Unter dem Motto „Begegnung – Partnerschaft – Freundschaft“ fand am vergangenen Wochenende das Dorffest statt. Am Samstagnachmittag
standen hierbei die Kinder, Schülerinnen und Schüler bei ihrem Kinderfesttag im Mittelpunkt der Bürgerschaft. Mit dem diesmaligen Dorffest wurden gleich
zwei Jubiläen gefeiert: Seit 10 Jahren besteht nun die Gemeindepartnerschaft mit der italienischen Gemeinde Casola Valsenio, zugleich feierte die
Bürgerschaft auch den 60. Geburtstag des Landes Baden-Württemberg. Gemeinsam mit einer großen Delegation aus unserer italienischen Partnergemeinde Casola
Valsenio erlebten viele Besucherinnen und Besucher aus Nah und Fern eine lebendige und aktive Dorfgemeinschaft Bartholomä.
Die drei ausrichtenden Vereine, Partnerschaftsverein “Amici di Casola“, Schwäbischer Albverein Bartholomä und Musikverein haben unter der
Schirmherrschaft der Gemeinde in beachtlicher Weise dieses Dorffest vorbereitet und durchgeführt. Programmbeiträge und Aktionen vieler Vereine und
Organisationen zur Gestaltung, vor allem Beiträge im Sinne der „Zukunftswerkstatt Dorfgemeinschaft“ des Partnerschaftsvereins, waren angeboten,
so dass das Dorffest ein Fest für alle Bürgerinnen und Bürger wurde.
Bereits am Freitagmittag traf die italienische Delegation, knapp 60 Personen aus Casola Valsenio, darunter Bürgermeister Nicola Iseppi und der Vorsitzende
des Partnerschaftskomitees, Giorgio Sagrini mit Ehefrau Giovanna in Bartholomä ein. In der Erlebnisgastronomie Braighausen, wo nach der Anreise ein vom
Partnerschaftsverein „Amici di Casola“ organisiertes Mittagessen geboten wurde, begrüßte Bürgermeister Thomas Kuhn namens der Bartholomäer
Bürgerschaft die Freunde aus Italien.
Am Nachmittag wurde dann im Dorfhaus erstmals eine binationale Sozialkonferenz durchgeführt. Dabei diskutierten rund 40 Vertreter beider Gemeinden soziale
Fragen. Ziel des Gesprächs unter der Moderation von Pfr. Ulrich Büttner war es, Verständnis, Toleranz und Mitgefühl füreinander zu entwickeln und gemeinsam
zu erfahren, wie in Casola und in Bartholomä mit sozialen Herausforderungen umgegangen wird. Am Ende der Konferenz stand die Idee beider
Partnerschaftsvereine, einen sozialen Fonds „miteinander-füreinander in Europa“ einzurichten.
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