Ein Großteil der
Berufstätigen kommt in den Wintermonaten erst nach Einbruch der Dunkelheit nach Hause. Der Außenstehende erkennt auf
den ersten Blick, dass in vielen Wohngebäuden die Bewohner noch nicht zurückgekehrt sind. Gekippte Balkontüren und
Fenster, hochgezogene Rollläden und unzureichend gesicherte Eingangstüren signalisieren auch dem ungebetenen Gast,
dem Einbrecher, dass er in diesem Wohnhaus zumindest vorübergehend noch niemand antreffen wird und leichte Beute
machen kann.
Die polizeiliche Kriminalstatistik belegt, dass im Zuständigkeitsbereich des Polizeireviers Schwäbisch Gmünd im vergangenen Jahr an die 110 Wohnungseinbrüche zu verzeichnen waren. Für das laufende Jahr 2016 mussten bislang im hiesigen Revierbereich von Schwäbisch Gmünd bereits über 90 Fälle von Wohnungseinbrüchen bearbeitet werden. Auffällig ist hierbei dass über 40 Fälle bereits im Versuchsstadium stecken blieben und somit ein wirksamer Einbruchsschutz durch bauliche Maßnahmen seine Wirkung zeigte.
Im Rahmen dieser Aufklärungsaktion beabsichtigt das Polizeipräsidium Aalen in Zusammenarbeit mit der Aktion „Sichere Stadt Schwäbisch Gmünd“ in erster Linie Bewohner von Einfamilienhäusern und Wohnungen zu sensibilisieren, sie auf offensichtliche Schwachstellen der Gebäudesicherung hinzuweisen und sie um zeitnahe Hinweise von verdächtigen Wahrnehmungen zu bitten.