Für die Verhandlungen und Entscheidungen bei Strafsachen
der jeweiligen Amtsgerichte werden Schöffengerichte gebildet. Schöffen sind ehrenamtliche Laienrichter, die durch ihr Stimmrecht auf die
Entscheidungsfindung der Gerichte Einfluss haben. Es gibt Schöffengerichte für Straftaten, die von Erwachsenen begangen wurden und
Jugendschöffengerichte.
An die Schöffen werden keine besonderen Anforderungen im Sinne einer formalen Qualifikation gestellt. Es kann aber nicht bestritten werden, dass sich
nicht jeder Bürger in gleicher Weise eignet, über andere Menschen zu Gericht zu sitzen. Das Amt verlangt aus sich heraus bestimmte Eigenschaften.
Schöffen sollen einwandfreie, kluge, rechtlich denkende, unvoreingenommene Personen sein.
Schöffen und Jugendschöffen werden vom Schöffenwahlausschuss des Amtsgerichts auf die Dauer von fünf Jahren gewählt.
Die Gemeinden haben für die Wahl der Schöffen und Jugendschöffen für die Geschäftsjahre 2019 bis 2023 Vorschlagslisten aufzustellen.
In diese Vorschlagslisten, die alle Gruppen der Bevölkerung angemessen berücksichtigen sollen, dürfen nur Personen aufgenommen werden, die Deutsche
im Sinne des Artikels 116 Grundgesetz sind. Nicht aufgenommen werden dürfen Personen, die zum Amt des Schöffen bzw. Jugendschöffen unfähig sind oder
nicht berufen werden sollen.
Nicht berufen werden können/sollen z.B.
Jugendschöffen sollen außerdem erzieherisch befähigt und in der Jugenderziehung erfahren sein.
Wenn Sie Interesse haben, das Amt des Schöffen oder Jugendschöffen auszuüben oder geeignete Personen vorschlagen können, dann melden Sie sich bis
spätestens Montag, 23. April 2018 bei der Gemeindeverwaltung Bartholomä schriftlich oder telefonisch
07173/97820-0. Hier erhalten Sie auch nähere Informationen.
Ihr Vorschlag muss die folgenden Angaben beinhalten: Familienname, ggf. Geburtsname, Vornamen, Geburtstag, Geburtsort mit Angabe Kreis und Land,
Beruf und Anschrift.