Am vergangenen Sonntag
wurde im ökumenischen Gottesdienst in der Kath. Kirche, wie auch bei der Gedenkfeier am Mahnmal auf dem Wirtsberg der Toten von
Krieg und Gewaltherrschaft gedacht.
Im Mittelpunkt der kirchlichen Feier stand der Friedensgedanke. In einem sehr stimmigen Gottesdienst wurden verschiedene Texte
vorgetragen. Über die Begriffe „Ohnmacht“, „Feindbilder“, „Shalom“ und
„Zufriedenheit“ führten die Mitarbeiter des ökumenischen Liturgiekreises mit verschiedenen Gedanken zum Thema Frieden
hin.
Musikalisch umrahmt wurde die Feier durch Organist Carsten Weber und gesanglich durch eine coronakonforme kleine Besetzung des
Chors „One Voice“ unter Leitung von Caroline Kuhn.
Im Anschluss fand aufgrund der aktuellen Lage im kleineren Kreis die Gedenkfeier auf dem Wirtsberg statt. Dort erinnerte
Bürgermeister Thomas Kuhn in seiner Ansprache an die jetzt schon lange und gute Zeit des Friedens, die wir seit Ende des 2.
Weltkriegs in Deutschland seit mehr 75 Jahren haben. Dieser Friede hat viele Gründe. Doch gelte es, ihn immer wieder auf neue zu
verteidigen, zu bewahren, dass der Friede bleibe. Der Volkstrauertag mahne nicht nur zum Bewahren des Friedens, sondern sei ein Tag
der Hoffnung, so der Bürgermeister.
Der Ortsbeauftragte des Volksbundes der Kriegsgräberfürsorge, Jan Ruben Haller, zitierte sodann Gedanken zum Volkstrauertag.
Stellvertretend für die Bürgerschaft legte der Gemeinderat am Mahnmal auf dem Wirtsberg einen Kranz nieder. Die Abordnung der
Vereine senkte zur Würdigung an die gefallenen und vermissten Soldaten die Fahne.
Abschließend dankte der Bürgermeister allen anwesenden Bürgern, dem ökumenischen Liturgieteam für die würdige Gestaltung des
Gottesdienstes, der Feuerwehr, der Fahnenabordnung und den Gemeinderäten, die sich zum stillen und wichtigen Gedenken am Ehrenmal
auf dem Wirtsberg versammelt haben.