| Spendenaufruf zur Kriegsgräbersammlung brachte 80,- € |
22.02.2011 |
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Unterstützung für Bau und Pflege von Kriegsgräberstätten in Osteuropa.
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Seit über 20 Jahren arbeitet der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge in den Ländern Osteuropas mit Schwerpunkt Russland. Seit der politischen Wende in
Osteuropa hat die gemeinnützige Organisation mehr als 500.000 Gefallene umgebettet! Sie wurden auf Sammelfriedhöfen bestattet. Die Arbeit ist schwierig und
noch nicht abgeschlossen. Mehr als eine Million Soldaten sind noch vermisst. Deshalb will der Verband die begonnene Arbeit fortsetzen.
Der Volksbund rechnet damit, bis 2015 noch über 300.000 Gefallene bergen und diese auf Sammelfriedhöfen bestatten zu können. Dafür sollen in den nächsten
Jahren noch weitere Kriegsgräberstätten gebaut werden. Die vorhandenen Mittel des im Jahr 1919 gegründeten gemeinnützigen Volksbundes reichen nicht aus,
weshalb eine jährliche Sammlung durchge-führt wird.
Mehr als 200.000 junge Menschen aus vielen Ländern Europas arbeiteten seit 1953 als Brückenbauer für Versöhnung und Frieden in Jugendcamps sowie bei
Arbeitseinsätzen auf Soldatenfriedhöfen. Im Jahr 2010 wurden 69 solcher Einsätze mit über 1.900 Jugendlichen in vielen Ländern durchgeführt.
Für eine Kriegsgräbersammlung standen in der Gemeinde Bartholomä keine Helfer zur Verfügung. Deshalb wurde im Mitteilungsblatt zu einer Spendenaktion
aufgerufen.
Wie der Volksbund heute mitteilt, wurden insgesamt 80,- € an Spenden überwiesen.
Mit dem gespendeten Betrag können 8 Kriegsgräber ein ganzes Jahr gepflegt werden. Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. und die Gemeinde danken
allen Bürgerinnen und Bürgern, die durch ihre Spende zum guten Ergebnis beigetragen haben. Weitere Spenden sind jederzeit auf das Spendenkonto des
Bezirksverbandes Nordwürttemberg des Volksbundes, BW-Bank, Kto.Nr. 2626664, BLZ 600 501 01 möglich.
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