Am vergangenen Sonntag
wurde im ökumenischen Gottesdienst in der Kath. Kirche, wie auch bei der Totenehrung am Mahnmal auf dem Wirtsberg der Toten von Krieg
und Gewaltherrschaft gedacht.
Das ökumenische Liturgieteam der Kirchengemeinden hatte einen sehr ansprechenden Gottesdienst vorbereitet. Im Mittelpunkt der
kirchlichen Feier stand der Friedensgedanke. In einem szenischen Spiel wurde dargestellt, dass der Friede wie ein Samen ist, der
gepflegt werden muss, damit er schließlich Früchte tragen kann. Die ständige Pflege, das fortwährende Bemühen um den Frieden obliege
dabei uns, ob im Umgang zuhause in der Familie, im Verein, in unserem Dorf oder unter den Nationen. Jeder Kirchenbesucher bekam
symbolisch einen Samen überreicht.
Nach dem gemeinsamen Marsch auf den Wirtsberg erinnerte Bürgermeister Thomas Kuhn in einer kurzen Ansprache an die Schrecken der
Weltkriege und dem Sterben so vieler Unschuldiger. Der Volkstrauertag sei nicht nur ein Tag der Trauer, sondern ein Tag der Erinnerung,
ein Tag des Dankes und der Hoffnung.
Der Musikverein intonierte sodann das Stück „Ich hatt' einen Kameraden“, während stellvertretend für die Bürgerschaft der
Gemeinderat am Mahnmal auf dem Wirtsberg einen Kranz niederlegte. Die Abordnung der Vereine senkte zur Würdigung an die gefallenen und
vermissten Soldaten die Fahnen.
Abschließend dankte der Bürgermeister allen Bürgerinnen und Bürgern, den beiden Kirchengemeinden für die inhaltsvolle Gestaltung des
Gottesdienstes, dem Musikverein, der Feuerwehr, den Fahnenabordnungen und den Gemeinderäten, die sich zum stillen und sehr wichtigen
Gedenken am Ehrenmal auf dem Wirtsberg versammelt haben.