| 24 Stunden Retten wie die Profis |
28.06.2011 |
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Wie es auf einer echten Berufsfeuerwehrwache zu geht, konnten die Jugendlichen der Jugendfeuerwehr Bartholomä, des Jugendrotkreuzes Bartholomä sowie die Schulsanitäter der
Mörikeschule Backnang am vergangenen Wochenende hautnah miterleben und nachempfinden. In einer 24-h-Übung wurden neben zahlreichen Ausbildungsabschnitten immer wieder
realitätsnahe Einsätze gefahren. So galt es beispielsweise Brandverletzungen, Rauchvergiftungen, Schlaganfälle oder auch Brüche fachgerecht zu erkennen und zu versorgen. Auch
die Jugendfeuerwehr hatte neben dem Löschen von brennenden Gebäuden einige Aufgaben zu bewältigen. Die Jungs der Bartholomäer Nachwuchswehr mussten Ölspuren kehren, den
Rettungsdienst bei seinen Einsätzen unterstützen und verletzte Personen aus einem Fahrzeug zu retten. Insgesamt galt es 9 Einsatzszenarien zu bestreiten und dabei durfte auch
ein Nachteinsatz nicht fehlen. Die Verletzten wurden ebenfalls von den Jugendlichen dargestellt und dabei erfuhren die Nachwuchssanitäter aus DRK und Schulsanitätsdienst
gleich, wie man echt wirkende Wunden schminkt und bestimmte Krankheits- und Verletzungsbilder richtig spielt. Dabei waren die Jugendlichen natürlich nicht auf sich alleine
gestellt, denn eine solche Übung mit mehr als 30 Jugendlichen aus unterschiedlichen Rettungsorganisationen wäre ohne Betreuer und Helfer nicht möglich. Insgesamt waren es fast 15
Erwachsene aus der Feuerwehr und dem DRK, die den Jugendlichen dieses Erlebnis ermöglicht haben und sie in Ihrem Tun unterstützen, damit sie aus der Übung sehr viele neue
Erkenntnisse und Erfahrungen mitnehmen konnten. Müde waren am Ende alle, aber gelohnt hat es sich und beim Verabschieden wünschten sich die Jugendlichen gleich die nächste
24-h-Übung oder noch besser, eine 48-h-Übung.
Wir möchten uns an dieser Stelle ganz herzlich bei allen Helfern aus Feuerwehr und DRK bedanken. Genauso bedanken wir uns bei der Gemeindeverwaltung und den Bauhofmitarbeitern
für die Bereitstellung ihrer Fahrzeuge. Ein herzliches Dankeschön geht ebenfalls an alle Besitzer der Übungsobjekte sowie an die Firmen Kurt Niederberger, der uns mit
Schrottautos versorgte und an Omnibus Grötzinger für die Bereitstellung eines Kleinbusses. Ebenfalls bedanken wir uns bei den Anwohnern des Gerätehauses, die am vergangenen
Wochenende so manches Mal den Alarmgong und das Martinshorn ertragen mussten. Nicht zuletzt danken wir den Eltern unserer Jugendlichen, die uns mit Salat und Kuchen versorgten
und uns dadurch sehr viel abnahmen. Sicher gibt es im nächsten Jahr wieder eine 24-h-Übung und wir freuen uns schon heute darauf!
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