
B. Beratung und Beschlussfassung
Nach kurzer Beratung beschloss der Gemeinderat einstimmig, die
Bürgerversammlung am Donnerstag, 18.6.2009, 19.30 Uhr im Dorfhaussaal
durchzuführen.
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- Vereinbarung mit dem Land Baden-Württemberg wegen der Herstellung des Straßenoberbaus der Landesstraße 1165, Beckengasse
A. Sachverhalt
Die Gemeinde Bartholomä wird im Bereich der Ortsdurchfahrt im Zuge der
Landesstraße 1165 der Beckengasse den Kanal mit entsprechenden
Hausanschlussleitungen auswechseln. Gleichzeitig wird die
Wasserversorgungsleitung mit Hausanschlussleitungen erneuert.
Da im Zuge der Tiefbauarbeiten durch das Land auch die Kosten für den Feinbelag
komplett übernommen werden, ansonsten bzgl. des weiteren Straßenoberbaus
eine Kostenaufteilung von 40 zu 60 (Gemeinde/Land) vereinbart werden
soll, ist der Abschluss einer Vereinbarung erforderlich.
B. Beratung und Beschlussfassung
Ohne weitere Aussprache beschloss der Gemeinderat einstimmig, dem
Abschluss der Vereinbarung so zuzustimmen.
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- Kenntnisnahme der Beschlüsse des Technischen Ausschusses vom 12.05.2009
Der Technischen Ausschuss hat in seiner öffentlichen Sitzung am 12.05.2009 die nachfolgenden Beschlüsse gefasst, die dem Gemeinderat zur Kenntnis
gegeben wurden:
8.1. Bausachen
a.) Erstellen einer Dachgaube auf Grundstück Flst. 534, Kolmannsweg
Auf dem bestehenden Wohngebäude im Kolmannsweg ist die Errichtung einer
Dachgaube geplant. Durch die Festsetzungen des rechtskräftigen
Bebauungsplanes sind hier jedoch keine Dachaufbauten zulässig. Da in der
Vergangenheit immer wieder schon solche Befreiungen erteilt wurden, hat
der TA einstimmig die Befreiung für die Dachgaube erteilt.
b.) Ausbau des Dachgeschosse auf Grundstück Flst. 246/8, Wiesenweg
Dem Vorhaben wurde bereits in der vorangegangenen öffentlichen Sitzung des
TA das Einvernehmen erteilt, allerdings unter der Maßgabe, grundsätzlich
mit der Dachgaube einen Mindestabstand einzuhalten.
Auf Anregung des Bauherrn wurden danach andere Genehmigungen von
Dachgauben überprüft und festgestellt, dass der geforderte Abstand von
Ortgang und Dachgaube in anderen Fällen auch schon befreit wurde. Der
Technische Ausschuss hat daher einstimmig das Einvernehmen zu dem
vorliegenden Bauantrag erteilt.
8.2. Ausbau des Fußweges Marktwiese zwischen Hauptstraße und Marktwiese
Für die Asphaltierung des Fußweges hat die Gemeindeverwaltung zwei
Angebote eingeholt, wobei hierbei das Angebot der Firma Stegmeier, Hoch-
und Tiefbau, Aalen mit 5.995 € das Günstigere ist. Der Technische
Ausschuss hat mehrheitlich beschlossen, den Fußweg zu asphaltieren,
hierzu die Firma Stegmeier, Aalen zu beauftragen und gleichzeitig eine
Verkabelung im Fußweg vorzusehen.
8.3. Erschließung des Wohnbaugebietes „Brunnenfeldstraße“ - Beauftragung von Vermessungsleistungen
Für die weitere Erschließung des Baugebiets steht die katastermäßige
Vermessung nunmehr an.
Die Vermessungskosten richten sich nach der allgemeinen Gebührenordnung
und sind bei den freien Vermessungsbüros, wie bei dem staatlichen
Vermessungsamt gleich hoch. Ein entsprechendes Angebot nach den
Gebührensätzen durch die Vermessungsverwaltung im Landratsamt
Ostalbkreis beläuft sich auf 10.012,80 €.
Der TA hat der Beauftragung der Vermessungsverwaltung im Landratsamt
Ostalbkreis einstimmig zugestimmt.
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- Bekanntgaben/Verschiedenes
Der Vorsitzende informierte unter diesem Tagesordnungspunkt zu den nachfolgenden Punkten:
- Naturforscher Franz-Theodor Wolf aus Bartholomä
Über den Naturforscher Franz-Theodor Wolf, der 1841 in Bartholomä geboren wurde, hat Herr Werner K. Mayer eine fundierte wissenschaftliche
Arbeit verfasst. Herr Mayer wurde mit dieser Arbeit mit dem osef-Mühlberger-Preis ausgezeichnet. Es ist nunmehr beabsichtigt, über die Stiftung
Literaturforschung in Ostwürttemberg das literarische Werk in einem Buch zu verlegen.
- Unser Dorf hat Zukunft - Bezirkswettbewerb
Der Vorsitzende informierte, dass der Bezirksentscheid durch das RP Stuttgart am Dienstag, 23.06.2009 ab 8.15 Uhr am Dorfhaus Bartholomä stattfinde.
- CD-Projekt der musiktreibenden Vereine und Gruppierungen
Über den Sachstand einer geplanten Aufnahme einer Bartholomäer CD mit musikalischen Vereinen und Gruppierungen informierte der Bürgermeister das Gremium.
- Roßtag am Sonntag, 23.08.2009
Im Rahmen der Werbemaßnahmen zum 13. Roßtag am 23. August ist geplant, an den Straßeneingängen neben den seither schön dekorierten Wagen auch ein kunstvoll
gestaltetes Holzpferd zu stellen. Weiterhin teilte der Vorsitzende mit, dass sich die Gemeinde Bartholomä mit einem Roßtagsmotiv gemeinsam mit den Städten
und Gemeinden des Landkreises im Rahmen der bestehenden Partnerschaft mit der Provinz Ravenna in der italienischen Küstenstadt Cervia beim
„Blühenden Mai“ präsentiere.
- Erneuerung des Wasser-Hausanschlusses am Rathaus
Der Vorsitzende informierte darüber, dass im Zuge der Tiefbauarbeiten an der Beckengasse auch der Wasser-Hausanschluss am Rathaus erneuert werde. Hierzu habe
die Gemeinde die Firma Karl ühnhöfer beauftragt.
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- Anfragen der Gemeinderäte
Die Anfragen der Gemeinderäte richteten sich zu den nachfolgenden Punkten:
- Erneuerung der Gehwegbeläge im Zuge der Tiefbauarbeiten Beckengasse
- Zeitplan und Fertigstellungszeitpunkt der Tiefbauarbeiten Beckengasse
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Ende der öffentlichen Sitzung um 22.10 Uhr.
Eine nichtöffentliche Sitzung mit 3 Tagesordnungspunkten schloss sich an.
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