Aus Bartholomä
Volkstrauertag 2011 „Kein Friede ohne Gerechtigkeit“ 15.11.2011

Ein wesentlicher Beitrag für den Frieden ist das Wachhalten
an die Erinnerung der Schrecken der Weltkriege
 
Am vergangenen Sonntag wurde sowohl im ökumenischen Gottesdienst in der Kath. Kirche, wie auch bei der Totenehrung am Mahnmal auf dem Wirtsberg der Toten von Krieg und Gewaltherrschaft gedacht.
Die kirchliche Gedenkfeier stand unter dem Thema „Kein Friede ohne Gerechtigkeit“. Armin Duschek von der kath. Kirchengemeinde ging in seiner Begrüßung darauf ein, dass das Erinnern an die Schrecken der Weltkriege wichtig sei. Pfarrer Ulrich Büttner legte in seiner Predigt dar, dass schon das Alte Testament davon berichte, dass Grundlage des Friedens die Gerechtigkeit sei. Dies gelte im Kleinen, also in der Familie oder am Arbeitsplatz, wie im Großen, der Politik und Wirtschaftsleben und dem Zusammenleben der Völker untereinander.
Unter der musikalischen Begleitung durch den Musikverein und dem Liederkranz gedachte die Bürgerschaft im Anschluss an den Gottesdienst am Ehrenmal auf dem Wirtsberg der Opfer von Gewalt und Krieg. Bürgermeister Kuhn erinnerte in seiner Ansprache an den Widerstand von Georg Elser und seinem Ziel, das schreckliche Geschehen des 2. Weltkriegs durch ein Attentat auf Hitler verhindern zu wollen. Jeder Mensch könne einen Beitrag, auch wenn er noch so klein sei, für den Frieden leisten,“ so der Bürgermeister weiter. Stellvertretend für die Bürgerschaft legte er gemeinsam mit dem Gemeinderat als äußeres Zeichen dieser Friedenshoffnung einen Kranz am Ehrenmal nieder.
Beim anschließenden Musikstück „Ich hatt’ einen Kameraden“ senkten die Abordnungen der Vereine ihre Fahnen über den Erinnerungstafeln.
Der Bürgermeister dankte anschließend allen, die sich zum Gedenken am Ehrenmal auf dem Wirtsberg und zum Wachhalten der Erinnerung versammelt hatten.
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