| Aus Bartholomä |
| „Miteinander-Füreinander“ – ein Projekt der gegenseitigen Hilfe im Bedarfsfall |
24.11.2009 |
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Die beiden Kirchengemeinden in Bartholomä, die Ev. Kirche und die Kath. Kirche haben gemeinsam mit der Gemeinde Bartholomä
und rund 15 - 20 engagierten Bürgerinnen und Bürger ein Projekt der gegenseitigen Hilfe auf den Weg gebracht. Dabei
geht es darum, Menschen die Hilfe brauchen und solche, die sie gerne leisten einander zu vermitteln. Bei dem Projekt
„Miteinander-Füreinander“ geht es darum, Menschen die sich gegenseitig brauchen – sei es auch nur
für eine begrenzte Zeit, zusammen zu bringen. Und das Ganze auf einer ehrenamtlichen, unentgeltlichen und nichtkommerziellen
Grundlage.
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Es geht um etwas sehr selbstverständliches und normales, nämlich dass Menschen einander helfen, wenn sie sich brauchen. In
Bartholomä geschieht das ohnehin schon Tag für Tag in den Familien, in den Kirchengemeinden und Vereinen, unter guten
Freunden, in der Verwandtschaft und unter den Nachbarn. Doch nicht jeder, der eine kleine Hilfestellung benötigt, bekommt
sie auch immer. Und nicht jeder, der gerne noch gebraucht wird, hat das Gefühl, dass seine Hilfe auch gefragt ist. Dabei
ist es überhaupt keine Schande, Hilfe zu brauchen und danach zu fragen. Menschen sind aufeinander angewiesen, können das
Leben nicht immer aus eigener Kraft bewältigen. Eine gute Gemeinschaft entwickelt gerade darin ihre Stärke, dass sie denen
beisteht, die in irgendeiner Weise Unterstützung benötigen.
Damit die bestehende gegenseitige Hilfe noch besser als bisher funktioniert, ist das Projekt
„Miteinander-Füreinander“ ins Leben gerufen worden.
Und so funktioniert das Ganze:
Für das Projekt wurde eine Telefonnummer unter 0151/28127664 eingerichtet. Diese Telefonnummer kann, im Falle dass Personen
aus Bartholomä eine ganz bestimmte Form von Hilfe anbieten möchten oder von Personen, die eine ganz bestimmte Hilfeleistung
brauchen tagsüber in der Zeit von 9 Uhr - 12 Uhr und von 15 Uhr - 18 Uhr gewählt werden. Diskret und bei Wunsch
selbstverständlich auch anonym arbeitet ein Team aus ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern aus der Bürgerschaft die
verschiedenen Anfragen und Angebote auf und versucht, Hilfsangebote und -nachfragen zu vermitteln.
In einem ersten Schritt geht es nun darum, Menschen im Dorf zu finden, die Hilfsangebote geben wollen und können. Dazu
werden alle aufgerufen, die gerne konkret helfen, sich unter der Telefonnummer 0151/28127664 zu melden. Diese Angebote
werden notiert und falls Hilfebedarf besteht, entsprechend weitervermittelt.
Das Projekt der gegenseitigen Hilfe im Bedarfsfall „Miteinander-Füreinander“ wird getragen von
- Pfarrer Ulrich Büttner und dem Kirchengemeinderat der Ev. Kirche
- Diakon Dr. Wolfgang Rube und dem Kirchengemeinderat der Kath. Kirche
- Bürgermeister Thomas Kuhn, sowie dem Ausschuss des Gemeinderats für Soziale Angelegenheiten der Gemeinde Bartholomä
- Diakon Hartmut Wohnus vom Kreisdiakonieverband Ostalbkreis
- einem Kreis von 15 - 20 ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die sich regelmäßig zum Austausch und zur
Begleitung des Projektes treffen
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