Sehr geehrte Bürgerinnen und Bürger,
liebe Bartholomäerinnen und Bartholomäer,
es ist eine gute Tradition, am Beginn des neuen Jahres alles Gute zu wünschen, vor allem Gesundheit für das bevorstehende Jahr. In
diesem Jahr erhält dieser Neujahrswunsch plötzlich eine besondere, eine ganz wichtige Bedeutung.
Daher will ich es gerne mit dieser guten Tradition halten und wünsche Ihnen, liebe Leserin und lieber Leser ein gutes neues Jahr
und darin viel Gesundheit!
Fragt man allgemein die Menschen, was denn das Wichtigste für sie ist, so erhält man regelmäßig die Gesundheit zur Antwort. Es ist
ein sehr hohes Gut, das jede/jeder von uns erhalten und gesichert haben will.
Nur so verstehe ich daher die Haltung unseres Staats, dieses hohe Gut der Gesundheit in unserem Land und damit für jeden Bürger und
jede Bürgerin zu schützen. Dieser Schutz kann gelingen, wenn die getroffenen Regelungen und Bestimmungen von allen respektiert,
beachtet und eingehalten werden.
Dazu bedarf es der Überzeugung, dass jede/r durch eigenes Verhalten beitragen kann, Gesundheit für sich und für andere zu erhalten.
Zugegeben: der derzeitige Stillstand wirkt beschwerlich und ist für uns alle sehr einschneidend. Hoffentlich wirkt er bald auch in
die bezweckte Richtung: die Anzahl der Neuinfizierten zu senken, die Ausbreitung einzudämmen.
Dazu haben wir gemeinsam in Bartholomä schon gute Erfolge erreichen können: Beim ersten Lockdown im Frühjahr und jetzt vor
Weihnachten, als ich bei der Anzahl von bis zu zehn gleichzeitig an Corona erkrankten Bürgern die Sorge hatte, dass sich das Virus
noch weiterverbreitet. Jedoch haben wir das gemeinsam durch die Einhaltung der Maßnahmen gut hinbekommen, denn momentan haben wir
im Dorf nur zwei erkrankte Personen. Gute und rasche Besserung an dieser Stelle.
Das zeigt mir deutlich: Wir lösen diese Krise nicht, in dem wir gegen die Schutzmaßnahmen sind. Nein. Wir lösen sie, indem wir
gegen das Virus selber etwas unternehmen: durch Einhaltung der Maßnahmen und durch die jetzt anlaufende Impfung.
In diesem Sinne möchte ich an Sie weiterhin appellieren, behalten Sie Ihr bisher gezeigtes Verantwortungsbewusstsein bei. Aktuell
ist (noch) nicht die Zeit, über den eigenen Hausstand hinaus eine größere Familienfeier, ein Geburtstag, eine Zusammenkunft zu
begehen. Die jetzt geltenden Kontaktmaßnahmen sind begrenzt auf den eigenen Hausstand und eine weitere Person. Das zählt jetzt.
Ich bin fest überzeugt: Je weniger wir Schutzregelungen einhalten, umso länger, umso schwieriger, auch verlustreicher wird diese
Wegstrecke sein. Je besser es uns weiterhin gelingt, Kontakte zu vermeiden, umso eher, umso früher können wir sie wiederhaben. Zu
diesem Verzicht lade ich Sie herzlich ein.
In diesem Sinne wünsche ich Ihnen der guten Tradition anknüpfend ein gutes, ein gesundes Jahr 2021.
Ihr
Thomas Kuhn
Bürgermeister