Der Volkstrauertag 2021 – ein Friedenstag
19.11.2021

Station beim Friedensweg am Volkstrauertag 2021
Am vergangenen Sonntag wurden bei zwei Feiern dem Thema „Frieden“ gedacht: bei der Gedenkfeier am Mahnmal auf dem
Wirtsberg, die vor allem der Bartholomäer Toten und Vermissten der Kriege gedachte und bei einem Friedensweg, zu dem sich die
Bürgerschaft am späten Nachmittag am Rathaus versammelte, um unter dem Thema „Frieden“ sich gemeinsam auf den Weg zu
machen.
Mit dem Musikstück „In Ewigkeit“ eröffnete der Musikverein Bartholomä die Gedenkfeier auf dem Wirtsberg. Diese Feier
nimmt die Bartholomäer Gefallenen und Vermissten der Weltkriege in den Blick. Dort erinnerte der Ortsbeauftragte des Volksbundes
Kriegsgräberfürsorge, Oliver Ziegler, in seiner Ansprache an den Wert, in Frieden zu leben. „Wer im Gedächtnis seiner Lieben
lebt, der ist nicht tot, der ist nur fern; tot ist nur, wer vergessen wird.“ Dieses Gedenken aufrecht zu erhalten, sei
Verpflichtung für uns alle, so Oliver Ziegler. Bürgermeister Thomas Kuhn zitierte sodann Gedanken zum Volkstrauertag und sprach das
Totengedenken, das im Jahr 1952 von Bundespräsident Theodor Heuss eingeführt und von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier im
vergangenen Jahr in Reaktion auf die terroristischen und antisemitischen Gewaltakte der jüngsten Zeit in geänderter Form formuliert
ist.
Stellvertretend für die Bürgerschaft legte der Gemeinderat am Mahnmal auf dem Wirtsberg einen Kranz nieder. Die Abordnungen der
Vereine senkten zu dem Musikstück „Ich hatt' einen Kameraden“ zur Würdigung die Fahnen.
Im Mittelpunkt der nachmittäglichen Gedenkfeier stand ganz zentral der Friedensgedanke. In einem sehr stimmigen und schönen
Friedens-Gottesdienst haben sich Bartholomäer Bürgerinnen und Bürger auf den Weg vom Rathaus in Richtung Friedhof aufgemacht, um
anhand von Texten und Liedern Gedankenanstöße zum Thema Frieden auszutauschen. Die Mitarbeitenden des ökumenischen Liturgieteams
der beiden Kirchengemeinden, haben den Friedensweg sehr ansprechend und inhaltlich wertvoll vorbereitet.
An drei Stationen wurden Lieder und Texte vorgetragen. Die Bartholomäer Schüler Vivien Ritz und Benny Mezger vom
Rosensteingymnasium Heubach lasen Textpassagen vor, die das Thema verdeutlichten. Musikalisch umrahmt wurde die Feier durch den
Chor „One Voice“ unter Leitung von Caroline Kuhn.
Abschließend der beiden Feiern bedankte sich der Bürgermeister bei den Besucherinnen und Besuchern am Wirtsberg und den
Teilnehmenden des Friedenswegs, beim Musikverein Bartholomä, dem Chor „One Voice“ für die musikalische Begleitungen,
dem Ortsbeauftragten Kriegsgräberfürsorge, den Mitgliedern des Ökumenischen.Liturgieteams, den Schülern des Rosensteingymnasiums,
den Fahnenabordnungen und bei der Freiwilligen Feuerwehr für den reibungslosen Ordnungsdienst.