
Leider hat die Corona-Krise auch die Aktivitäten unseres Amalienhof-Teams in diesem Jahr stark ausgebremst, so konnten doch
wichtige Arbeiten nicht oder nur im geringen Umfang erledigt werden.
Auch angemeldeten Besuchergruppen mussten wir leider coronoabedingt absagen, was einer Werbung für unser Museum eben nicht
förderlich sein kann. Schließlich soll unsere Museumsscheune ein Aushängeschild für unsere Kultur und den Tourismus in unserer
Gemeinde darstellen. Aber das Team der Amalienhof-Rentner ließ und lässt sich schließlich nicht entmutigen.
Trotzdem konnten wir noch in der Zeit vor der Krise einige Dinge vorbereiten, um dann auch, nachdem kleine Lockerungen möglich
waren, in Kleingruppen an unserem „Projekt“ weiterarbeiten. Schließlich gibt es viele Ecken im Museum wo getrennt
voneinander gearbeitet werden konnte. Unser neuestes Projekt war die Erstellung von Regalen und Vitrinen in Eigenregie für ca. 130
historische Waagen aus drei Jahrhunderten. Damit können wir nun einen kleinen Teil der Geschichte des Wiegens aufzeigen. Die
Waagen konnten wir im letzten Jahr von einem Sammler aus Herbrechtingen übernehmen. Mit dem handwerklichen Können und Engagement
des Teams, konnten wir dieses Projekt planen, konstruieren und in vielen Arbeitsstunden umsetzen.
Doch auch die stetige Pflege unseres Museums ist ein wichtiger Bestandteil des wöchentlichen Arbeitseinsatzes. So werden Möbel
restauriert, Musiktruhen und andere Wohnungs- und Haushaltsgegenstände aus den 50gern und 60gern repariert und wieder in Gang
gebracht sowie Instandhaltungsarbeiten im Innern der Museumsscheune durchgeführt, usw. Es gibt weiterhin viel Arbeit im Museum.
Weitere Unterstützer und Unterstützerinnen zur Pflege und zum Erhalt unseres Brauchtums sind immer gerne willkommen.
Als weitere Ausstellungsobjekte suchen wir:
- alte Puppenstuben
- alte, traditionelle Spiele
- Blechspielzeuge
- Kinderkaufläden
und alles was zum Spielen gedacht war und ist, oder Exponate die zu einem „Tante-Emma-Laden“ passen würden.
Deshalb eine Bitte: Stöbern Sie in Ihren Kellern, Dachböden oder auch in Scheunen. Vielleicht finden Sie dort noch
„Unikate“ die wir ausstellen könnten.
Kontakt: Sprecher Erwin Ritz, 07173-7537 oder
per E-Mail.
Mit den besten Wünschen für Ihre Gesundheit grüßt Sie das Museums-Team!