| Aus dem Gemeinderat |
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Sitzungsbericht über die öffentliche Sitzung des Gemeinderates am
25. April 2012
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Anwesend: Bürgermeister Kuhn sowie 7 Gemeinderäte
Beginn der Sitzung um 18.30 Uhr
Ende der Sitzung um 20.40 Uhr
Zuhörer: 1
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- Bürgerfragestunde
Ein Zuhörer sprach den Pflegeschnitt am Waldtrauf des Bärenbergs an
und kritisierte, dass Äste und Holz liegen gelassen wurden, ohne diese
Holzabfälle zu häckseln. Bürgermeister Kuhn meinte, dass hier der
landwirtschaftliche Grasweg vom starken Bewuchs frei gemacht werden
musste. Er werde prüfen, das Restholz zu beseitigen.
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- Finanzzwischenbericht
Verbandskämmerer Herr Kiwus legte dar, dass sich die
Schlüsselzuweisungen des Landes plangemäß entwickeln würden. Die
Umlagen, die die Gemeinde an die einzelnen Verbände und Dienstleister
zu entrichten habe, würden sich ebenfalls planmäßig bzw. eher unter
Plan entwickeln, so dass er davon ausgehe, dass hier mit dem gewählten
Haushaltsansatz eine Einsparung von ca. 25.000 Euro möglich sei. Die
Gewerbesteuer verlaufe derzeit positiv und liege mit einem
Steueraufkommen von rund 330.000 Euro leicht über dem Planansatz.
Herr Kiwus meinte, dass der Rechnungsabschluss 2011 noch nicht vorliege.
Bekanntlich sei die Gemeinde im Haushaltsplan 2011 negativ aufgestellt
gewesen; hier sei eine negative Zuführung von rund 90.000 Euro im
Haushaltsplan enthalten gewesen. Aufgrund der guten Steuereinnahmen
2011 des Landes und damit einer höheren Schlüsselzuweisung könnten
einen positiven Abschluss des kommunalen Rechnungsjahres 2011 erwarten
lassen. Die Gewerbesteuer 2011 habe sich deutlich über dem Planansatz
entwickelt, so dass davon auszugehen sei, schließlich 2011 kein
Defizit erwirtschaftet zu haben.
Ohne weitere Aussprache nahm sodann der Gemeinderat den Finanzzwischenbericht zur Kenntnis.
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- Austausch der PC-Ausstattung
- Vergabe
A. Sachverhalt
Die Rathausverwaltung ist derzeit mit vier PC-Einzelarbeitsplätzen
ausgestattet. Die PCs sind z.T. bis zu 8 Jahre alt. Aufgrund des
Betriebssystemwechsels (Windows XP nach Windows 7), sowie dem Wechsel
des Office-Pakets wird ein gesamter Austausch der PCs vorgeschlagen.
Ebenso sollen 3 Monitore ausgetauscht werden.
Die erforderlichen Softwarelizenzen sollen aus dem Rahmenvertrag des Bundes mit Microsoft
erworben werden (Kosten rd. 1.600 Euro). Die Grundinstallation und
Einrichtung der Benutzerverwaltung würden von Herrn Kiwus ausgeführt.
Die Installation der „Sonderprogramme“ soll durch das Rechenzentrum
KIRU erfolgen. Hier wird mit einem Aufwand von rd. 2.000 Euro gerechnet.
Die beschränkte Ausschreibung der Hardware (5 PCs und 3
Monitore) erfolgte an 4 Anbieter. Es gingen 3 Angebote ein. Dabei ist
das Angebot der Fa. Newerkla, Aalen mit 4.303,64 € das preisgünstigste.
B. Beratung und Beschlussfassung
Aus der Mitte des Gremiums wurden verschiedene Verständnisfragen und
weitere Informationen zu dem Bieterfeld erbeten. Weiterhin wurde
einerseits positiv angemerkt, dass bei der Ausschreibung auch die
örtlichen Anbieter zur Abgabe angefragten wurden; während kritisiert
wurde, dass dies gerade bei der Ausschreibung für die PC-Ausstattung
für die Verwaltungsgemeinschaft Rosenstein/Stadtverwaltung nicht
erfolgt sei.
Nach weiterer Aussprache beschloss sodann der
Gemeinderat einstimmig, den Auftrag für die Lieferung von 5 PCs und 3
Monitore an die Firma Newerkla zum Angebotspreis zu vergeben.
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- Europäisches Förderprogramm „LEADER“
- Radwegeverbindung Möhnhof - Barrierefreie Wege für kinder- und seniorengerechte Verbindungen in Bartholomä
A. Sachverhalt
Im Herbst 2011 wurde im Rahmen des europäischen Förderprogrammes
„LEADER“ ein Sonderprogramm aufgestellt, um kommunale, investive
Projekte mit 75 % der Nettokosten zu bezuschussen.
Auf der Grundlage einer von dem runden Tisch des LEADER-Arbeitskreises Bartholomä
aufgestellten Ideensammlung hatte sodann die Gemeindeverwaltung zu den
Bereichen Kultur, Radwege, Barrierefreiheit und Gesundheitsprävention
konkrete Konzepte ausgearbeitet. Die nachfolgenden LEADER-Projektanträge
- Radwegeverbindung im Bereich Bartholomä – Möhnhof
- Barrierefreie Wege für kinder- und seniorengerechte Verbindungen in Bartholomä
- Museumserweiterung und Schaffung eines Kulturhauses auf dem Amalienhof
wurden durch Beschluss der LEADER-Aktiongruppe Brenzregion nun positiv befürwortet. Die beiden
Projekte „Radwegeverbindung Möhnhof und barrierefreie Wege für kinder-
und seniorengerechte Verbindungen in Bartholomä“ werden in der
öffentlichen Sitzung aktuell vorgestellt, da für diesen beiden
Projekte mit der alsbaldigen Bewilligung durch das Land
Baden-Württemberg zu rechnen ist.
B. Beratung und Beschlussfassung
Sehr positiv wurde im Gremium bewertet, dass es dank der Bereitschaft
der privaten Grundstückseigentümerinnen möglich ist, im Möhnhof einen
dringend notwendigen Lückenschluss der Radwegeverbindung zu schaffen.
Bezüglich der barrierefreien Wege für kinder- und seniorengerechte
Verbindungen begrüßte der Gemeinderat ausdrücklich, dass es durch die
LEADER-Förderung möglich wird, an unterschiedlichen Stellen im
Gemeindegebiet Gehwege absenken zu können. In Bezug auf die
barrierefreie Herstellung verschiedener Wegeverbindungen stimmte der
Gemeinderat zu, zwischen der Dorfhülbe und der
Marktwiese/Laubenhartschule die dortige Treppenanlage abzubauen und
diese fußläufige Verbindung barrierefrei herzustellen. Auch für den
Fußweg über die Marktwiese wurde dies vom Gemeinderat grundsätzlich
positiv gesehen. Bezüglich der Herstellung der barrierefreien
Fußwegeverbindung zwischen Albuchweg und Wiesenweg beauftragte der
Gemeinderat die Verwaltung, zunächst mit den Anwohnern diese Maßnahme
zu besprechen. Ob die Barrierefreiheit auch rund um die Dorfhülbe
hergestellt werden soll, soll ebenso wie weitere Punkte mit einem
Fach-Arbeitskreis besprochen werden, bevor weitere Entscheidungen
ergehen. Eine Anregung, auch den Bassenweg barrierefrei auszubauen
wurde mit Blick auf die damit verbundenen Kosten im Gemeinderat nicht
weiter verfolgt.
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- Touristikgemeinschaft Sagenhafter Albuch e.V.
- Erhöhung des Mitgliedsbeitrags
A. Sachverhalt
Die Touristikgemeinschaft Sagenhafter Albuch wurde 1992 gegründet.
Seitdem ist die Gemeinde Bartholomä neben der Stadt Heubach und den
Gemeinden Essingen und Steinheim am Albuch Mitglied in dem Verein.
Für den staatlich anerkannten Erholungsort Bartholomä ist die
Mitgliedschaft in der Touristikgemeinschaft Sagenhafter Albuch sehr
wichtig, da die Bartholomäer Themen wie Landschaft und Natur,
Geologie, Wandern, Radfahren und Wintersport gemeinde- und sogar
kreisübergreifend über das Netzwerk und die Struktur der
Touristikgemeinschaft Sagenhafter Albuch transportiert werden können.
Da zudem die Gemeinde Bartholomä geografisch im Herzen des Albuchs
liegt und damit sich die touristischen Themen quasi vor der Haustür
befinden, ist es naheliegend, dass die Gemeinde innerhalb der
Touristikgemeinschaft eine wesentliche Rolle spielt.
So ist auch seit 1994 der Verbandsvorsitz in Bartholomä und seit 2009 auch die
Geschäftsstelle im Rathaus Bartholomä eingerichtet. Die Finanzierung
der Touristikgemeinschaft erfolgt im Wesentlichen über die
Mitgliedsbeiträge der Mitgliedskommunen und – zu einem kleineren Teil
über die Mitgliedsbeiträge der weiteren 45 Betriebe/Vereinsmitglieder
mit und ohne Übernachtungsmöglichkeit wie bspw. Campingplätze,
Ferienwohnungen, Beherbergungsbetriebe, Gasthöfe und Gaststätten,
Ausflugslokale, Cafe’s, Gewerbevereine.
Die Einnahmen aus den Mitgliedskommunen setzen sich bisher folgendermaßen zusammen: 250 €
Sockelbetrag (also bei 4 Mitgliedskommunen: 1.000 €) und je Einwohner
0,20 €. Diese Mitgliedsbeiträge sind seit Jahren unverändert.
Nachdem jahrelang keine Erhöhung der Mitgliedsbeiträge stattgefunden hat, hat
die Vorstandschaft einstimmig vorgeschlagen, ab 1. Januar 2013 den
Sockelbetrag von 250 € auf 500 € anzuheben und die Einwohnerpauschale
von 0,20 € auf 0,30 € zu erhöhen. Für die Mitgliedsbetriebe wird
vorgeschlagen, den Sockelbeitrag von 25 € auf 30 € zu erhöhen.
B. Beratung und Beschlussfassung
Nach kurzer Beratung und Diskussion beschloss der Gemeinderat eine
Mitgliedsbeitragserhöhung zum 1.1.2013 zu befürworten.
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- Friedhof Bartholomä – Grabpflege
A. Sachverhalt
Der Friedhof ist eine öffentliche Einrichtung der Gemeinde. Er dient
der Bestattung verstorbener Gemeindeeinwohner und der in der Gemeinde
verstorbenen oder tot aufgefundenen Personen. Die Ordnung des
Friedhofes bestimmt die Friedhofssatzung der Gemeinde Bartholomä aus
1986. Darin ist geregelt, dass die Ruhezeit der Leichen und der Aschen
25 Jahre beträgt, bei Kindern, die vor Vollendung des 10. Lebensjahres
verstorben sind, 20 Jahre.
In der zurückliegenden Zeit wird von den Angehörigen und Bürgern die vergleichsweise lange Ruhezeit kritisch
hinterfragt. Dabei geht es den Angehörigen vor allen Dingen um die
damit verbundene langjährige Pflege der Gräber, die entsprechend der
Ruhezeit bis zu 25 Jahre beträgt.
Die Gemeindeverwaltung schlägt vor, grundsätzlich die Ruhezeit auf 25 Jahre zu belassen. In der kommunalen
Praxis kann jedoch den Angehörigen und Bürgern auf Antrag die
Erlaubnis gegeben werden, nach einer Ruhezeit von mind. 20 Jahren die
Grabstellen abräumen zu können. Das Grabnutzungsrecht bleibt dennoch
bei 25 Jahren. Da die Grabstelle in diesem Falle bis zu 5 Jahre lang
nicht neu belegt wird, hat dies auf die Kosten-Kalkulation der Gräber
demnach auch keinen Einfluss.
Weiterhin wird festgestellt, dass die Grabpflege für manche – insbesondere ältere Personen – zunehmend
Schwierigkeiten bereitet.
Angeregt wird seitens der Verwaltung hierzu, eine sog. Station für Bolderwagen einzurichten. Mithilfe dieser Wagen
können die Angehörigen schwere Lasten (Graberde, Pflanzen, u.a.)
bequem an und von den Gräbern transportieren.
B. Beratung und Beschlussfassung
Nach kurzer Beratung beschloss der Gemeinderat einstimmig, den
Angehörigen zuzubilligen, Grabstellen nach einer Laufzeit von 20
Jahren auf Antrag abräumen zu können und die Station für Bolderwagen
im Friedhof einzurichten.
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- Kenntnisnahme der Beschlüsse des Technischen Ausschusses vom 17.04.2012
Der Technische Ausschuss hat in seiner öffentlichen Sitzung am 17.04.2012 die nachfolgenden Beschlüsse gefasst, die dem Gemeinderat zur Kenntnis gegeben wurden:
1. Baugesuche
a.) Abbruch der Garage, Neubau Carport, Grundstück Flst. 158, 160 und 160/1, Hirschgasse
Der Bauherr hat eine geänderte Planung vorgelegt, nachdem das
ursprünglich eingereichte Baugesuch nicht genehmigungfähig war. Dem
Neubau des Carports, der die Festsetzungen des Bebauungsplanes
„Hirschrain“ nicht einhält, wurde – vorbehaltlich des Ergebnisses aus
der Nachbarbeteiligung – die erforderliche Befreiung einstimmig
erteilt.
b.) Erstellung eines Vordaches auf Grundstück Flst. 930/1, Im Schopf
In direkter Verlängerung des vorhandenen Vereinsheimes soll an das
Satteldach ein Vordach angebaut werden. Da die Verlängerung
städtebaulich vertretbar ist, wurde wegen der Überschreitung der
Baugrenze dem geplanten Vordach die Befreiung erteilt.
2. Erneuerung der Absturzsicherung Dolinen, Gewann „Heide“
Die vorhandenen Dolinen, die direkt neben den Wanderwegen bzw.
landwirtschaftlichen Fahrwegen liegen, sind ringsum mit Zaun
gesichert. Die Zaunanlage ist nun teilweise nicht mehr standfest, bzw.
sicher und muss teilweise an beiden Dolinen erneuert werden. Ein
Angebot über das Zaunteam Hohenstaufen, das Robinienholzpfosten mit
verzinktem Maschendraht beinhaltet, beläuft sich auf 5.514,45 €.
Der Technische Ausschuss hat einstimmig beschlossen, das Zaunteam
Hohenstaufen gemäß des Angebotes mit der Lieferung und der Montage der
Zaunanlage zu beauftragen.
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- Verschiedenes/Bekanntgaben
Unter dem Tagesordnungspunkt Verschiedenes informierte der Vorsitzende über die nachfolgende Punkte:
8.1. Wohnumfeldverbesserung „Gaisgasse“ im Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum
Ab 1.4. werden mehrere Erfreut zeigte sich Bürgermeister Kuhn, dass im
Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum die Maßnahme
„Wohnumfeldverbesserung/Sanierung Gaisgasse“ 2012 mit 182.000 Euro
Fördermittel eingeplant wurde. Die Finanzierung sei noch nicht
vollständig gesichert, da es auch notwendig sei, den beantragten
Zuschuss des Ausgleichstocks für diese Maßnahme zu erhalten.
8.2. Vorrichten der Breitbandversorgung in der Hirschgasse
Der Vorsitzende informierte, dass allein für das Herrichten einer
Leerrohrstruktur im Bereich der Hirschgasse Kosten von vorauss. knapp
30.000 Euro entstehen würden. Der Gemeinderat wird sich in der
kommenden öffentlichen Sitzung eingehend dazu beraten.
8.3. Einbruch im Rathaus Bartholomä
Bürgermeister Kuhn berichtete über den erfolgten Einbruch in der Nacht
vom 10./11. April ins Rathaus. Der Sachschaden an den mit brachialer
Gewalt beschädigten Türen und Schränken ist größer, als die von dem
oder den Einbrecher/n erzielten Beute.
8.4. Bürgerinformation zum Steinbruch
vorgelegter Zeit- und Maßnahmenplan der Firma Schotterwerke Bartholomä
soll in einer öffentlichen Bürgerinformation am Samstag, 21.07.2012
durch die Firma vorgestellt werden.
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- Anfragen der Gemeinderäte
Die Anfragen der Gemeinderäte richteten sich zu den nachfolgenden Punkten:
9.1. Sanierung der Gemeindeverbindungsstraße Möhnhof-Äußerer Kitzing hier: Feststellung von Mängeln
9.2. Aussegnungshalle am Friedhof: - Feuchtigkeitsschäden im Innenraum - Nutzung der Halle und Gebühren
9.3. Beschaffung eines Löschfahrzeugs HLF 10/6, Information über den Stand des Verfahrens
9.4. Maibaumprämierungsfeier am Samstag, 07.07.2012 in Bartholomä
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Ende der öffentlichen Sitzung um 20.40 Uhr.
Eine nichtöffentliche Sitzung mit 7 Tagesordnungspunkten schloss sich an.
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