| Aus dem Gemeinderat |
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Sitzungsbericht über die öffentliche Sitzung des Gemeinderates am
19. Mai 2010
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Anwesend: Bürgermeister Kuhn sowie 8
Gemeinderäte
Beginn der Sitzung um 18.30
Uhr
Ende der Sitzung um 20.10
Uhr
Zuhörer: 3
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- Bürgerfragestunde
Auf die Nachfrage eines Zuhörers informierte Bürgermeister Kuhn, dass
zu dem gemeindlichen Feldweg, Flst. Nr. 1186 beim Äußeren Möhnhof nun
der Vermessungsplan vorliege. Wegen des weiteren Vorgehens werde er
zeitnah auf die benachbarten Eigentümer zugehen.
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- Finanzzwischenbericht
Über den Stand der Finanzlage des kommunalen Haushalts informierte der
Verbandskämmerer, Thomas Kiwus und erklärte, dass sich bis jetzt keine
Verschlechterung, aber auch keine Verbesserung der Haushaltssituation ergeben habe.
Bei den Ausgaben hätten sich zwei größere Instandsetzungen ergeben, beim Pumpwerk und beim Bauhof. Positiv sei,
dass die Gemeinde das beabsichtigte Darlehen für 2009 nicht habe
aufnehmen müssen. Erfreulich sei an der Situation, dass die
Gewerbesteuer momentan noch konstant sei.
Bürgermeister Kuhn verwies auf die schwierige Finanzlage des Verwaltungsbereichs, dem die
Zuweisungen des Landes fehlen. In Anbetracht der negativen
Zuführungsraten für 2010 mit 274.000 €, 2011 mit 355.000 €, 2012 mit
96.000 € und 2013 mit 199.000 € müsse der laufende Betrieb ab diesem
Jahr mit Krediten finanziert werden. In der Klausursitzung des
Gemeinderats am 2./3. Juli müssten weitere Ausgabenkürzungen, aber
auch die Einsparpotentiale erörtert werden.
Der Gemeinderat nahm abschließend den Finanzzwischenbericht zur Kenntnis.
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- Jahresrechnung 2009
- Bildung von Haushaltseinnahme- und Haushaltsausgaberesten
A. Sachverhalt
Zur Aufstellung der Jahresrechnung, die vom Gemeinderat innerhalb
eines Jahres nach Ende des Haushaltsjahres festzustellen ist, sind
unter anderem die Haushaltsreste mit aufzunehmen. Die
Gemeindeverwaltung hat alle Haushaltsansätze überprüft und dem
Gemeinderat eine Liste mit Haushaltseinnahmeresten in Höhe von 68.000
€ und Haushaltsausgabenresten in Höhe von 662.500 € vorgeschlagen. Die
Haushaltsausgabereste sind im Wesentlichen mit den großen
Tiefbaumaßnahmen Lauterburger Straße und Beckengasse begründet. Hier
sind noch keine Schlussrechnungen durch die beauftragten Firmen
gestellt.
B. Beratung und Beschlussfassung
Nach kurzer Beratung und Diskussion beschloss der Gemeinderat
einstimmig, die seitens der Verwaltung vorgeschlagene
Haushaltseinnahme- und Haushaltsausgabereste des Jahres 2009 in das
Haushaltsjahr 2010 zu übertragen.
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- Photovoltaikanlagen Dorfhaus und Feuerwehrhaus
- Vergabe
A. Sachverhalt
Nachdem bereits im Januar eine private Anfrage zur Anmietung von
Dachflächen des Dorfhauses für die Installation einer
Photovoltaikanlage im Gremium behandelt wurde, hat der Gemeinderat in
einer weiteren Beratung im März beschlossen, Investition zur Belegung
öffentlicher Dachflächen mit Photovoltaikanlagen für das Dorfhaus und
das Feuerwehrhaus zu tätigen. Zugleich wurde eine
beschränkt-öffentliche Ausschreibung durchgeführt. Zur
Angebotseröffnung waren von den insg. 14 aufgeforderten Firmen lediglich zwei Angebote vorhanden.
Hierzu liegt das günstigere Angebot seitens der Firma Zipser, Bartholomä vor.
B. Beratung und Beschlussfassung
Sehr eingehend diskutierte das Gremium die Aufbringung von
Photovoltaikanlagen auf den Dächern des Dorfhauses und des
Feuerwehrhauses und richtete verschiedene Fragen zur
Wirtschaftlichkeit, Einspeisevergütung, Laufzeit und der Qualität der
angebotenen Module an die Verwaltung. Herr Förstner vom Ingenieurbüro
Bäuerle & Partner, Ellwangen gab hierzu Auskunft und informierte
nochmals über das vorliegende Ausschreibungsergebnis.
Nach ausführlicher Beratung beschloss der Gemeinderat sodann einstimmig,
die Lieferung und Installation der Photovoltaikanlagen an die Firma
Zipser zu der Angebotssumme von 96.853, 70 € unter der Bedingung, dass
bis 30.06.2010 die Photovoltaikanlagen am Netz sind, zu vergeben.
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- Vorstellung der Konzeption zum Hochwasserschutz
A. Sachverhalt
Nachdem schon vor Jahrzehnten große Abwasserkanäle in der Heubacher
Straße und Hauptstraße eingelegt wurden, schienen die
Hochwasserereignisse der 50er und der 60er Jahre der Vergangenheit anzugehören.
Am 10. Februar 2009 und 13. März 2009 waren in Bartholomä
jedoch innerhalb weniger Wochen gleich zwei Hochwasser zu beklagen.
Aufgrund des sehr lange und anhaltend tief gefrorenen Bodens war in
beiden Schadensereignissen festzustellen, dass das aufgrund von
starken Niederschlägen anfallende Oberflächenwasser keinen Eintrag in
den Boden gefunden hat, sondern sich im Bereich der „Kitzinger Ebene“
über den Möhnhof und nördlich des Bärenbergs ansammelte und im Bereich
der Heubacher Straße an der Ortslage ankam. In beiden Fällen war es
durch das rasche und beherzte Eingreifen der Freiwilligen Feuerwehr,
des gemeindlichen Bauhofes, weiterer Bürgerinnen und Bürger und durch
die Polizei möglich, Schlimmeres zu verhindern.
Der Gemeinderat Bartholomä hatte darauf hin in einer öffentlichen Sitzung im April
2009 das Ingenieurbüro Kolb beauftragt, aufgezeigte
Hochwasserschutzmaßnahmen näher zu überprüfen und ein entsprechendes
Konzept vorzulegen.
B. Beratung und Beschlussfassung
Helmut Kolb vom gleichnamigen Ingenieurbüro stellte dem Gremium die
Konzeption zum Hochwasserschutz vor. Durch die Verbesserung des
Zulaufs zu den Dolinenschächten nördlich des Friedhofes durch
vergrößerte Ablauföffnungen, durch die Schaffung einer
Anschlussmöglichkeit von Hochwasserabfluss nördlich der Heubacher
Straße an den Entlastungskanal, durch die Herstellung von Notabläufen
in das öffentliche Mischwassernetz in der Heubacher Straße und die
Herstellung eines ausreichenden Abflussdurchlasses im Kreuzungsbereich
der Landesstraßen L 1162/ L 1221 könne eine Verbesserung des
Hochwasserschutzes erreicht werden. Wert legte der Ingenieur auf die
Feststellung, dass sich die privaten Eigentümer durch die Erhöhung der
Kellerabgänge und Lichtschächte und durch die Nachrüstung von
Kanalrückstauverschlüssen grundsätzlich gegen Hochwasser schützen
können. Schließlich regte Kolb an, durch die Herstellung eines
zentralen Rückhaltebeckens im Bereich des alten Steinbruchs westlich
des Möhnhofs eine deutliche Stärkung des Hochwasserschutzes zu erreichen.
In der weiteren Beratung war sich das Gesamtgremium darin
einig, dass die im Zusammenhang mit der Umsetzung einer Konzeption
stehenden Kosten kurz- und mittelfristig wegen der finanziellen Lage
der Gemeinde nicht darstellbar sind.
Nach weiterer Beratung und Diskussion verständigte sich das Gremium darauf, eine Verbesserung des
Zulaufs zu den Dolinenschächten nördlich des Friedhofes grundsätzlich
anzugehen. Wegen der damit verbundenen Kosten bestand im Gremium
Einvernehmen, nach Kostenermittlung durch das Ingenieurbüro diese
Maßnahme konkret im Technischen Ausschuss zu entscheiden.
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- Zuteilung von Wohnbauplätzen im Baugebiet „Brunnenfeldstraße“
A. Sachverhalt
Mit der Sanierung der gewerblichen Brache „Ginzkey“ und der
Erschließung des Bereichs für Wohnbauplätze stehen in der Gemeinde
seit Ende Mai 2009 attraktive und baureife Wohnbauplätze in
zentralörtlicher Lage zur Verfügung.
Der Gemeinderat Bartholomä hat den Bauplatzpreis mit 92 €/m², inkl. der Erschließung und ab 1.1.2011
mit 95 €/m², festgelegt.
Darüber hinaus gewährt die Gemeinde Bartholomä einen Nachlass auf den Kaufpreis für
Familien/Alleinerziehende mit Kindern.
Für den Bauplatz Nr. 7, Flst. Nr. 208/3 haben die Eheleute Heidi und Frank Bez, Bartholomä den
Antrag auf Zuteilung gestellt.
B. Beratung und Beschlussfassung
Nach kurzer Aussprache beschloss der Gemeinderat die Zuteilung des
Wohnbauplatzes an die Eheleute Heidi und Frank Bez.
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- Sanierung Feuerwehrsaal
- Kostenabrechnung
A. Sachverhalt
Der Gemeinderat hat im Oktober die Sanierungsmaßnahmen des
Parkettsbelages im Feuerwehrsaal, zzgl. der Kosten einer
Neuverkabelung, Holzdeckensanierung und Anbringung neuer Wandfarbe
beschlossen. Gemäß der vorliegenden Angebote lagen die Kosten für die
Sanierung des Parkettbelages inkl. dem Ausbau des Unterbaus und
fachgerechter Entsorgung, der Lieferung und dem Einbau eines
Gussasphalt und der Lieferung und dem Einbau des Parketts bei
Gesamtkosten von 14.218,94 €.
Im Zuge der weiteren Sanierungsarbeiten (Holzdecke, Wände, Türen, Elektrik) die durch die Angehörigen der
Freiwilligen Feuerwehr in Eigenleistung verrichtet wurden, billigte
der Gemeinderat ein Budget für Material in Höhe von 2.000 € zu.
Nach Fertigstellung des Umbaus bzw. der Sanierung des Feuerwehrsaales ist
festzustellen, dass der dadurch gegebene Kostenrahmen von 16.218,94 €
nicht gänzlich ausgeschöpft werden musste. Die Abrechnung für die
Sanierungsmaßnahmen belaufen sich insgesamt auf 15.763,42 €.
B. Beratung und Beschlussfassung
Anerkennend zeigte sich der Gemeinderat über das Engagement der FFW
die im Zuge der Parkettsanierung weitere Sanierungsarbeiten erledigt haben.
Ohne weitere Aussprache nahm sodann der Gemeinderat die
Kostenabrechnung zum Umbau/Sanierung des Feuerwehrsaales zur Kenntnis.
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- Bekanntgaben/Verschiedenes
Unter diesem Tagesordnungspunkt informierte der Bürgermeister zu den nachfolgenden Punkten:
- Antrag der Bärenberg-Schiddler e. V. auf Zuteilung einer Räumlichkeit in der Laubenhartschule
- Kostenabrechnung des 13. Roßtages 2009
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- Anfragen der Gemeinderäte
Die Anfrage eines Gemeinderats richtete sich zu dem nachfolgenden Punkt:
- Rückschnitt von Bäumen und Sträuchern gemäß des geforderten Lichtraumprofiles im Feriendorf Amalienhof
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Ende der öffentlichen Sitzung um 20.10 Uhr.
Eine nichtöffentliche Sitzung mit 4 Tagesordnungspunkten schloss sich an.
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