Gemeinde Bartholomä

Volkstrauertag
23.11.2018

Am vergangenen Sonntag wurde im ökumenischen Gottesdienst in der Kath. Kirche, wie auch bei der Totenehrung am Mahnmal auf dem Wirtsberg der Toten von Krieg und Gewaltherrschaft gedacht.
Im Mittelpunkt der kirchlichen Feier stand der Friedensgedanke. In einem sehr stimmigen Gottesdienst wurden verschiedene Texte und Dialoge zum Thema vorgetragen. Musikalisch umrahmt wurde die Feier durch den Chor „one voice“.
Nach dem gemeinsamen Marsch auf den Wirtsberg erinnerte Bürgermeister Thomas Kuhn in seiner Ansprache an die Schrecken des 1. Weltkriegs, der vor genau 100 Jahren endete. Dieser Krieg zeige, wohin ein übersteigerter Nationalismus die Staaten Europas geführt habe. Wie stehe es heute um den Nationalismus in einzelnen Staaten, so frage man sich. Und was sei uns hier in Deutschland Frieden und Freiheit und unsere Demokratie heute wert ? Der Volkstrauertag mahne nicht nur zum Frieden, sondern sei ein Tag der Hoffnung, so der Bürgermeister.
Der Musikverein intonierte sodann das Stück „Ich hatt' einen Kameraden“, während stellvertretend für die Bürgerschaft der Gemeinderat am Mahnmal auf dem Wirtsberg einen Kranz niederlegte. Die Abordnung der Vereine senkte zur Würdigung an die gefallenen und vermissten Soldaten die Fahnen.
Abschließend dankte der Bürgermeister allen anwesenden Bürgerinnen und Bürgern, den beiden Kirchengemeinden für die würdige Gestaltung des Gottesdienstes, dem Chor „one voice“, dem Musikverein Bartholomä, der Feuerwehr, den Fahnenabordnungen und den Gemeinderäten, die sich zum stillen und wichtigen Gedenken am Ehrenmal auf dem Wirtsberg versammelt haben.

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