- Bürgerfragestunde
Bei der Bürgerfragestunde äußerte sich Andreas Holz aus
Steinheim-Irmannsweiler kritisch über die geplante Aufforstung eines
landwirtschaftlich genutzten Grundstückes im Gewann „Mittelfeld“, denn
durch die Aufforstung werde diese Fläche der landwirtschaftlichen
Nutzung entzogen. Eine Waldaufforstung sei im Zusammenhang mit der
Errichtung und dem Betrieb von drei Windkraftanlagen am Falkenberg
erforderlich, so der Bürgermeister. In Baden-Württemberg seien die
Eingriffe in den Forst eins zu eins flächengleich auszugleichen. Er
werde bei der Genehmigungsbehörde beantragen, eine Kompensation mit
einer anderen Ausgleichsform zu prüfen.
Martin Duschek blickte auf das Jubiläumsjahr 2015 und die 650 Jahr Feier der Gemeinde voraus und
erkundigte sich nach dem Stand der Vorbereitungen. Das Festwochenende
vom 19. – 21. Juni 2015 sei in Planung, genauso wie die Herausgabe
einer umfassenden Ortsgeschichte zum 650 jährigen Bestehen der
Gemeinde, so der Vorsitzende.
Die Bäume auf dem Nachbargrundstück nahm Helmut Funk zum Anlass, sich nach der Rechtslage bei
Bürgermeister Kuhn zu erkundigen. Hierbei handle es sich um reines
Nachbarrecht, so Bürgermeister Kuhn.
Bruno Bieser erkundigte sich schließlich nach den Ergebnissen der Windmessung am
Zwerenberg/Falkenberg durch die wpd und dem Sachstand zur Verschiebung
der Windkraftanlage „Falkenberg 1“ nach Westen. Windmessergebnisse
lägen der Gemeinde nicht vor, so der Bürgermeister und – sofern
rechtlich möglich – bauen die Stadtwerke Heidenheim die
Windkraftanlage „Falkenberg 1“ weiter im Westen.
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- Ehrungen
Für den Baden-Württembergischen Meistertitel im Skilanglauf Sprint
2013 zeichnete der Bürgermeister Katharina Gold mit der Bürgermedaille
in Silber aus. Nico Fehleisen ist Baden-Württembergischer Meister im
Skilanglauf Distanz 2014. Auch er erhielt die Bürgermedaille und den
Dank und die Anerkennung der Gemeinde Bartholomä für diese tolle
sportliche Leistung.
Die Bürgermedaille in Gold wurde anschließend
Herrn Lothar Wolf verliehen. Herr Wolf war zwischen 1973 und 1991
Vorsitzender der DRK Ortsgruppe Bartholomä und maßgeblich am Aufbau
der DRK Ortgruppe beteiligt. Von 1989 bis 1999 übernahm Lothar Wolf
Verantwortung als Gemeinderat und war parallel auch dazu von 1995 bis
2003 Vertrauensmann (1. Vorsitzender) der Ortsgruppe des Schwäbischen
Albvereins Bartholomä. Für seine stets aktive ehrenamtliche Tätigkeit
und für seinen Einsatz für die Mitmenschen, die Bürgerschaft, für
unsere Landschaft und Natur würdigte Bürgermeister Kuhn den
Preisgekrönten als ein echtes Vorbild. Er zeichnete ihn namens der
Gemeinde Bartholomä mit der Bürgermedaille in Gold aus.
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- Vorberatung der Verbandsversammlung des Abwasserzweckverbandes Lauter-Rems
- Jahresrechnung 2013 - geplante Erweiterung der Verbandskläranlage
A. Sachverhalt
Die nächste Sitzung der Verbandversammlung ist am Montag, 17.11.2014
und wird daher im Gemeinderat vorberaten.
- Jahresrechnung 2013
Das Haushaltsvolumen im Haushaltsjahr 2013 lag im Vergleich zur
Planung des Haushaltsplanes 2013, der ein Volumen von 1.416.300,--€
vorgesehen hat deutlich, nämlich um 125.273,27 €, niedriger und
schließt mit 1.291.026,73 € ab.
Das geringere Haushaltsvolumen ergibt
sich im Wesentlichen aus einem schlankeren Verwaltungshaushalt. Es
wurden notwendige Unterhaltungsmaßnahmen mit Blick auf die anstehende
Erweiterung der Verbandskläranlage zurückgestellt und 2013 nicht
ausgeführt.
Seit 2009 hat der Verband wieder Schulden, infolge der
Finanzierung der beiden Photovoltaikanlagen. Der deckungsmäßige
Schuldenstand beträgt auf 31.12.2013 181.612,--€.
Zur Finanzierung von künftigen Tilgungsraten sind Rücklagen in Höhe von 45.973,13 € und
zur Finanzierung der Kläranlagenerweiterung 326.213,92 € an Rücklagen verfügbar.
Die Verbandskasse war während des gesamten Jahres liquide.
Für das Jahr 2013 war eine Betriebskostenumlage mit 762.600,--€ geplant.
Bezüglich der Investitionsumlage 2013 war im Haushaltsplan
ein Betrag mit 402.500,--€ veranschlagt. Abgerechnet wurden
tatsächlich insgesamt 354.753,--€.
Die Gesamtumlage 2013 beträgt für die Gemeinde Bartholomä insgesamt 73.899,25 €.
- Geplante Erweiterung der Verbandskläranlage
Am 18.06.2013 hat die Verbandsversammlung die Planungen zur Erweiterung der
Verbandskläranlage grundsätzlich gebilligt und die Verwaltung
beauftragt, die wasserrechtlichen Genehmigungen zur Erweiterung
einzuholen. Diese liegen nun seit August 2014 vor.
B. Beratung und Beschlussfassung
Der Geschäftsführer des Abwasserzweckverbandes, Bernd Schweizer, ging
auf die wesentlichen Ergebnisse der Jahresrechnung 2013 ein.
Ausführlich stellte er die geplanten Investitionen zur Erweiterung der
Verbandskläranlage dem Gremium vor. Die insgesamt mit 5,3 Mio.
veranschlagte Gesamtbaumaßnahme soll im kommenden Jahr begonnen
werden. Auf die Gemeinde Bartholomä entfällt immerhin ein Anteil von
rd. 400.000,-- Euro Kosten. Nach ausführlicher Beratung beauftragte
das Gremium die Vertreter in der Verbandsversammlung entsprechend den
Beschlussvorschlägen zuzustimmen.
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- Kindergarten „Fantadu“, Marktwiese
- Erweiterung der Öffnungszeiten
A. Sachverhalt
Die Öffnungszeiten der neu eingerichteten Kinderkrippe sind in der
Form der verlängerten Öffnungszeit von 7 Uhr bis 13 Uhr, montags bis
freitags gegeben. In der Regelgruppe „Fantadu“ sind bisher die
nachfolgenden Öffnungszeiten vorhanden:
montags bis freitags von 7.30 Uhr – 12.30 Uhr, zusätzlich dienstags
und mittwochs von 13.30 Uhr bis 16 Uhr.
Nach einer Bedarfsermittlung des Kindergartens lässt sich nun
feststellen, dass Eltern auch für die Regelgruppe „Fantadu“ die
verlängerte Öffnungszeit von 7 Uhr bis 13 Uhr wünschen, unter
Beibehaltung der zweimal wöchentlichen Öffnungszeit am Dienstag und
Mittwoch Nachmittag. Dies bedeutet ein erweitertes und damit flexibles
Betreuungsangebot in der Kinderbetreuung.
Die Ausweitung der regelmäßigen Öffnungszeit von bisher 30 Stunden/Woche auf 35
Stunden/Woche löst einen Personalmehrbedarf in Höhe von rd. 10 % einer
Vollzeitstelle aus. Hier entsteht ein zusätzlicher Kostenaufwand von
rund 5.000,--€/Jahr.
B. Beratung und Beschlussfassung
Nach kurzer Beratung stimmte der Gemeinderat der Erweiterung der Öffnungszeiten und der damit verbundenen anteilig höheren Kosten zu.
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- Windpark Falkenberg
- Einvernehmen der Gemeinde zum immissionsschutzrechtlichen Antrag
A. Sachverhalt
Die Stadtwerke Heidenheim AG beantragt die Errichtung und den Betrieb
von drei Windkraftanlagen (WEA‘n) des Typs Nordex N 117 (Nabenhöhe
140,6 m, Rotordurchmesser 116,8 m, Gesamthöhe 199 m, Nennleistung 2,4
MW) am Falkenberg. Der Standort befindet sich auf dem Grundstück
Flurstück 1260, Grundstückseigentümer ist die Forst-BW.
Der Standort der geplanten Windkraftanlage „Falkenberg 1“ ist lt. Antrag in einer
Entfernung von ca. 1.050 m zum nächsten Wohngebäude am Äußeren Kitzing geplant.
Rechtlich sind mit dieser Entfernung alle Belange des
Immissionsschutzes eingehalten, es besteht so ein Anspruch auf
Genehmigung. Der Gemeinde war jedoch immer daran gelegen, einen
möglichst großen Abstand zu den Wohnhäusern einzuhalten.
Mit dem beabsichtigten Verzicht durch die wpd onshore GmbH von zwei
Windkraftanlagenstandorte auf Gemarkung Weissenstein, Stadt
Lauterstein, die sich westlich des Falkenbergs direkt an der
Gemarkungsgrenze befanden, besteht grundsätzlich nun die Möglichkeit,
die Falkenberg 1 weiter nach Westen und damit in einer größeren
Entfernung zu platzieren.
Dazu teilt die Stadtwerke Heidenheim AG mit,
dass, wenn eine deutliche Verschiebung der Anlage nach Westen möglich
ist und genehmigt wird, diese Verschiebung von den Stadtwerken auch
realisiert wird.
B. Beratung und Beschlussfassung
Nach kurzer Aussprache erteilte das Gremium das baurechtliche Einvernehmen für die Anlagenstandorte „Falkenberg 2“
und „Falkenberg 3“ und begrüßte den Neuantrag für den geänderten Standort der „Falkenberg 1“.
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- Windpark Falkenberg
- Aufforstung einer Teilfläche von Grundstück Flst. Nr. 1219, Gewann „Mittelfeld“
A. Sachverhalt
Für die Inanspruchnahme von Waldflächen im Zuge der Errichtung und
des Betriebs der drei Windkraftanlagen sind hierzu Ausgleichs- und
Ersatzmaßnahmen durchzuführen. Hierzu ist als Ausgleichsmaßname eine
Teilaufforstung des Grundstücks Flurstück 1219 in einer mit 3 ha 50 a
Aufforstungsfläche beantragt.
B. Beratung und Beschlussfassung
Sehr unglücklich zeigte sich das Gremium aufgrund der Tatsache, dass
mit der Aufforstung von über 3 Hektar wertvolle Fläche der
Landwirtschaft entzogen wird. Daher beschloss das Gremium, kritisch
bei der zuständigen Behörde nachzufragen, ob im Zuge der
Waldumwandlung der Ausgleich tatsächlich im Verhältnis eins zu eins
flächengleich erfolgen müsse. Der Gemeinderat regt hier eine teilweise
Kompensation des naturschutzrechtlichen Ausgleiches an anderer Stelle an.
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- Europäisches Förderprogramm LEADER
- Schaffung eines Kulturhof Amalienhof, Erweiterung des Museums
A. Sachverhalt
Für die Arbeiten zur Errichtung einer Zwischendecke wurden
fünf Firmen aufgefordert, Angebote abzugeben. Nach Öffnung und Prüfung
der drei vorgelegten Angebote ist das Angebot der Firma Holzbau Gröner
mit einer Angebotssumme von 23.021,45 € (zzgl. MwSt.) das
Preisgünstigste.
B. Beratung und Beschlussfassung
Nach kurzer Aussprache beauftragte das Gremium einstimmig die Firma Holzbau Gröner, Bartholomä mit den Arbeiten.
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- Erweiterung der Straßenbeleuchtung
- insbesondere Beleuchtung der Querungshilfe der L 1162
A. Sachverhalt
Da sich im Bereich der Querungshilfe im Winter 2013/14
Verkehrsunfälle ereignet haben, wurde im Gemeinderat kritisch
hinterfragt, welche Maßnahmen zur größeren Sicherheit ergriffen werden können.
Eine Verkehrsschau im März 2014 unter Beteiligung der
zuständigen Straßenverkehrsbehörde und der Polizei hat die
Verkehrssicherheit jedoch bestätigt. Die Straßenverkehrsschau erkannte
keine grundsätzlichen Mängel in der verkehrssicherheitstechnischen
Hinsicht und stellte eine mögliche Beleuchtung der Querungshilfe ins
Ermessen der Gemeinde.
Für die Beleuchtung der Straße/n hat die
Gemeindeverwaltung aktuell konkrete Kostenvoranschläge eingeholt.
Demnach ergibt sich nachfolgendes Bild:
- Abschnitt A (Heubacher Straße, einschließl. Querungshilfe, 4 Straßenbeleuchtungs-Standorte,
nördlich der Landesstraße), Gesamtkosten, brutto: 16.020,15 €
- Abschnitt B (Baronenbergweg, Fußweg bis zur Querungshilfe, 1
Straßenbeleuchtungs-Standort), Gesamtkosten, brutto: 3.948,68 €
- Abschnitt C (Weg nördlich zum Friedhof bis Querungshilfe, 2
Straßenbeleuchtungs-Standorte), Gesamtkosten, brutto: 8.434,76 €
B. Beratung und Beschlussfassung
Nach intensiver Beratung beschloss das Gremium einstimmig, entlang
der Heubacher Straße die Straßenbeleuchtung bis einschließlich der
Querungshilfe zu erweitern. Eine Beleuchtung des Fußwegs zwischen dem
Baronenbergweg und der Querungshilfe wurde bei drei Ja-Stimmen, drei
Nein-Stimmen und drei Stimmenthaltungen hingegen mehrheitlich
abgelehnt.
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- Satzung über die Änderung der Satzung der Erhebung einer Zweitwohnungssteuer (Zweitwohnungssteuersatzung)
A. Sachverhalt
Besteuert wird das Innehaben einer Zweitwohnung in Bartholomä. Als
Steuergrundlage wird der jährliche Mietaufwand zugrunde gelegt und ein
Pauschalbetrag als Jahressteuer erhoben.
Gemäß § 5 Abs. 1 entsteht die Steuerschuld am Beginn des Kalendervierteljahres, in das der Beginn
des Innehabens der Zweitwohnung fällt. Andererseits endet die
Steuerpflicht gemäß § 5 Abs. 2 mit Ablauf des Kalendervierteljahres,
in dem der Steuerschuldner aus der Wohnung auszieht.
Problematisch an der rechtskräftigen Satzung ist die Dauer der „Überschneidung“ von 3
Monaten, weshalb eine redaktionelle Änderung der Satzung vorgeschlagen wird.
B. Beratung und Beschlussfassung
Nach kurzer Aussprache beschloss der Gemeinderat die Änderung der Satzung.
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- Ergebnisse der Straßenverkehrsschau vom 15. Oktober
A. Sachverhalt
Am 15. Oktober 2014 fand in Bartholomä die Straßenverkehrsschau unter
Beteiligung der Polizei, der Straßenmeisterei, der Unteren
Straßenverkehrsbehörde und der Gemeindeverwaltung statt. Bei der
Straßenverkehrsschau wurden die nachfolgenden Bereiche
angeschaut/beraten bzw. durch die Untere Straßenverkehrsbehörde
straßenverkehrsrechtlich angeordnet:
1. Schranke zwischen Straße „Krauthof“ und „Beckengasse“ (Beratung)
2. Beschilderung des angelegten Fußweges zw. der Straße „An der Hülbe“ und der Marktwiese (Anordnung)
3. Verkehrsberuhigter Bereich für einen Teilbereich des Albuchweges (Anordnung)
4. Überprüfung Knotenpunkt Landesstraße L 1221/L 1162 (Anordnung)
5. Überprüfung von geschwindigkeitsmindernden Maßnahmen im Zuge der Böhmenkircher Straße (Beratung)
6. Überprüfung der Verkehrssituation im Zuge der Steinheimer Straße (L 1165) im Bereich der Gebäude Steinheimer
Straße 2 – 4, insbesondere in Bezug auf die Ausfahrten aus den Privatgrundstücken
7. Sackgassenbeschilderung für den Theodor-Wolf-Weg
B. Beratung und Beschlussfassung
Nach kurzer Aussprache nahm der Gemeinderat die Ergebnisse der Straßenverkehrsschau zur Kenntnis.
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- Kenntnisnahme der Beschlüsse des Technischen Ausschusses vom 14.10.2014
Der Technische Ausschuss hat in seiner öffentlichen Sitzung am 14.10.2014 die nachfolgenden Beschlüsse gefasst,
die dem Gemeinderat zur Kenntnis gegeben wurden:
1. Neuer Spielplatz im Wohnbaugebiet „Hirschrain-Nord“ - Festlegung der einzelnen Spielgeräte
Im Beisein der beauftragten Firma Heinzmann, Schwäbisch Gmünd-Degenfeld hat der Technische Ausschuss die einzelnen
Spielgeräte mit „Wasserspiel, Sandbereich, Rutsche, Kletterturm, Schaukel, Federwipptiere, Tisch und Bank konkret
festgelegt.
2. Baugesuche
a.) Wohnhausumbau und Nutzungsänderung von Ladenräume zu Wohnzwecken, Grundstück Flst. 151/13, Hirschgasse
Der Bauherr plant einen Wohnhausumbau und die Nutzungsänderung vom bestehenden Ladenraum zu Wohnzwecken. Hierzu sind Befreiungen erforderlich.
Da die rechtlichen Voraussetzungen vorliegen, hat der Technische Ausschuss den Befreiungen einstimmig zugestimmt.
b.) Bauvoranfrage: Umbau/Sanierung des bestehenden Schuppens und Erweiterung mit erweiterter Ausführung als Offenstall mit Heu- und Strohlager
mit Bewegungsplatz, Grundstück Flst. 1139, Rötenbach
Der Bauherr plant den bestehenden Schuppen umzubauen/zu sanieren und in geänderter und erweiterter Ausführung als Offenstall
mit Heu- und Strohlager mit einem zusätzlichen Bewegungsplatz für Pferdehaltung anzulegen.
Es ist dazu das Einvernehmen der Gemeinde erforderlich. Der Technische Ausschuss hat mehrheitlich hierzu seine Zustimmung gegeben.
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- Dorfentwicklungsplanung Bartholomä
- Umsetzung der Ergebnisse
A. Sachverhalt
Vom Oktober 2013 – Juli 2014 fand in Bartholomä ein
Dorfentwicklungsprozess statt. Sehr erfreulich an diesem Prozess war
die große Beteiligung von vielen Bürgerinnen und Bürgern, die sich
aktiv eingebracht haben. In den verschiedenen Arbeitsgruppen wurden
Projektideen, Vorstellungen und Vorschläge für eine noch attraktivere
Gemeinde erarbeitet.
Bei einer Bürgerversammlung am 28. Juli 2014, zu
der mehr als 150 Personen anwesend waren, wurde von Sprecherinnen und
Sprechern der Arbeitsgruppen die Projektideen der Bevölkerung vorgestellt.
Bei dieser Bürgerversammlung wurde eine Priorisierung der
vorgeschlagenen Maßnahmen durch die Bürgerschaft durchgeführt.
B. Beratung und Beschlussfassung
Martin Theodor vom Büro Kobra stellte nochmals die Ergebnisse vor.
Nach ausführlicher Beratung fasste der Gemeinderat bei einer
Stimmenthaltung entsprechend der Priorisierung durch die Bürgerschaft
die nachfolgenden Beschlüsse:
- Sicherung der Grundversorgung (Lebensmittel)
Der Gemeinderat beauftragt die Verwaltung, für eine
mögliche Bebauung des kommunalen Grundstückes Flst. 342/4,
Hauptstraße, Kontakt mit Bauträgern/Investoren/Marktbetreibern/..
aufzunehmen.
- Energie autarke Gemeinde Bartholomä
Der Gemeinderat begrüßt sehr, dass sich eine Arbeitsgruppe ehrenamtlicher Bürgerinnen
und Bürger zu „Energie autarke Gemeinde Bartholomä“ gründet. Bis auf
weiteres wird hierzu in den kommunalen Haushaltsplanungen jährlich ein
Betrag von 1.000 € eingestellt.
- Sport und Fitness
Der Gemeinderat begrüßt, dass sich grundsätzlich hierzu ein Arbeitskreis gründet.
Gemeinsam mit dem Arbeitskreis soll in Bälde ein Gespräch unter
Beteiligung des Schwäbischen Turnerbund (STB), dem Internationalen
Bund (IB), den sporttreibenden Vereinen unter Federführung der
Gemeinde stattfinden.
-Tourismus
Der Gemeinderat begrüßt, dass sich grundsätzlich ein Arbeitskreis „Tourismus“, im Wesentlichen auch unter
Beteiligung der örtlichen Gastronomie, gründet.
- Tempo 30/40, Schwerlastverkehr
Die Ergebnisse der Überprüfung durch das
Regierungspräsidium Stuttgart sind abzuwarten. Eine Beratung des
Tagesordnungspunkts erfolgt in öffentlicher Sitzung zu gegebener Zeit.
- Wohnen im Alter
Der Gemeinderat beschließt, das Thema „Wohnen im
Alter“ in der Kombination mit Sicherung der Grundversorgung
(Lebensmittel) möglichst zu lösen (siehe oben).
- Kulturinitiative
Der Gemeinderat begrüßt es ausdrücklich, dass sich ein Arbeitskreis
„Kulturinitiative“ gründet.
- Wintereinbahnstraßenregelung
Der Gemeinderat beschließt, bei der zuständigen Straßenverkehrsbehörde
einen Antrag zu stellen, für die Untere und Obere Bärenbergstraße und
die Straße Baronenbergweg saisonal eine Einbahnstraßenregelung
anzuordnen
- Kinder- und Jugendfreundlichkeit/Vereinbarkeit Familie./Beruf / Verkehrsleitsystem für Kinder/Teilneugestaltung Marktwiese
- Der Gemeinderat beschließt, für die weitere Ausarbeitung
der Planungen zur „Marktwiese/Spielbereich, einschl Bolzplatz“ ein
Planungsbüro zu beauftragen.
- Für den Spielplatz Baronenbergweg wird
die Verwaltung beauftragt, durch das Setzen von 1 bis 2 Laubbäumen für
Schatten im Spielbereich zu sorgen.
- Der Gemeinderat begrüßt grundsätzlich die Aufstellung der „Kinderfiguren“ im öffentlichen
Straßenraum. Die Verwaltung wird beauftragt, geeignete Standorte zu wählen.
- Aufbau eines Dorfcafes
Der Gemeinderat begrüßt die Gründung eines Arbeitskreises zu diesem Thema. Der Gemeinderat regt hierzu an,
die Frage des Aufbaus eines Dorfcafes in der Kombination mit „Wohnen
im Alter“ und „Sicherung der Grundversorgung (Lebensmittel)“ ggf. zu
lösen (siehe oben).
- Anpassung Bebauungspläne/städtebauliches Konzept
Der Gemeinderat beschließt, die grundlegenden Fragen gemeinsam
mit einem Planungsbüro zu erörtern. Diese Erörterung wird in einer
nachfolgenden öffentlichen Sitzung des Gemeinderates erfolgen.
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- Bekanntgaben/Verschiedenes
13.1. Straßenbeleuchtung Neubaugebiet Hirschrain-Nord – Auswahl der Leuchte
Nach kurzer Aussprache beschloss der Gemeinderat einstimmig, für die neue Straßenbeleuchtung den
Beleuchtungskörper „Mini Luma“ des Herstellers Philips zu verwenden.
13.2. Postkartenaktion der Touristikgemeinschaft Sagenhafter Albuch e.V.
Der Vorsitzende informierte über die neuen Postkartenmotive, die durchweg Zustimmung im Gremium fanden.
13.3. Kindergarten Arche Noah, Leitungsfreistellung
Der Gemeinderat stimmte einer Lösung zu, wonach für die Planung und Einrichtung der dritten
Kindergartengruppe im Kindergarten „Arche Noah“ eine Leitungsfreistellung auf zwei Monate genehmigt wird.
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- Anfragen der Gemeinderäte
Die Anfrage der Gemeinderäte richteten sich zu dem nachfolgenden Punkt:
- Fahrradabstellplatz am Dorfhaus
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Ende der öffentlichen Sitzung um 21.35 Uhr.
Eine nicht-öffentliche Sitzung mit zwei Tagesordnungspunkten schloss sich an.
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