Am vergangenen Sonntag wurde im ökumenischen Gottesdienst in der Kath. Kirche, wie auch bei der Totenehrung am Mahnmal auf dem Wirtsberg
der Toten von Krieg und Gewaltherrschaft gedacht. Die kirchliche Gedenkfeier stand unter dem Thema
„Erinnerung-Trauer-Wachsamkeit“.
Das ökumenische Liturgieteam beider Kirchengemeinden hatte unter Leitung von Diakonin Doris Beck und Pfr. Tino Hilsenbeck sehr schöne,
anschauliche und besinnliche Elemente der Wortgottesfeier vorbereitet.
Unter der musikalischen Begleitung durch den Musikverein und dem Liederkranz gedachte die Bürgerschaft im Anschluss an den Gottesdienst
am Ehrenmal auf dem Wirtsberg der Opfer von Gewalt und Krieg. Bürgermeister Thomas Kuhn erinnerte in seiner Ansprache an die Schrecken
der Weltkriege und dem Sterben so vieler Unschuldiger. „Es ist gut, gegen Krieg zu sein; doch es ist besser aktiv für den Frieden
zu handeln“, so der Bürgermeister. Am Volkstrauertag solle auch denen gedankt werden, die sich aktiv für den Frieden einsetzen.
Der Friede beginne im Kleinen, in der Familie, unter Kollegen, beim Hobby, in der Dorfgemeinschaft. So sei der Volkstrauertag ein sehr
aktueller Gedenktag, den wir jedes Jahr aufs Neue benötigen, um den Weg der Versöhnung und des Friedens zu gehen.“
Stellvertretend für die Bürgerschaft legte er gemeinsam mit den Gemeinderäten als äußeres Zeichen dieser Friedenshoffnung einen Kranz
am Ehrenmal nieder.
Beim anschließenden Musikstück des Musikvereins „Ich hatt’ einen Kameraden“ senkte die Abordnung der Vereine die
Fahne über den Erinnerungstafeln.
Der Bürgermeister dankte anschließend allen, die sich zum Gedenken am Ehrenmal auf dem Wirtsberg versammelt hatten.
|
|