Jagdgenossenschaft Bartholomä
Jagdgenossenschaft - Bericht über die Hauptversammlung am 9. Juni 2011 12.07.2011
Die Jagdgenossenschaft Bartholomä hielt am 09.06.2011 ihre 4. Hauptversammlung in der Küferstube ab. Der Vorsitzende Paul Lieb stellt zunächst fest, dass hierzu ordnungsgemäß im Gemeindeblatt mit Veröffentlichung der Tagesordnung eingeladen wurde.

Zunächst berichtet der Vorsitzende Paul Lieb über die Situation in den beiden Jagdbezirken. Mit Ablauf des 31.03.2011 sind die Jagdpachtverträge der seitherigen Jagdpächter ausgelaufen. Es war mehr als schwierig für die Jagdbögen wieder Pächter zu gewinnen. Dazu kam, dass zum Ende des vergangen Jagdjahres eine Eigenjagd, weitgehend aus Grundstücken von Jagdbogen 2, gegründet wurde. Damit sankt das Interesse von Bogen 2 zusätzlich und die Verpachtung wurde noch schwieriger. Weitere negativen Auswirkungen im vergangen Jahr war die Zunahme von Schwarzwild was sich sehr deutlich beim Wildschaden auswirkte. Im Jagdbogen 2 war der Wildschaden noch zu verschmerzen, was man hingegen vom Jagdbogen 1 nicht mehr sagen kann. Hier musste tief in die Tasche gegriffen werden um für den Wildschaden aufzukommen.

Die Aufgaben in den Jagdbezirken werden immer mehr, insbesondere durch Entwicklungen wie etwa Anbau von Energiemais. Hier muss erheblicher Aufwand betrieben werden, damit der Wildschaden so gering wie möglich gehalten werden kann. Die Jagdreviere wurden in Fachzeitungen und Tageszeitungen ausgeschrieben, die Resonanz war allerdings sehr bescheiden. In der Folge hat der Jagdvorstand versucht mit einigen Jägern ins Gespräch zukommen damit eine Bejagung wieder stattfindet. Nach vielen Gesprächen mit Jägern wurde man dann doch fündig, allerdings musste die Jagdgenossenschaft erhebliche Zugeständnisse machen.

Der Jagdbogen 1 wird künftig von Erwin Zipser, Äußerer Möhnhof 1, 73566 Bartholmä, Tel. 07173 716 3093 bejagt.
Der Jagdbogen 2 wird künftig von Norbert Frey, Beurener Straße 32, 73540 Heubach, Tel. 07173 8796 bejagt.

Anschließend präsentierte Eugen Niederberger den Kassenbericht aus dem vergangen Jahr und teilte der Jagdgenossenschaft den erwirtschafteten Reinertrag mit.

Bruno Bieser als Kassenprüfer bescheinigte Kassier Eugen Niederberger eine tadellose Kassenführung.

Anschließende nahm Albrecht Taxis die Entlastung des Vorstandes vor und bedankte sich beim Vorstand vor die geleistete Arbeit.

Der Vorstand beantragte dann bei der Versammlung, dass der im vergangenen Jahr erwirtschaftete Reinertrag als Rücklage der Wildschadensausgleichkasse zugeführt wird. Diesem Antrag wurde einstimmig entsprochen.

Weiter beantragt der Vorstand bei der Jagdversammlung um eine gewisse Mittelfreigabe um bei der Jagdschadensbegleichung unbürokratischer handeln zu können. Diesem Antrag wurde ebenfalls einstimmig entsprochen.

Zum Abschluss wünschte der Vorsitzende allen für die Zukunft ein gutes Waidmanns Heil und beendete die Versammlung.

Anschließend wurden dann die Flurstücksbewirtschafter mit den neuen Modalitäten der Wildschadensverhütung vertraut gemacht.

Vorstand Jagdgenossenschaft
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