Am vergangenen Sonntag wurde im ökumenischen Gottesdienst in der Kath. Kirche, wie auch bei der Totenehrung am Mahnmal auf dem Wirtsberg der Toten von Krieg
und Gewaltherrschaft gedacht.
Die kirchliche Gedenkfeier stand unter dem Thema „Frieden schaffen“. Armin Duschek von der kath. Kirchengemeinde ging in seiner Begrüßung darauf
ein, dass das Erinnern und das Bewusstmachen der kriegerischen Auseinandersetzungen wichtig sei. Diakonin Beck von der ev. Kirchengemeinde schilderte die
biblische Geschichte des Alten Testaments der Brüder Esau und Jakob. Das ökumenische Liturgieteam bezog sodann die biblischen Texte auf die heutige
Lebenssituation in der Familie (Katrin Hoffmann), der Arbeitswelt (Laszlo Hoffmann) und dem Verhältnis der beiden Nachbarländer Deutschland und Frankreich
(Sigelint Hailer) ein.
Unter der musikalischen Begleitung durch den Musikverein und dem Liederkranz gedachte die Bürgerschaft im Anschluss an den Gottesdienst am Ehrenmal auf dem
Wirtsberg der Opfer von Gewalt und Krieg.
Bürgermeister Thomas Kuhn erinnerte in seiner Ansprache an die Schrecken der Weltkriege und dem wahnwitzigen Töten so vieler Unschuldiger. „Das
Geheimnis der Versöhnung heißt Erinnerung“, so der Bürgermeister. Der Volkstrauertag dürfe sich heute nicht bloß in der Rückschau und der Tradition
erschöpfen. Er sei ein sehr aktueller Gedenktag, den wir jedes Jahr aufs Neue benötigen, um den Weg der Versöhnung und des Friedens zu gehen.“
Stellvertretend für die Bürgerschaft legte er gemeinsam mit dem Gemeinderat als äußeres Zeichen dieser Friedenshoffnung einen Kranz am Ehrenmal nieder.
Beim anschließenden Musikstück des Musikvereins „Ich hatt’ einen Kameraden“ senkten die Abordnungen der Vereine ihre Fahnen über den
Erinnerungstafeln. Der Bürgermeister dankte anschließend allen, die sich zum Gedenken am Ehrenmal auf dem Wirtsberg versammelt hatten.
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