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Nach mehr als 42 jähriger Tätigkeit im öffentlichen Dienst, davon nahezu 37 Jahre bei der Gemeinde Bartholomä, beendete Rita Gößele ihren Dienst bei der
Gemeinde. Sie tritt die Altersteilzeit an. Die beliebte Mitarbeiterin wurde in einer Feierstunde am vergangenen Mittwoch im Kreise aller Kolleginnen und
Kollegen verabschiedet.
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Zu dieser Feierstunde begrüßte Bürgermeister Thomas Kuhn neben Frau Gößele und ihrem Ehemann alle Kolleginnen und Kollegen, u.a. auch die Gemeinderäte Rudi
Grimmbacher und Ernst Kopp, BM a.D. Georg Haas, Rektor Karl-Heinz Hägele und Reiner Wieland und Kuno Maier für die Vereine. Der Bürgermeister legte dar, dass
mit dem heutigen Tage eine Ära im Rathaus zu Ende gehe. In mehr als 37 Jahren sei Frau Gößele zu einer festen, nicht mehr wegzudenkenden „Institution“
innerhalb der Gemeindeverwaltung geworden. Er erinnerte sodann an ihren Eintritt in der Verwaltung im August 1970; die Gemeinde habe damals knapp 1.600 Einwohner
gezählt, Themen wie Kreis- und Gemeindereform, die Veräußerung des Inventars und der Grundstücksverhandlungen in Zusammenhang mit dem Gutshof Amalienhof, der Bau
des Turnerheims oder des Skilifts, Bebauungsplan Gaisgasse/Hirschgasse und die An- und Umbauten am Farrenstall standen damals auf der gemeindlichen Tagesordnung.
Frau Gößele habe damals die Betreuung des Einwohnermeldeamtes, des Gewerbeamts, und die Abwicklung der Buchungs- und Kassengeschäfte bei der Gemeindepflege
innegehabt. Nach einem Intermezzo zwischen 1974 und 1980 – die Jubilarin war für knapp 5 ½ Jahre zur Verwaltung der pädagogischen Hochschule Schwäbisch
Gmünd gewechselt – nahm sie ab März 1980 wieder die Aufgaben als Sachbearbeiterin im Rathaus Bartholomä wahr. Zuletzt habe sie die rechtlich anspruchsvollen
Aufgaben des Standesamts, der Wahlamtsbehörde, dem Einwohnermeldewesen, den Bauangelegenheiten, der Ortsbehörde für die Rentenversicherung und verschiedene andere
Verwaltungstätigkeiten wahrgenommen. Bürgermeister Kuhn dankte Rita Gößele für die stets treu und loyal geleistete Arbeit und Ihrem großen Engagement. Stets
hilfsbereit, dazu ausgesprochen fleißig, eine angenehme, sympathische Kollegin und Mitarbeiterin zu verabschieden, die viel Erfahrung und Wissen habe, sei heute
nicht einfach, so Kuhn. Frau Gößele genieße aufgrund ihrer Leistung in Bartholomä hohes Ansehen. Er wünschte ihr alles Gute für die dritte Lebensphase, Gesundheit
und Gottes Segen und nun hoffentlich auch ein wenig mehr Zeit für die Familie und Reisen. In diesem Sinne gratulierte er der Jubilarin auf herzlichste mit einem
großen Blumenstrauß und einem Gutschein für einen Hotelaufenthalt.
Im Namen des Gemeinderates sprach stellvertretender Bürgermeister Rudi Grimmbacher gleichfalls den Dank der Gemeinderäte an Rita Gößele aus. Sie sei eine wichtige
Stütze in der Gemeindeverwaltung. Auch er bedankte sich namens des Gemeinderats mit einem Präsent bei Frau Gößele und wünschte alles Gute zu ihrem Ruhestand. Für
die Vereine und Organisationen, wie auch für die Kirchengemeinden sprach der Vereinsvorständesprecher Kuno Maier seinen Dank für eine stets vertrauensvolle
Zusammenarbeit an Frau Gößele aus. Die Vereine und Organisationen werden Ihre hilfsbereite Art vermissen, so Maier.
Brigitte Neff dankte schließlich mit einem großen Blumenpräsent namens aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Jubilarin für die hervorragende kollegiale und
gute Zusammenarbeit.
Nach so vielen Jahren der Arbeitstätigkeit heute verabschiedet zu werden, falle ihr nicht leicht, so Rita Gößele in ihren Dankesworten. Sie freue sich, dass alle
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Bürgermeister und Vertreter des Gemeinderates, der Laubenhartschule und der Vereinsvorständespreche ihr heute mit der
Feierstunde diesen Übergang erleichterten.
Mit dem Zitat von Artur Schnitzler „Ein Abschied schmerzt immer, auch wenn man sich schon lange darauf freut“ verabschiedete sich Rita Gößele sodann
von allen.
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