| Aus dem Gemeinderat |
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Sitzungsbericht über die öffentliche Sitzung des Gemeinderates am
21. September 2011
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Anwesend: Bürgermeister Kuhn sowie 7 Gemeinderäte
Beginn der Sitzung um 18.30 Uhr
Ende der Sitzung um 21.30 Uhr
Zuhörer: 13
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- Bürgerfragestunde
Gleich mehrere Anfragen wurden in der öffentlichen Sitzung an den
Gemeinderat gerichtet. Während eine Zuhörerin sich nach einer
geänderten Unterbringung der Kinder in der Ganztagesbetreuung an der
Laubenhartschule erkundigte, gingen zwei weitere Zuhörerinnen auf eine
aktuelle Personalentscheidung im Katholischen Kindergarten ein.
Schließlich fragte ein Zuhörer, warum ein Baugesuch im Inneren Kitzing
nochmals im Technischen Ausschuss behandelt wurde.
Bürgermeister Kuhn nahm bzgl. der Ganztagesbetreuung insofern Stellung, als abhängig
von der Behandlung des heutigen Tagesordnungspunktes die Frage einer
geänderten räumlichen Unterbringung für die Kinder in der
Ganztagesbetreuung geprüft werde. In Bezug auf eine Personalkündigung
durch die Kirchengemeinde meinte der Bürgermeister, dass die
Personalverwaltung in den Kindergärten ausschließlich den Kirchen
vorbehalten sei. Nach den seit 2005 vertraglich geltenden Regelungen
zwischen Kirchengemeinden und Gemeinde Bartholomä habe der Gemeinderat
auf personalrechtliche Entscheidungen keinen Einfluss. Sofern eine im
Zusammenhang mit einer Kündigung stehende Sozialabfindung die
Personalkosten im Bereich Kindergarten beeinflusse, so sei die
Gemeinde Bartholomä über die vertragliche Regelung an dem
Abmangelbetrag beteiligt.
In dem Zusammenhang trat Bürgermeister Kuhn
entschieden einem in der Fragestellung einer Zuhörerin vermittelten
Eindruck entgegen, eine Beteiligung der Gemeinde an dem Abmangel im
Kindergartenwesen, gehe zulasten des Ausbaus der Betreuungsangebote
für Kinder. Der Bürgermeister verwies vielmehr darauf, dass die
Gemeinde derzeit mit großem Aufwand eine Bedarfsumfrage unter allen
Eltern durchführe. In Bartholomä sei nicht nur für jedes Kind ab 3
Jahren ein Platz garantiert, sondern beide Kindergärten bieten heute
schon die Betreuung für unter 3-jähriger Kinder an. Sofern nun
aufgrund der Bedarfumfrage darüber hinaus ein echter Bedarf für eine
Krippengruppe in Bartholomä offenkundig sei, werde sich der
Gemeinderat sehr intensiv und auch verantwortlich zu dieser neuen
Angebotsform beraten.
Eine neue Stellungnahme des Amtes für
Landwirtschaft und Bodenkultur im Landratsamt Ostalbkreis hätte zu
einer nochmaligen Beratung des Baugesuchs im Inneren Kitzing geführt,
so der Vorsitzende auf die Anfrage des Zuhörers .
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- Feststellung der Jahresrechnung 2010
A. Sachverhalt
Die Jahresrechnung soll Rechenschaft geben über die Einnahmen und
Ausgaben des abgelaufenen Haushaltsjahres, über die durchlaufenden
Gelder und Fremdmittel, sowie über den Stand des Geldvermögens und der
Schulden. Die Jahresrechnung ist durch einen Rechenschaftsbericht zu erläutern.
Das Rechnungsergebnis 2010 verbessert sich erheblich
gegenüber der Planung. Der Rücklage kann außerplanmäßig ein Betrag von
ca. 448.000 € zugeführt werden. Dieses überraschende Ergebnis beruht
auf dem Zusammentreffen mehrerer positiver Effekte:
Zu nennen wäre ein Gewerbesteueraufkommen, das zum Stichtag 31.12.2010 rd. 145.000 € über
dem Planansatz lag; die gestiegenen Steuereinnahmen beim Land, die der
Gemeinde zum Jahresende zu rd. 140.000 € Mehreinnahmen verhalfen,
sowie rd. 280.000 € Mehrerlöse aus Grundstücksverkäufen, die erst in
Folgejahren geplant waren. Auf die geplante Kreditaufnahme (388.700 €)
konnte daher zu einem großen Teil verzichtet werden (aufgenommen
wurden 81.000 € zinsgünstige Darlehen für die Photovoltaikanlagen).
Der Schuldenstand beläuft sich auf 31.12.2010 auf rd. 155.000 €, was
einer Pro-Kopf-Verschuldung von 72 Euro entspricht. Davon entfällt rd.
38 Euro auf die PV-Anlage .
B. Beratung und Beschlussfassung
Bürgermeister Kuhn stellte fest, dass alle für 2010 geplante
Investitionen durchgeführt bzw. begonnen werden konnten, so die
Ersatzbeschaffung eines Feuerwehrlöschfahrzeuges HLF 10/6, die
Fertigstellung der Maßnahmen aus dem Konjunkturpaket mit der
Fenstersanierung im Rathaus, der Fenstersanierung an der
Laubenhartschule und der Neuregelung der Heizungssteuerung für das
Dorfhaus, die Bauleitplanung für ein notwendiges Gewerbegebiet, die
Sanierung des Feuerwehrsaales mit Unterstützung durch die Freiwillige
Feuerwehr, das Projekt Wanderblume mit der Beschilderung von 170 km
Wanderwege rund um Bartholomä, der Aufbringung von Photovoltaikanlagen
auf dem Feuerwehrhaus und dem Dorfhaus, wie auch eine
Stichwegeerschließung an der Otto-Höfliger-Straße.
Der Vorsitzende bedankte sich bei dem Gemeinderat und der gesamten Verwaltung für eine
disziplinierte und sparsame Haushaltsführung im Jahr 2010 und richtete
ebenso seinen Dank an alle Bürgerinnen und Bürger, die durch ihre
Steuern und Abgaben die Gemeinde in der vielfältigen und umfangreichen
Aufgabenerfüllung bereitwillig unterstützen.
Verbandskämmerer Thomas Kiwus erläuterte den Rechnungsabschluss im Detail und verwies darauf,
dass das gute Rechnungsergebnis allerdings auch erhebliche
Auswirkungen auf die Finanzbeziehungen der künftigen Jahre haben werde
(steigende Umlagen aus dem Gewerbesteueraufkommen, fehlende
Grundstückserlöse, veränderte Steuereinnahmen beim Land und der Gemeinde).
Nach weiterer Beratung und Diskussion beschloss sodann der
Gemeinderat die Jahresrechnung 2010.
Jahresrechnung 2010 als PDF-Datei (104 KB)
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- Errichtung von Windkraftanlagen auf dem Gebiet der Gemeinde Bartholomä
- Anfragen von Windkraftbetreibern
A. Sachverhalt
Für die Gemarkung Bartholomä liegen verschiedene Anfragen von
Windkraftinvestoren bzw. –betreibern zur Errichtung von
Windkraftanlagen vor. Bei den angefragten Flächen innerhalb des
Staatswaldes handelt es sich zum Einen um die Waldflächen im
westlichen Bereich der Gemeinde des Falkenbergs und im südwestlichen
Bereich des Linsemer.
Bei der Frage, ob die Gemeinde den angefragten
Standorten näher treten kann, sind eine ganze Reihe an Belangen zu
berücksichtigen. Die Frage nach dem konkreten Standort, der
Standortgröße, der Anzahl der Windkraftanlagen, die Höhe der Windräder
(mit Nabenhöhe und absoluter Höhe), die Frage der Zuwegung und
Erschließung, die Frage des Stromeinspeisepunktes, bis hin zum
Windanlagentyp sind noch völlig offen.
Weiterhin und abhängig davon ist auch die Frage des Verfahrens (Änderung des Planungsrechts, des
Regionalplans, des Flächennutzungsplans, eines kommunalen
Bebauungsplan, Immissionsschutzrechtliches Genehmigungsverfahren,
u.a.) abzuwarten bzw. zu klären.
B. Beratung und Beschlussfassung
Der Vorsitzende erklärte, dass die Landesregierung das
Landesplanungsgesetz ändern wolle. Demnach sei geplant, neben der
seitherigen Planungsebene des Regionalverbandes zukünftig die Planung
auf Gemeindeebene über den Flächennutzungsplan möglich zu machen.
Ergreife eine Gemeinde die Möglichkeit über den Flächennutzungsplan
nicht, positiv Standorte auszuweisen, werde bewirkt, dass
grundsätzlich überall Windkraftanlagen privilegiert zulässig seien.
Der Vorsitzende schlägt vor, diesem entgegenzuwirken und das Thema
aktiv zu prüfen.
Nach weiterer intensiver Beratung und Diskussion
beauftragt sodann der Gemeinderat einstimmig die Verwaltung, zu dem
Thema Windkraft mit den Investoren/Betreibern, den
Grundstückseigentümern und allen Nachbargemeinden zu sprechen, um zu
prüfen, eine möglichst abgestimmte, den Interessen der Bürgerschaft
und der Gemeinde Bartholomä entsprechende Lösung in der Windkraftfrage
zu finden.
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- Raumnutzungskonzept für die Laubenhartschule Bartholomä
- grundsätzliche Überlegungen
A. Sachverhalt
Mit der Änderung des Schulgesetzes durch den Landtag Baden-Württemberg
im Juli 2009 wurde die schulgesetzliche Einführung der Werkrealschule
in neuer Form beschlossen. Mit Blick auf die deutlich rückläufigen
Schülerzahlen der vergangenen Jahre für die Hauptschule hat der
Gemeinderat daher im Herbst 2009 beschlossen, eine Kooperation mit
einer neuen Werkrealschule der Schillerschule Heubach zu suchen und
mit Erfüllung dieses Beschlusses formal die Aufhebung der Hauptschule
Bartholomä festzustellen.
Ab dem Schuljahr 2010/2011 wurde die
Außenstelle der Werkrealschule Heubach an der Laubenhartschule
Bartholomä eingerichtet. Für das begonnene Schuljahr 2011/2012 waren
jedoch lediglich noch 7 Schülerinnen und Schüler für eine kombinierte
Klassenstufe 5/6 in der Außenstelle der Werkrealschule in Bartholomä
angemeldet. Nach den mehreren Elterngesprächen und -informationen
haben sich die Eltern dafür ausgesprochen, ihre Kinder direkt ab
Klassenstufe 5 nach Heubach in die Werkrealschule zu geben.
Damit ist in Bartholomä faktisch ab dem Schuljahr 2011/2012 eine Grundschule
vorhanden. In dieser Situation ergeben sich für die Gemeinde
Bartholomä als Schulträgerin und für die Schulleitung der
Laubenhartschule Bartholomä Fragen in Bezug auf die weitere schulische
Ausrichtung und das schulischen Konzept.
B. Beratung und Beschlussfassung
Der Rektor der Laubenhartschule, Herr Karl-Heinz Hägele legte das in
der Lehrerkonferenz ausgearbeitete Raumnutzungskonzept dem Gemeinderat vor.
Nach weiterer intensiver Beratung verwies das Gremium eine
abschließende Ausarbeitung des Raumnutzungskonzeptes an den Ausschuss
für Soziale Angelegenheiten. Bezüglich der Frage der Unterbringung der
Ganztagesbetreuung wurde ebenfalls beschlossen, dass der Ausschuss für
Soziale Angelegenheiten ein Konzept, dass von den Betreuungskräften
ausgearbeitet wird, beschließen soll.
Schließlich war der Gemeinderat einstimmig der Ansicht, die Frage der Nachnutzung freiwerdender
Räumlichkeiten im Rahmen eines Gemeindeentwicklungkonzeptes gemeinsam
mit der Bürgerschaft zu erörtern und Lösungen über diesen
Planungsprozess zu finden.
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- Europäisches Förderprogramm „LEADER“
- Sonderprogramm 2011 - Anträge der Gemeinde
A. Sachverhalt
Das Sonderprogramm LEADER ist kurzfristig aufgestellt, um kommunale,
investive Projekte mit 75 % der Nettokosten zu bezuschussen. Es sollen
Projekte in den Bereichen Kultur, Radweg, Barrierefreiheit, Baulücken,
Kataster- und Innenentwicklung und Gesundheitsprävention gefördert
werden. Der runde Tisch des LEADER-Arbeitskreises Bartholomä hat sich
hierzu im Juli getroffen, um Ideen für die ausgegebenen
Projektbereiche zu formulieren. Die Gemeindeverwaltung hat nunmehr in
der Zwischenzeit zu verschiedenen Bereichen Konzepte ausgearbeitet.
1. Bereich Kultur: „Kulturhof Amalienhof“
Über das europäische Förderprogramm „LEADER“ besteht die Möglichkeit, im Bereich des
Amalienhofs die bestehende Museumsscheune und die Umgebung des Museums
zu einem „Kulturhof“ deutlich aufzuwerten. Denkbar ist, durch die
Schaffung einer künstlerisch gestalteten Mauer nach Norden und Osten
einen gemeinsamen Innenhof für kulturelle Veranstaltungen zu schaffen.
Museumstage, Kunsthandwerkermärkte, kulturelles Programm wie
„Amalienhofkonzerte“ könnten im künstlerisch ansprechenden Ambiente
zwischen den beiden Scheunen kulturelle Geltung erlangen. Der
jährliche „Adventsauftakt“ durch den Gewerbe- und
Fremdenverkehrsverein zeigt, welche starke Magnetfunktion bereits mit
dem Museum besteht. Die gesamten investive Kosten würden sich auf rd.
180.000,-- € belaufen, wobei mit einem Zuschuss von rd. 110.000,--€
gerechnet werden könnte.
2. „Radweg- Lückenschluss Möhnhof“
Im Bereich des Möhnhof fehlt ein sehr wichtiger Lückenschluss einer
Radwegeverbindung. Die Kostenschätzung für die Radwegeverbindung
nördlich vom Möhnhof geht von Gesamtkosten in Höhe von rd. 45.000,-- € aus.
3. „Barrierefreiheit“ – barrierefreie Wege für kinder – und seniorengerechte Verbindungen
Die Gemeindeverwaltung hat die für barrierefreie Verbindungen notwendigen Gehwegabsenkungen und
Umbaumaßnahmen ermittelt. Im Bereich der Gehwegabsenkungen sind 26
Standorte berücksichtigt. Darüber hinaus wurde die Anlegung von
barrierefreien Fußwegen/Spazierwegen, vor allem im Bereich der
Marktwiese, überprüft. Bei Realisierung dieser Gesamtmaßnahme
entstehen Gesamtkosten von rd. 157.000,-- Euro, wobei hierzu ein
Zuschuss über LEADER mit rd. 95.000,-- € beantragt werden kann.
4. Gesundheitsprävention „Vital in Bartholomä“ – Anlage 4
In einem kleinen Vital-Bewegungs-Parcour bestehend aus einzelnen
Bewegungsgeräten können Erwachsene, insbesondere Senioren jeden
Alters, auf angenehme und schonende Weise ihre Vitalität erhalten und
steigern. Das Konzept sieht die Errichtung von mindestens 4
Vita-Gym-Bewegungsgeräten in einem Parcour vor. Hierfür ist mit
Gesamtkosten von rund 15.000 Euro zu rechnen.Ein zu beantragender
Zuschuss über LEADER könnte rd. 7.500 € an Einnahme erbringen.
B. Beratung und Beschlussfassung
Nach eingehender Beratung stimmt der Gemeinderat zu, die dargestellten
Projekte mit den zugrunde liegenden Konzepte und Kostenschätzungen
beim LEADER-Förderprogramm 2011 umgehend zu beantragen und die
Bewilligungen abzuwarten.
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- Sanierung der Gemeindeverbindungsstraße Möhnhof – Äußerer Kitzing
- Vergabe der Arbeiten - Beauftragung Ingenieurbüro
A. Sachverhalt
In der öffentlichen Sitzung des Gemeinderates am 02.08.2011 hat das
Gremium den Baubeschluss für die Sanierung der
Gemeindeverbindungsstraße Möhnhof-Äußerer Kitzing gefasst und
einstimmig beschlossen, die öffentliche Ausschreibung zur Sanierung
der Gemeindeverbindungsstraße durchzuführen. Die Finanzierung der
Maßnahme ist gesichert, da die Gemeinde für die Maßnahme einen
bewilligten Zuschuss aus Mitteln des Ausgleichstocks in Höhe von
130.000 Euro bewilligt erhalten hat.
Bis zum Ende der Ausschreibungsfrist lagen insgesamt 8 Angebote vor. Dabei ergibt sich,
dass die Firma Bortolazzi Straßenbau GmbH, Bopfingen mit der
Angebotssumme von 182.352,92 Euro das günstigste Angebot eingereicht
hat. Für die Ingenieurleistungen hat zudem das Ingenieurbüro Kolb
einen Honorarvorschlag vorgelegt.
B. Beratung und Beschlussfassung
Einstimmig beschloss der Gemeinderat, den Auftrag für die
Sanierungsarbeiten an die Firma Bortulazzi, Bopfingen zu vergeben und
stimmte zu, einzelne Ergänzungsarbeiten durchzuführen. Weiterhin
beschloss der Gemeinderat den Honorarvorschlag des Ingenieurbüros Kolb
zur Betreuung der Baumaßnahme.
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- Kenntnisnahme der Beschlüsse des Technischen Ausschusses vom 13.09.2011
Der Technische Ausschuss hat in seiner öffentlichen Sitzung am 13.09.2011 die nachfolgenden Beschlüsse gefasst, die dem Gemeinderat zur Kenntnis gegeben wurden:
1. Bausachen
a.) An- und Umbauten am Gebäude Flst.Nr. 1197, Innerer Kitzinghof
Bei einer Baukontrolle wurde festgestellt, dass im
Außenbereich verschiedene Anbauten und Umbauten am Gebäude vorgenommen
wurden. Vom Bauherr wurde ein Bauantrag dazu eingereicht. Der
Technische Ausschuss hat einstimmig bestätigt, über das Einvernehmen
solange nicht zu entscheiden, wie eine eingelegte Petition nicht
entschieden ist (sog. Stillhalteabkommen).
b.) Nutzungsänderung: Sägen, Spalten und Lagern von Holz, Flst.Nr. 192/8, Obere Bärenbergstraße
An der Zufahrt und dem Stauraum vor der Garage ist
beantragt, gewerbsmäßig Holz zu sägen, zu spalten und zu lagern. Nach
den Festsetzungen des Bebauungsplans „Bärenberg“ sind im dortigen
Bereich nur Wohngebäude und gewerbliche Betriebsstätten, die mit den
Bedürfnissen des Wohngebiets vereinbar sind, zulässig. Da die
rechtlichen Voraussetzungen für eine Befreiung nicht vorliegen, hat
der Technische Ausschuss einstimmig das kommunale Einvernehmen zu der
Nutzungsänderung versagt.
c.) Anlegung eines Stellplatzes, Flst.Nr. 783, Ponyweg
Bei einer Baukontrolle wurde festgestellt, dass eine
Fläche als Abstellfläche eingeschottert wurde. Der Technische
Ausschuss hat einstimmig im Ausnahmeweg seine Zustimmung zur Anlegung
des einen Stellplatzes erteilt, sofern dieser in Rasengittersteine
ausgeführt wird.
d.) Errichtung einer Eingangstürüberdachung, Flst.Nr. 189/7, Untere Bärenbergstraße
Für die Errichtung einer Eingangstürüberdachung wurde eine Baugenehmigung beantragt. Der Anbau
soll mit einem Pultdach ausgeführt werden. Der Bebauungsplan lässt nur
Satteldächer zu. Da der Anbau deutlich untergeordnet ist,hat der
Technische Ausschuss sein Einvernehmen einstimmig erteilt.
e.) Verglasung des Balkons, der Terrasse, Vergrößerung der Wohnfläche, Errichtung von Gabionen und eines Stellplatzes, Flst.Nr. 715 und 716, Lipizzanerweg
Bei einer Baukontrolle wurde festgestellt, dass Gabionen
als Einfriedung errichtet wurden; darüber hinaus wurde ein Stellplatz
hergestellt. Der Technische Ausschuss hat der Anlegung eines
Stellplatzes zugestimmt, sofern dieser in Rasengittersteine ausgeführt
wird. Die Einfriedung mit Gabionen wurde abgelehnt, da der
Bebauungsplan eine solche Einfriedung nicht zulässt.
f.) Rückbau der Querbauten und Errichten eines Schleppdaches, Flst.Nr. 141/1, Gaisgasse
Der Bauherr plant auf dem bestehenden Wohngebäude in der
Gaisgasse die Querbauten rückzubauen und ein Schleppdach zu errichten.
Da sich das Vorhaben in die Umgebung gut einfügt, hat der Technische
Ausschuss einstimmig das kommunale Einvernehmen dazu erteilt.
g.) Rückbau und Nutzungsänderung eines Stallgebäudes, Flst.Nr. 1021, Möhnhof
Der teilweise Rückbau von Wirtschaftsgebäuden und der Einbau
eines Hackschnitzelbunkers und eines Heizraumes für Nahwärmeversorgung
wird im Außenbereich beantragt. Der Technische Ausschuss hat nach
Beratung einstimmig dazu das kommunale Einvernehmen erteilt, da u.a.
auch die Außenbereichssatzung „Möhnhof“ eingehalten ist.
h.) Aufstellen eines Zeltes zum Unterstellen eines PKWs, Flst.Nr. 817, Trakehnerstraße
Bei einer Baukontrolle wurde festgestellt, dass auf
dem Grundstück ein Zelt zum Unterstellen eines PKWs aufgestellt wurde.
Unter der Voraussetzung, dass das Zelt abgebaut wird und die
Stellplatzfläche mit Rasengittersteine befestigt wird, hat der
Technische Ausschuss das kommunale Einvernehmen für den Stellplatz
einstimmig erteilt.
i.) Errichtung eines Einfamilienhauses, Flst.Nr. 213/3, Schorrenweg
Einer im Juni gestellten Bauvoranfrage musste das
kommunale Einvernehmen versagt werden. Nunmehr hat der Bauherr
geänderte Planunterlagen mit einer deutlichen Reduzierung der
Gebäudehöhe vorgelegt. Da das Vorhaben dem üblichen Maß der baulichen
Nutzung entspricht, hat der Technischen Ausschuss einstimmig der
Errichtung des Einfamilienhauses zugestimmt.
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- Bekanntgaben
Unter dem Tagesordnungspunkt Bekanntgaben informierte der Vorsitzende zu den nachfolgenden Punkten:
a.) Sanierung der TSV-Halle - Sachstand
Der Vorsitzende berichtete über den Sachstand der Sanierung der Mehrzweckhalle des TSV Bartholomä und
dankte dem TSV und seinen Mitgliedern für das tolle Engagement und die
Eigenleistungen des Vereins in der Sanierung. Er hoffe, das sehr bald
für die gesamte Bürgerschaft wieder eine Veranstaltungshalle zur Verfügung stehe.
b.) Erneuerung des Kinderspielplatz Albuchweg
Über die Bauentwicklung zur Erneuerung des Kinderspielplatzes am Albuchweg
informierte der Vorsitzende und zeigte sich erfreut, dass viele Eltern
sich in die Baumaßnahme aktiv einbringen.
c.) Ergebnis der Straßenverkehrsschau vom 14.09.2011
Die Straßenverkehrsschau habe die nachfolgenden Anordnungen getroffen:
- Eingeschränktes Halteverbot auf Höhe Brunnenfeldstraße 1 (Dorfhaus)
- Anordnung einer Sackgassenbeschilderung Trakehnerstraße/Norwegerweg
- Beratung bzgl. verkehrsberuhigter Bereich beim Kinderspielplatz Albuchweg
Da die gesetzlichen Voraussetzungen nicht vollständig vorliegen, schlage die
Straßenverkehrsschau vor, baulich eine „Torsituation“ zu schaffen. Das
Gremium sprach sich für den Vorschlag aus, zunächst die Anwohner im
Bereich des Kinderspielplatzes wegen der Ausweisung des
verkehrsberuhigten Bereiches zu befragen und nach dem
Befragungsergebnis erneut zu beraten.
d.) Bewirtung des Roßtages - Antrag auf gemeinsame Bewirtschaftung
Der Bürgermeister lobte das Engagement beim diesjährigen Roßtag, der eine hervorragende Werbung
für Bartholomä ist. Er informierte über einen Antrag, zukünftige
Roßtage in einer gemeinsamen Bewirtschaftung aller Vereine zu
organisieren.
e.) Abfrage der EnBW zur Verbesserung der Breitbandversorgung im Gewerbegebiet Gänsteich
Die EnbW mache derzeit in Absprache mit der Gemeinde eine Umfrage unter den Gewerbetreibenden
zur Breitbandversorgung, so der Vorsitzende.
f.) Geplante Erweiterung der Firma Schubert & Edelmann
Der Vorsitzende berichtete über die Planung der Firma, das Produktionsgebäude zu erweitern.
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- Anfragen der Gemeinderäte
Die Anfragen der Gemeinderäte richteten sich zu den nachfolgenden Punkten:
- Fußgängerüberweg in der Hauptstraße/Einmündung Schopf
- Begrüßungsschild am Ortseingang von Lauterburg
- Zaunanlage im Ev. Kindergarten Fantadu
- Ganztagesbetreuung an der Laubenhartschule – 10er Karten
- Sportentwicklungsplanung Kommission Kinder: Anlegung eines Spielplatzes
- Personelle Organisation in der Rathausverwaltung und im Bauhof
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Ende der öffentlichen Sitzung um 21.30 Uhr.
Eine nichtöffentliche Sitzung mit 1 Tagesordnungspunkt schloss sich an.
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