LEADER-Bewerbung durch die Brenzregion
08.07.2022
Die Gemeinde Bartholomä unterstützt die Bewerbung
Am 22. Juni 2022 lud die LEADER-Aktionsgruppe LAG Brenzregion zu ihrem Regionalforum in der Schranne in Giengen ein. Eingeladen
waren zu dieser Veranstaltung alle Interessierten aus der Brenzregion, die sich zum Stand der LEADER-Bewerbung informieren wollten.
Als Repräsentanten der Landkreise der Brenzregion nahmen Landrat Peter Polta für den Landkreis Heidenheim, Landrat Heiner Scheffold
für den Alb-Donau-Kreis und für den Ostalbkreis die Erste Landesbeamtin Gabriele Seefried teil. Zahlreiche Bürgermeister, darunter
auch Bartholomäs Bürgermeister Thomas Kuhn und Ortsvorsteher, eine große Anzahl der Steuerungsgruppenmitglieder der LEADER
Aktionsgruppe (LAG) sowie Vertreterinnen und Vertreter von Interessengruppen folgten der Einladung. Dies verdeutlicht den
Bottom-up-Ansatz, den das LEADER-Programm erfolgreich umsetzt.
Nach den einleitenden Worten vom Leiter der Geschäftsstelle, Markus Söhnlein, sprachen beide Landräte ihre Grußworte. Landrat Polta
bedankte sich bei allen, die sich bisher so engagiert in der Vergangenheit als Projektträger oder bei der Erstellung des Regionalen
Entwicklungskonzeptes eingebracht haben. Er würdigte die Bedeutung des Ehrenamtes, das Interesse der Bevölkerung am
LEADER-Förderprogramm und verwies auf die weiteren Möglichkeiten der Beteiligung und Mitwirkung im Förderverein Brenzregion e.V.
Landrat Scheffold betonte die besondere Bedeutung und Wirkung von LEADER. Die Gesamtprojektkosten könnten mit dem Faktor 2-3
multipliziert werden, denn die Projektträger würden über die Förderung hinaus weitere Summen investieren, die auch der lokalen und
regionalen Wirtschaft in der Brenzregion zu Gute kämen.
Dass die Ortschaft Oggenhausen und die Gemeinde Bartholomä zukünftig der Förderkulisse der Brenzregion angehören möchten, zeigt die
Attraktivität dieses Programms und fließt bereits in den Bewerbungsprozess mit ein.
Das beauftragte Planungsbüro KlimaKom unterstützt die Brenzregion bei der Erstellung des Regionalen Entwicklungskonzeptes. Dieses
Konzept dient als Bewerbung für die neue Förderperiode 2023-2027. Herr Dr. Braun vom Planungsbüro KlimaKom trug die bisherigen
Schritte und Ergebnisse vor.
Im Anschluss präsentierte Markus Söhnlein die Möglichkeiten der Geschäftsstelle LEADER, künftige Projektträger bereits im Vorfeld
durch gezielte Informationen zu den Förderbedingungen und zum zeitlichen Ablauf vorzubereiten und dadurch eine realistische
Ausgangssituation zu schaffen.
Bürgermeister Daniel Vogt aus Herbrechtingen berichtete von seinen Erfahrungen mit dem LEADER-Förderprogramm und Monika Suckut aus
dem Geschäftsbereich Tourismus des Landkreises stellte den Albschäferweg vor, der vielfältig durch das LEADER-Programm gefördert
wurde und nun zur Abstimmung als schönster Wanderweg Deutschlands steht. Mit diesen geschilderten Erfahrungen beider Projektträger
soll auch zukünftig dem jeweiligen Projekt eine hohe Umsetzungs- und Auszahlungswahrscheinlichkeit ermöglicht werden. Hier versteht
sich die Geschäftsstelle als künftiger Begleiter der Projektträger.
Beim anschließenden Netzwerken tauschten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer und die anwesenden Projektträger in vielfältiger
Art und Weise zu ihren Erfahrungen und ihren künftigen Ideen für die neue Förderperiode aus.
Eine kostenlose Mitgliedschaft im Förderverein Brenzregion steht jedem Interessierten offen. Kreative Köpfe und Mitmacher sind
herzlich willkommen.