 Der Rosstag lässt grüßen
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Rund 100 Fuhrleute mit insgesamt über 250 Pferden standen am vergangenen Sonntag im Mittelpunkt des
12. Bartholomäer Rosstags. Dort bestaunten die rund 15.000 Gäste die herrlichen Pferde, die herausgeputzten
Geschirre und die schön gestalteten Wagen. Höhepunkt des Tages war wiederum der herrliche Festumzug
mit knapp 100 Gespannen in und um die Gemeinde.
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 Troika Haflinger Motivwagen
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Bei sprichwörtlichem Rosstagtagswetter konnte Bürgermeister Thomas Kuhn um
10 Uhr die ersten Besucher zum Vormittagsprogramm auf der Marktwiese
begrüßen. Die Alphornbläser, wie auch die Hohenmemminger Goißlschnalzer
sorgten gleich für eine tolle Stimmung. Viel Informatives über die
Pferderassen, die Geschirre und die Anspannungsarten war sodann bei der
weiteren Vorstellung in der Vormittagsmoderation von Barbara Baumhauer und
Georg Baur zu erfahren. Die Erläuterungen wie z.B. dem Aussteuerwagen, dem
Drescher- und Flachswagen und dem Rosstagswagen, und anderen Motiven, die
allesamt von den örtlichen Vereinen, durch Einzelpersonen oder unserer
Gewerbetreibenden mit viel Aufwand und sehr liebevoll gestaltet wurden,
waren wieder hoch interessant und gaben Einblicke in das frühere Handwerk
und die schwere körperliche Arbeit früherer Jahrhunderte. Für Begeisterung
sorgte auch die Vorstellung der „Mini-Shettys“ der kleinsten Pferde, die
charmant von Barbara Baumhauer und Georg Baur vorgestellt wurden.
Zum Rosstag konnte der Bürgermeister auch Ehrengäste, wie den
Bundestagsabgeordneten Norbert Barthle und die Alt-Bürgermeister Bruno
Hailer und Georg Haas begrüßen. Willkommen hieß er die
Delegation aus der
Partnergemeinde Casola Valsenio mit Bürgermeister Giorgio Sagrini.
Nach dem Aufschirren und dem Aufstellen starteten sodann der Umzug mit
insgesamt knapp 100 Teilnehmern von der Marktwiese aus. Süddeutsches
Kaltblut, Noriker-, Tigerschecken, Pecheron, Shire Horses und viele andere
Pferderassen trugen Festtagsgeschirre und wurden von ihren Besitzern für den
Rosstag prächtig herausgeputzt.
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 Viererzug Belgier Brauereiwagen
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Neben den kleinsten Pferderassen nahm auch die größte Pferderasse, ein
Amerikanisch Belgier, mit einem Stockmaß von 2 m an dem Umzug teil. Die
Fuhrleute mit ihren prächtigen Rössern und die aufwändig geschmückten und
gestalteten Wagen der Gewerbetreibenden, der Vereine und Einzelpersonen
bekamen auf der Rundfahrt von den Zuschauern großen Beifall. Erstmals nahm
auch der historische Leichenwagen, der durch den TSV Bartholomä restauriert
wurde an dem Festumzug teil.
Nach der Rundfahrt durch das Dorf wurden die einzelnen Fuhrleuten mit
ihren Pferden und Gespannen im Vorführkreis von Georg Baur dem Publikum
nochmals vorgestellt. Zum Abschluss des offiziellen Programms konnten die
Zuschauer sehen, wie mit wenigen Pferdestärken ein Langholzwagen aufgeladen
wird.
Bei fantastischem Rosstagswetter herrschte im Anschluss an das Programm
sowohl in den örtlichen Gastronomiebetrieben, wie an den Essenständen der
Vereine auf der Marktwiese noch reges Treiben, untermalt durch die
musikalische Unterhaltung durch den Musikverein Bartholomä.
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 Motivwagen
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Sowohl von den Fuhrleuten, die wiederum ihr Fuhrmannstreffen hier in
Bartholomä abgehalten haben, wie von den vielen tausenden Besucher wurde die
Organisation und Durchführung des 12. Rosstags ausdrücklich gelobt.
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