Zu einem kommunalpolitischen Gedankenaustausch trafen sich die Gemeinderäte von Bartholomä und Essingen mit Bezirksbeirat Lauterburg,
sowie Verwaltungsvertreter beider Kommunen in Bartholomä.
Bei seiner Begrüßung in der Bartholomäer Laubenhartschule verwies der gastgebende Bürgermeister Thomas Kuhn zunächst auf die verschiedenen
Beziehungen, und Verbindungen beider Nachbarkommunen, wie beispielsweise im Rahmen der Zusammenarbeit in der Touristikgemeinschaft
Sagenhafter Albuch.
Bei der anschließenden Besichtigung der generalmodernisierten Laubenhartschule konnten Bürgermeister Kuhn sowie Schulleiter Bernd Pfrommer
die bis auf wenige Restarbeiten abgeschlossenen Maßnahmen sowie den Schulbetrieb vorstellen. Im Zuge der Generalmodernisierung wurden Teile
des Gebäudes grundsaniert. Durch multifunktionale Zuschnitte und Ausstattungen stehen auch für Vereine und Gruppen geeignete Räumlichkeiten
zur Verfügung, die zudem entsprechend barrierefrei ausgestaltet sind. Die Gesamtkosten der Generalmodernisierung betragen rund 1,6 Millionen
Euro, die durch Zuschüsse aus verschiedenen Förderprogrammen gefördert werden.
Nur wenige hundert Meter entfernt von der Laubenhartschule konnte Bürgermeister Kuhn dann den Gästen die aktuell begonnene Baumaßnahme im
Bereich des Dorfhauses vorstellen. Hier entstehen durch den Umbau des Gebäudes für etwa 1,05 Millionen Euro das Rathaus und insgesamt ein
weiteres multifunktional nutzbares Gebäude für Vereine und Kirchengemeinden. Es werden zwei Säle, die durch eine mobile Trennwand verbunden
werden, eingerichtet. Die Gemeindeverwaltung wird in das zukünftige 1. Obergeschoss einziehen, das dann barrierefrei erreichbar ist.
Durch diese Gesamtmaßnahme der Generalmodernisierung der Laubenhartschule und dem Umbau des Rathauses entstehen deutliche Kostensynergien.
So kann das bisher vorhandene Rathausgebäude einer privaten Nutzung zugeführt und damit aus der öffentlichen Unterhaltungslast entlassen
werden. Insgesamt können durch beide Maßnahmen kommunale Gebäude eingespart und somit Kosten im laufenden Betrieb und durch die
energetischen Sanierungsmaßnahmen bei gleichzeitiger Verbesserung für die Nutzer, reduziert werden.
Anschließend traf man sich im Kulturhof. Nach einer kurzweiligen Einführung in die Geschichte des Amalienhofes und die Entstehung der
Museumsscheune und den Kulturhof sowie über die wertvolle Arbeit der ehrenamtlich tätigen „Amalienhofmuseums-Rentner“ durch deren
Sprecher, Lothar Wolf, hob auch der Essinger Bürgermeister Wolfgang Hofer, die gute Zusammenarbeit beider Kommunen hervor. Im Hinblick auf
die besichtigten Baumaßnahmen in Bartholomä zollte er Respekt für diesen „Bartholomäer Weg“, der seiner Ansicht nach
zukunftsweisend sei.
Er ging ebenfalls auf verschiedene Essinger Baumaßnahmen in und um die Remsursprungsgemeinde ein, so insbesondere auf die Remstal Gartenschau
2019.
Beim anschließenden gemeinsamen Austausch wurden die Aspekte weiter vertieft und viele andere Themen angesprochen sowie die interkommunalen
Beziehungen beider Kommunen weiter gepflegt.