Fast auf den Tag genau 50 Jahre nachdem das Sport- und Bildungszentrum des Schwäbischen Turnerbunds (STB) eröffnet wurde,
rollten nun die Bagger an. In den kommenden Monaten wird die Anlage mit Sanierungs-Maßnahmen für knapp 9 Millionen Euro auf den
neusten Stand gebracht.
„Ziel dabei ist, neben energetischen Aspekten, den heutigen Anforderungen wieder zu entsprechen. Schwerpunkte sind die
Schlafmöglichkeiten und die Gastronomie – außerdem wird aus der Gerätturnhalle eine Multifunktionshalle. Bartholomä als
Bildungsstätte spielt für den STB eine elementare Rolle. Ohne diesen Standort wären wir nicht in der Lage den Bedarf an Angeboten
zu decken“, sagt Wolfgang Drexler, Präsident des Schwäbischen Turnerbunds. Besonderen Dank richtete er dabei an das Land
Baden-Württemberg sowie den Württembergischen Landessportbund und den beiden badischen Sportbünden Baden Nord und Baden Freiburg,
ohne deren Unterstützung diese Modernisierung nicht möglich wäre.
Die Aus-, Fort- und Weiterbildung der Übungsleiter und Trainer steht im Fokus der STB-Verbandsarbeit. Eine qualitativ hochwertige
Bildung ist dabei das Ziel. Dieses wird verfolgt mithilfe unterschiedlicher Bildungseinrichtungen, wie den Landessportschulen, den
STB-Regio-Zentren sowie eben dem Standort Bartholomä. Das Besondere an Bartholomä ist, dass diese Bildungsstätte Eigentum des STB
ist und mit ihren unzähligen Möglichkeiten optimale Voraussetzungen für eine Vielzahl an Bildungsmaßnahmen bietet. Es liegt
idyllisch auf der Ostalb, fernab von Stress und Hektik. Und genau das soll nun als Profil geschärft werden – auch durch die
Modernisierung. „Bartholomä bietet uns eine riesige Chance. Gesundheitssport findet immer mehr auch draußen statt. Hier hat
der Standort Bartholomä natürlich herausragende Vorteile zu bieten. Unsere Bereiche Natursport Sommer und Winter finden hier
optimale Bedingungen vor, ebenso wie andere Gesundheitsangebote. Wir hoffen daher, dass wir die bisherige Anzahl von 13.000
Übernachtungen pro Jahr an diesem Standort nach der Sanierung steigern können“, erklärt Wolfgang Drexler.
Für die Sanierung wird die Einrichtung im kommenden Jahr geschlossen bleiben, um die Arbeiten möglichst schnell ausführen zu
können. Geplanter Termin für die Wiedereröffnung ist Anfang des Jahres 2022.