Gemeinde Bartholomä

Grußwort des Bürgermeisters
24.04.2020

Liebe Bürgerinnen und Bürger, liebe Bartholomäer,
einzig aktuell beherrschendes Thema ist und bleibt das Coronavirus. Nun sind aktuell einzelne Lockerungen der seither bestehenden Einschränkungen beschlossen: Seit dieser Woche dürfen die Einzelhändler ihre Geschäfte grundsätzlich wieder öffnen, ab Mai besteht die berechtigte Hoffnung, dass in den Schulen wieder schrittweise unterrichtet wird. Wenn auch nur langsam, so plant die Politik mit Bedacht wieder den Weg in eine Normalität. Aufgrund der öffentlichen Diskussion treten für mich momentan gleich mehrere Punkte deutlich hervor: So stehen wir leider erst am Anfang dieser Pandemie und die bisherigen „Erfolge“ in der Bekämpfung des Virus sind in unserem Land zwar durchaus ansehnlich, aber halt auch sehr brüchig. Von „einem zarten Pflänzchen“ ist da die Rede. Deutlich wird, dass das bisher Erreichte einer bisherigen eisernen Disziplin, einem großen Wohlwollen und einem tiefen Verständnis in unserer Bevölkerung zu verdanken ist. Im übrigen auch unserem gut funktionierendem Gesundheitssystem. Dafür bin ich sehr dankbar.
Doch ist mir wichtig, dass wir die jetzt beschlossenen „Lockerungen“ nicht mit „Lockungen“ verwechseln dürfen. Wir werden die in vorcoronaischen Zeiten gewohnten Freiheiten leider nicht so schnell wieder zurückbekommen. Ich bin überzeugt, dass wir unser Verhalten wegen des Virus nicht nur kurzfristig ändern. Das Tragen eines Mundschutzes zum Beispiel, der sicherlich für viele von uns ungewohnt ist. Keine Sorge, so ein Mundschutz ist kein „Maulkorb“ und führt auch nicht zum „Gesichtsverlust“. Er kann in unserer momentanen Situation nur hilfreich sein.
Das Virus wird unser Verhalten leider auch mittelfristig bestimmen: das Abstandsgebot etwa oder die Hygieneetikette, die es auch zukünftig zu beachten gilt. Wichtig ist, dass wir in absehbarer Zeit wieder zu unseren gewohnten Freiheiten kommen können, etwa, sich wieder zu versammeln oder wieder (unbegrenzt) zu reisen. Wichtig ist mir dabei, dass wir an die denken, die vom Virus betroffen sind und hoffen, dass sie gesund werden. Dafür sollten wir alle die momentanen Einschränkungen in Kauf nehmen.
Verbunden mit der Hoffnung, dass wir gestärkt aus dieser Krise kommen, danke ich Ihnen allen für Ihr verantwortliches Verhalten, Ihre Geduld, Ihre Zuversicht, die in unserem Dorf gelebte Solidarität und die gegenseitige Unterstützung. Das alles werden wir noch weiterhin gut gebrauchen können.
Bleiben Sie gesund.

Ihr

Thomas Kuhn
Bürgermeister

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