Die erste Glättemeldeanlage (GMA) im Ostalbkreis ist in Betrieb. Damit geht eine seit langen Jahren seitens der Gemeinde Bartholomä
gegebene Anregung dem Land und der Landkreisverwaltung gegenüber in Erfüllung. Die Meldeanlage am Standort an der Landesstraße 1162 im
Möhnhof unterstützt die Arbeit der Straßenmeisterei Schwäbisch Gmünd in dem sie ständig aktuelle Daten liefert. Auf sich anbahnende
oder bereits eingetretene winterliche Straßenverhältnisse können so die Mitarbeiter der Straßenmeisterei schneller und besser
reagieren.
Die Anlage ist ausgestattet unter anderem mit einer Sensorik für die Lufttemperatur, die Fahrbahntemperatur, Winddaten und das Restsalz
auf der Fahrbahn der vorhergehenden Streuungen. Des Weiteren ist die Einrichtung mit einer Kamera ausgerüstet, die einen detaillierten
Blick auf die Wetter- und Verkehrssituation vor Ort erlaubt.
Dank dieser Meldeanlage kann nun die Straßenmeisterei Schwäbisch Gmünd eine zeitnähere Einschätzung der Wettersituation vornehmen.
Infolge der vor Jahren vorgenommenen Verlegung der Zuständigkeit auf den Standort der Straßenmeisterei Schwäbisch Gmünd war die
Einschätzung der Wetterlage und der Straßenverhältnisse auf der Albhochfläche tatsächlich nicht ganz einfach. Nun steht den
Mitarbeitern der Straßenmeisterei ein technisch ausgereiftes Hilfsmittel zur Verfügung, um Einsätze effizienter und damit
wirtschaftlicher vornehmen zu können. Die rund 30.000 € teure Anlage ist mit Blick auf eine hoffentlich damit einhergehende
Verbesserung der Verkehrssicherheit und eine wirtschaftlichere Betriebsführung gerechtfertigt.
Die Gemeinde Bartholomä begrüßt ausdrücklich die Anschaffung und Installation dieser Glättemeldeanlage, nachdem sie schon seit Jahren
auf die Einrichtung einer solchen Anlage für die Landesstraße 1162 gedrängt hatte. Bürgermeister Kuhn dankte daher den zuständigen
Stellen des Landes Baden-Württemberg und der zuständigen Landkreisverwaltung für die Anschaffung und hofft, damit eine wirksame und
sehr nützliche Unterstützung der Einsatzkräfte erreichen zu können. Dass im Winterdienst durch die eingesetzte Technik dennoch nicht
alle Eventualitäten vom Winterdienst erledigt werden, liege aber auf der Hand, so der Bürgermeister. Trotz guter technischer
Voraussetzungen ist jeder Verkehrsteilnehmer verpflichtet, durch seine Fahrweise und vor allem durch eine angemessene winterliche
Ausrüstung selber Sorge zu tragen, sicher und unfallfrei durch den Winter zu kommen.